Mittwoch, 13. Dezember 2017

Bulgarien - Das HVD Clubhotel Miramar in Obzor

Allgemein
Das Miramar besticht durch einen schönen Strand sowie ein wirklich schönes, gastronomisches Angebot. Für Familienurlaube ist das Hotel bestens geeignet.

Lage & Umgebung

Das Hotel liegt zwischen vielen Hotels, welche außerhalb der Saison jedoch noch nicht alle geöffnet sind. Dadurch war es bei uns am Strand recht ruhig und man konnte ausgedehnte Spaziergänge machen. Außerdem ist das Hotel in der Nähe des Ortszentrums, wo man allerlei Läden mit Replikaten finden kann - sicherlich nicht jedermanns Geschmack, aber zum Bummeln interessant. Wer mehr sehen möchte, muss jedoch eine längere Busfahrt in Kauf nehmen, um z.B. nach Nessebar zu kommen.
Auch der Flughafen ist weit entfernt sodass man 45 Minuten bis eine Stunde Busfahrt in Kauf nehmen muss. Ausflugsziele sind von den Veranstaltern rar bemessen. Man kann 2 Tage nach Istanbul, ein Ausflug nach Burgas oder Nessebar, dann einmal ein Einblick in das traditionelle Leben der Bulgaren und eine Jeepsafari, bei der man auch Luftgewehr schießen kann. Das wars. Zumindest außerhalb der Saison.




Zimmer
Wir hatten ein Doppelzimmer im rechten Block mit Blick auf eine Baustelle, was uns aber nicht weiter gestört hat, da wir eh kaum im Zimmer waren. Die Zimmer waren frisch renoviert und sehr sauber, auch im Bad gab es nichts zu beanstanden. Das einzige was mich wirklich genervt hat, waren die dünnen Wände. Wenn der Nachbar das Licht angemacht hat, hat man gedacht er steht direkt neben dem Bett. Außerdem wurde man leider immer wieder Zeuge der nächtlichen Aktivitäten der Nachbarn, darauf hätte ich gern verzichten können.


Die Zimmer sind neben dem Bett noch mit einem ausklappbaren Mini-Sofa ausgestattet - sicherlich die mögliche Aufbettung. Außerdem ein Stuhl, Schreibtisch, TV, Klimanlage, Schrank und Safe sowie Minibar. Auf dem Balkon hatten wir einen Plastiktisch und zwei Plastikstühle - sicher nicht das Beste, aber ausreichend. Das Bad ist mit einer Dusche ausgestattet. Der Vorhang ist sauber gewesen - großer Pluspunkt. Außerdem gibt es im Bad noch einen riesigen Spiegel.

Service
Der Service war sehr nett. Egal wo man hinkommt, man wird immer zuvorkommend behandelt und es wird versucht alles möglich zu machen. Ein absolut guter Service.

Gastronomie
Im Hotel gibt es einmal das Hauptrestaurant. Dort gibt es wirklich alles, was man sich wünschen kann. Salate in allen Varianten - schon fertig oder zum selbst zusammen stellen. Vorsuppen 2-3 Sorten. Dann Fleisch- und Fischgerichte sowie Gemüse und Beilagen. Hier gibt es jeden Tag verschiedene Themen die umgesetzt werden. Wir hatten z.B. einen asiatischen Abend, einen typischen bulgarischen Abend etc. Dazu gibt es Themenessen wie z.B. Sushi, gebratene Asianudeln etc. Das Dessert besteht aus einer Fülle an verschiedenen Torten, Puddings und und und. Außerdem gibt es für junge Familien die Möglichkeit Babynahrung in Gläschen zu bekommen.
Das Hauptrestaurant ist sehr groß und zu den Stoßzeiten sehr überfüllt und laut. Trotzdem muss man aber nicht auf einen Platz warten und auch bei den Speisen gibt es kaum Wartezeiten, diese werden immer wieder frisch aufgefüllt.

Wer an der Rezeption reserviert, der kann im "Das Schiff" essen gehen. Dort gibt es eine Auswahl an Gerichten, die als Menü gereicht werden. Man sitzt hier in einem nachempfundenen Schiff am Strand. Das Schiff fasst circa 15 Tische, sodass ein ruhiges Ambiente garantiert ist.

Außerdem gibt es am Pool noch ein "Strandrestaurant", in dem man Pizza und Salate sowie bestimmte gängige Spiesen am Buffet beziehen kann. Aber Achtung vor den Spatzen, die hier kreuz und quer unterwegs sind und sich gern auch mal was vom Teller mopsen.

Dann gibt es noch eine Strand- und Poolbars sowie eine Bar in der Lobby und im Terassenbereich. Die Cocktails sind überall wirklich gut gemacht und die Auswahl enorm. Da kann man nicht meckern. Lediglich zu den Stoßzeiten bei kühleren Temperaturen wird es schwer einen Platz zu fidnen.


Sport & Unterhaltung
Die Hauptpoolanlage ist sauber und hat vor allem für die Kleinen auch seinen Reiz, da es hier eine Rutsche samt Wasserspielanlage gibt. Im anderen Hotelbereich gibt es noch einen Pool sowie im Hotel noch einen Indoorpool. Für die Kinder und auch die Erwachsenen gibt es das allerorts übliche Animationsprogramm am Strand und am Pool. Außerdem gibt es noch Themenabende wie Karaoke, Kinderdisko, Sketche - zumeist auf englisch.

Hier könnt ihr euch auf dem Holdaycheck weiter informieren: HVD Clubhotel Miramar

Drei Weiber und ein Joint von Cornelia Reichert

Zum Inhalt:
Was passiert, wenn drei Damen im besten Alter (zwischen 48 und 50) beschließen nach Rom zu trampen und von zwei äußerst attraktiven Globetrottern mitgenommen werden? Genau! So einiges! Hilde, Rosi und Edeltraud erleben einen höchst ungewöhnlichen und frivolen Abend auf dem Campingplatz...

Die Freundinnen Hilde, Rosi und Edeltraud haben sich vorgenommen zu der letzten Audienz des aktuellen Papstes zu fahren. Doch bereits auf dem ersten Rastplatz werden die drei Damen von ihrer Reisegruppe zurückgelassen. Vorbei soll sie sein, die Reise. Doch das lassen sich die Damen nicht gefallen. Sie wollen trampen und werden prompt von zwei Männern älteren Semesters aufgesammelt und mit in ihren Bus verfrachtet. Während Edeltraud ein Nickerchen auf einer Kräutertüte hält, lernen die anderen beiden Damen ihre "Retter" kennen. Als sie auf einem Campingplatz Rast machen und der Abend fortgeschritten ist, da bieten die Männer den Damen Cannabis zum Rauchen an und auch die Polizei lässt nicht lang auf sich warten.


Diesen eshort kann man kostenlos auf Thalia erwerben. Mir persönlich hat er jedoch nicht so gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist recht einfach, aber anschaulich, sodass man schnell in die Story rein kommt. Auch humorvoll ist der Hergang der Geschichte. Was mich jedoch echt genervt hat war, dass die Dialoge bisweilen in bayrischem Dialekt sind und ich mich echt schwer getan habe - für mich ist das ehrlich gesagt auch nicht unbedingt die Sprache, die man in einem Roman verwenden sollte. Was mich weiterhin etwas getroffen hat war die Art wie die Damen mit dem Thema Treue und Ehe umgehen, denn die schert es ja alle drei nicht, ob sie ihren Männern fremd gehen oder nicht - schon ein bisschen schade. Besonders die Art von der Edeltraud dem Polizisten gegenüber - absoluter Fremdschämalarm. Ich muss gestehen, zu Beginn hat mich der Schreibstil neugierig gemacht, der Verlauf und der Dialog hat mich dann aber nicht mehr angesprochen, sodass ich mir mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit den Hauptroman nicht kaufen würde.


Eine Leseempfehlung kann ich leider nicht aussprechen, dafür konnte mich dieser eshort einfach nicht überzeugen. 


2 von 5 Sterne

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 332 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 23 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (20. Juli 2016)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B01IR9VARW

Dienstag, 12. Dezember 2017

Aquila von Ursula Poznanski

Zum Inhalt (Booklet):
Ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage streift die Studentin Nika durch Siena. Sie vermisst ihr Handy, ihre Schlüssel und ihren Pass. Mitbewohnerin Jennifer ist ebenfalls verschwunden. Dafür steckt in Nikas Hosentasche ein Zettel mit mysteriösen Botschaften und Anweisungen. 

Das Blut ist nicht deines. 
Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist. 
Halte dich fern von Adler und Einhorn ... 

Welchen Sinn soll das ergeben? Und was, zum Teufel, ist geschehen zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen?  


Das Buch:
Nika ist eine deutsche Studentin im schönen italienischen Siena. Dort hat sie sich eine WG mit der ebenfalls deutschen Studentin Jenny genommen. Es könnte besser nicht laufen. Doch eines Tages wacht Nika mit einem mörderischen Kater in ihrer Wohnung auf und weiß zuerst nicht, wo sie ist. Als ihre Gedanken klarer werden erkennt sie ihr Zimmer, kann sich aber nicht erklären wie sie hierhin gekommen ist und vor allem wo sie nur war. Ihre Kleidung ist schmutzverkrustet und ein Blick in den Spiegel zeigt ihr, dass sie eine Schramme quer über dem Gesicht hat. Was jedoch noch beunruhigender ist. Auf dem Badezimmerspiegel steht eine mysteriöse Nachricht - „Letzte Chance!“ - und je mehr Nika in den Alltag zurück kehrt, desto mehr muss sie feststellen, dass etwas ganz und gar nicht stimmt, denn ihr fehlen zwei Tage ihrer Erinnerungen. Dazu kommt, dass sie in der Wohnung eingeschlossen ist, ohne Handy, ohne Laptopakku, ohne Schlüssel und ohne ihren Pass. Ihre Mitbewohnerin Jenny scheint auch verschwunden zu sein. Lediglich ein Zettel in ihrer Hosentasche ist Nika geblieben. Und die Notizen darauf heißen nichts Gutes. Nika versucht Antworten darauf zu finden, doch je mehr sie forscht, desto verzwickter wird die Situation. Plötzlich wird nachts in ihre Wohnung eingebrochen und ein Mann scheint sie zu verfolgen. Nika spürt, dass etwas in den zwei Tagen geschehen sein muss, die ihr nun fehlen... und immer mehr Fragen werfen sich auf. Wer droht ihr? Ist Jenny in Gefahr? Und vor allem warum kann sie sich an nichts mehr erinnern?


Eigener Eindruck:
Die Geschichte von Nika ist sehr angenehm geschrieben. Schnell findet man in die Story und ist quasi ab der ersten Seite gefesselt, da man unbedingt wissen möchte, was denn nun mit Nika passiert ist. Je weiter die Story voran schreitet, desto mehr Fragen werfen sich auf und immer mehr unheimliche Dinge geschehen, die einen den Atem stocken lassen. Immer wenn man denkt, dass es nicht mehr schlimmer für Nika kommen kann, dann setzt die Autorin noch einen drauf. Lange Zeit kann man nicht erahnen, was passiert sein könnte und fast bis zum Schluss wird man in der Sache immer wieder fehl geleitet. Als es dann zur Auflösung kam, da hat mir regelrecht die Luft zum atmen gefehlt, denn immer und immer wieder sind immer mehr Ungeheuerlichkeiten zu Tage gekommen und haben die Abgründe eines menschlichen Charakters aufgezeigt. Das Buch hat wirklich alles was ein Leserherz begehrt. Wir haben ausführliche Emotionen wie Angst und Kummer, aber auch Wut und Verzweiflung. Wir haben Charaktere mit denen man mitfiebert und für die man immer wieder hofft, dass alles gut ausgehen wird. Es gibt viele Geheimnisse und dadurch jede Menge Spannung. Und es gibt eine ordentliche Portion Details mit denen die Autorin beweist, dass sie die Geschichte nicht einfach nur so aus dem Ärmel geschüttelt hat, sondern richtig recherchiert hat.

Die Charaktere in dem Buch sind sehr verschieden und auch sehr vielschichtig. Während man Nika zu Beginn vielleicht ein bisschen mitleidig belächelt, weil man denkt, dass sie einfach zu viel Alkohol getrunken hat, muss man jedoch schnell feststellen, dass man eher mit ihr mitfiebern sollte. Durch ihre zielstrebige Art, weil sie unbedingt das Rätsel lösen und erfahren will, was geschehen ist, wird sie dem Leser sehr schnell sympathisch. Auch ist sie kein dummes Mädchen. Sie weiß, wann sie etwas für sich behalten soll oder wenn es an der Zeit ist, etwas von ihrem erlangten Wissen preis zu geben. 
Stefano als Nikas Helfer ist hingegen für mich ein zweischneidiges Schwert. Am Anfang fand ich ihn echt klasse, wie er ihr immer geholfen hat. Doch ab einen bestimmten Punkt – den ich hier nicht nenne zwecks Spoiler– war er mir einfach unsympathisch. Er hat in meinen Augen das Vertrauen von Nika nicht verdient. Ich an ihrer Stelle hätte ihn eiskalt abserviert und wäre dann meiner Wege gegangen.

Trotz dieses kleinen Mangels muss ich sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Ich habe es wortwörtlich regelrecht gefressen. Es hat mich wirklich so gefesselt, dass ich dafür nicht einmal einen Tag gebraucht habe und das ist wirklich selten. Deshalb gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung, wenn ihr eine Geschichte sucht, die spannend ist und voller Rätsel. Ihr bekommt hier einen ordentlichen Adrenalinschub – und das nicht nur einmal, das verspreche ich euch!


Cover:
Das Cover hat mich auf dem Flughafen sofort neugierig gemacht, es ist mir Wort wörtlich richtiggehend ins Auge gesprungen. Darauf zu sehen ist ein Teil eines schwarzen Adlers auf gelben Hintergrund. Was ich an dem Cover auch sehr schön fand waren die Erhebungen und der Glanz der Schrift. Hätte ich den Inhalt nicht noch gehabt, ich glaube ich hätte mir das Buch allein wegen dem Cover gekauft – ihr kennt das sicher – ein Verdachtkauf ;-)

Daten:
Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: Loewe (14. August 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785586132
ISBN-13: 978-3785586136
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 3,8 x 21,1 cm

Idee: 5/5
Charaktere: 5/5
Emotionen: 5/5
Details: 5/5
Logik: 5/5

Gesamt: 5/5

Montag, 11. Dezember 2017

Strandhafer von Dorit David (booksnack)

Zum Inhalt:
Strandhafer, Küstennebel und Insel-Liebe 

Susanne will auf der Insel eigentlich nur ihre demenzkranke Tante besuchen. Doch die ist gar nicht so vergesslich wie gedacht. Kurzerhand besteht sie auf einem Strandausflug mit Ihrer Nichte und der Pflegerin Marianne. Susanne ist zunehmend fasziniert von Marianne. Die beiden kommen sich näher, doch dann ist die Tante auf einmal verschwunden …

Für drei Tage ist Susanne auf die Insel gekommen, um in der Altenpension "Echolot" ihre demenzkranke Tante zu besuchen. Dort versucht sie ihrer Tante die Tage so angenehm wie möglich zu machen. Ist ihre Tante klar, dann ist sie Susanne, ist sie nicht klar, dann eben eine Schneiderin, die ihre Sachen ausbessern will. Und während sie bei ihrer Tante ist, trifft sie auf Marianne, die ihr scheinbar flux den Kopf verdreht. Als die beiden sich auf ein Bier in der Pension von Susanne verabreden, da ist das Tantchen plötzlich mehr als klar und will mitkommen, der Einöde des Altenheims entfliehen. Und während Susanne und Marianne mit sich beschäftigt sind, verschwindet das Tantchen plötzlich.

"Strandhafer" aus der Feder von Dorit David ist ein humorvoller Booksnack mit einer Prise Liebe. Wie die Autorin die Problematik der Demenzerkrankungen beschreibt und wie die Protagonistin damit umgeht ist verständnisvoll bisweilen echt zum schießen. Leider ist eine Demenzerkrankung nicht immer so einfach und vor allem hat leider nicht jeder solch eine Geduld wie die Protagonistin der Geschichte. Es war einfach herzlich zu lesen, wie die Autorin die Tante und Susanne zusammen beschreibt. Der Schreibstil der Autorin ist wie immer sehr angenehm zu lesen, weshalb man sich schnell in die Situation von Susanne hinein versetzen kann und neben dem Verständnis für das Tantchen auch auf Marianne aufmerksam wird. Es ist vorhersehbar, dass die beiden sich schließlich näher kommen. Was mir an der Geschichte gut gefallen hat sind die Details, trotzdem hat es mir dann doch ein bisschen an den Emotionen gefehlt. Aber im Großen und Ganzen ist der Snack einfach toll.


Von mir gibt es für diesen leckeren Booksnack solide 4 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung.


  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 247.0 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 29 Seiten
  • Verlag: booksnacks.de (1. November 2017)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B076JGH1B9

Sonntag, 10. Dezember 2017

Dragon Ball Band 36: Ein neuer Held von Akira Toriyama

Zum Inhalt:Son-Gohan geht zur Schule nach Satan-City. Dort tritt er nicht nur als Kämpfer für das Recht in Aktion, sondern lernt auch noch die Tochter von Mister Satan kennen...
Seit dem Kampf gegen Cell sind viele friedliche Jahre vergangen. Während sich Vegeta weiterhin verbissen auf sein Training konzentriert, hat Son Gohan viel Zeit ins Lernen investiert. Nun ist er 16 Jahre und besucht die Schule in der westlichen Hauptstadt. Doch bereits sein erster Tag in der Stadt wird zu einer Zerreißprobe für seine Identität, will er doch einfach nur ein ganz normaler Schüler sein. Bereits bei seiner Ankunft erlebt Son Gohan, wie eine Bank überfallen wird und greift beherzt ein. Er hat die Verbrecher bereits in Form des Supersaiyajin erledigt, bevor die Polizei eintrifft. Dabei wird er von der Tochter von Mr. Satan beobachtet. Videl ist in der Stadt eine Art Superheldin, die für Recht und Ordnung eintritt. Sie ist verwundert über den neuen Schüler und den unbekannten Kämpfer und will dessen Identität aufdecken. Son Gohan muss sich ganz schön was einfallen lassen, um sein Geheimnis zu wahren. Als Videl ihm eröffnet, dass sie an dem großen Turnier teilnehmen wird und es dort ein hohes Preisgeld gibt und Son Gohan seiner Mutter davon berichtet, soll auch er an dem Turnier teilnehmen. Und dann meldet sich ein Freund für das Turnier an, der die ganze Gruppe Z auf den Plan ruft.
Im neusten Teil der Dragon Ball Reihe kommt wieder Fahrt in die Geschichte. Es sind ein paar Jahre vergangen und Son Gohan ist groß geworden. Er will die Schule in der westlichen Hauptstadt besuchen und trifft dort auf viele neue, aber auch bekannte Gesichter. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit einem ganz besonderen Charakter, doch bis es so weit ist, versucht sich Son Gohan so zu benehmen wie ein normaler Mensch. Doch wie soll er das tun, wenn er zu viel Kraft hat oder zu schnell ist und immer und überall versucht Menschen zu helfen? Außerdem trifft Son Gohan auf Videl, die Tochter von Mr. Satan, die seinem Geheimnis schnell auf die Schliche kommt und von nun an mit ihm trainieren will. Außerdem bekommen wir auch einen Einblick in die Welt von Vegeta, er trainiert und will stärker werden als Son Goku es je war. Dabei trainiert er mit Trunks, der ja nun auch schon in die Schule geht. Immer wieder überraschen die Kinder - Trunks und Son Goten - ihre Trainer mit ihrer unbändigen Kraft und lassen sie ganz schön alt aussehen.Dieser Band ist wie ein nach Hause kommen, besonders, als das große Turnier statt findet. Man trifft viele alte Freunde wieder und Charaktere, die man irgendwie in den Anfangszeiten der Serie lieb gewonnen hat. Zum Beispiel fand ich den Auftritt des altbekannten und doch unveränderten Moderators des Turniers wirklich richtig gut. Oder das erneute Treffen auf Kuririn, der nun Familie hat, war auch ein sehr überraschender Aha-Moment.
Empfehlen möchte ich diesen Band allen, die die Serie mögen. Es gibt wieder eine Menge frischen Wind und viele tolle Momente. Vor allem begeistert dieser Band aber, weil er nicht von übermäßigen Kampfszenen durchzogen ist.
5 von 5 Sterne


  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Carlsen (15. Februar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 355173626X
  • ISBN-13: 978-3551736260
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 1,5 x 17,5 cm

Vampires of Eden (Melody of Eden Band 4) von Sabine Schulter

Hinter jedem von uns steckt eine ganz persönliche Geschichte.
Jeder von uns hat sein Päckchen zu tragen.
Und ein jeder von uns geht mit seinem Schicksal anders um.
Doch was ist, wenn dein Leben von heute auf morgen nicht mehr das ist, was es einmal war?
Was ist, wenn du gewaltsam aus dem Hier und Jetzt gerissen wirst und völlig neu beginnen musst?
Was ist, wenn deine neue Chance Fluch und Segen zugleich ist?

Zum Inhalt (Booklet):
**Die Geschichten hinter den beliebten Vampiren der Nachtpolizei** Nach den dramatischen Ereignissen der letzten Monate kehrt ein wenig Ruhe auf den Polizeirevieren ein. Die perfekte Zeit also, um einen Blick in die Vergangenheit zu werfen. Denn wie sind die Rudelmitglieder um Melody und Eden überhaupt zu Vampiren geworden? Während Unruhestifter und Frauenversteher Rich vor seiner Verwandlung mit den Folgen des Krieges zu kämpfen hatte und Karis und Toja ihre Arbeit als Undercover-Agenten genossen, sah Ivys Leben in Paris weniger rosig aus. Und auch die anderen Vampire haben ihre ganz persönliche Lebensgeschichte zu erzählen… 

Cover:
Wie auch die anderen drei Bände zu „Melody of Eden“ ist auch dieses Buch aus der Dark Diamonds-Reihe sehr mystisch gehalten. Wir sehen hier wieder Melody und Eden als Schatten und im Hintergrund scheinbar weitere der Vampire. Das Cover passt in meinen Augen perfekt zu den anderen der Reihe, waren die ersten drei Rot, Blau und Gelb, ist dieses in Lila gehalten – es wird wirklich Zeit, dass alle Bände als Paper erscheinen – ich hätte sie so gern komplett in meinem Regal.

Das Buch:
Seit dem finalen Kampf gegen den Wilden Rufus ist einige Zeit vergangen. Eden ist zu Besuch bei seiner Schwester Holly und hat seine Blutgefährtin Melody mitgenommen. Während die Menschen schlafen machen sich die beiden Auf den Weg zu einem Platz, der Eden sehr ans Herz gewachsen ist. Während die beiden endlich zur Ruhe gekommen sind und ihre Zweiseimkeit genießen können, bittet Melody Eden ihr die Geschichte der anderen Vampire der Nachtpolizei zu erzählen. Und so kommt es, dass sich Melody mit Geschichten konfrontiert sind, welche sehr abenteuerlich, aber auch sehr berührend sind. Da haben wir die Geschichte vom Rudelführer Scott, das grausame Schicksal von Scarlett, das aufwühlende Leben von Rich, das traurige Dasein von Nesthäkchen Ivy, das durchaus schicksalsgebeutelte aber romantische Leben von Kardia und das abenteuerliche Leben der Vampirzwillinge Karis und Toja.

Eigener Eindruck:
Ich gebe es direkt zu, ich liebe die Geschichte von Melody und Eden abgöttisch – nicht zuletzt, weil ich es wahrscheinlich mit verbrochen habe. Ich hätte nie gedacht, dass mich eine Vampirgeschichte außerhalb der Welt von Anne Rice Vampiren noch einmal so fesseln kann, aber Sabine Schulter hat es mit ihren Vampiren geschafft. Ich war tot traurig, als der dritte Band zu Ende war und ich Melody und Eden mit ihren Freunden gehen lassen musste. Dieser vierte Band hat mich wahrlich hysterisch aufquieken lassen, als ich ihn endlich in den Händen halten durfte. 
Es war kurz komisch Melody und Eden nicht als direkte Protagonisten zu erleben und doch habe ich mich riesig über das Wiedersehen mit den beiden gefreut. Sabine Schulter ist ihrem Schreibstil treu geblieben und so hatte ich gar keine Probleme mich in diesem vierten Teil zurecht zu finden. In diesem Band haben sieben verschiedene Vampire aus der Welt der Nachtpolizei ihren großen Auftritt. Umrahmt als Erzählung durch Eden erlebt der Leser in sechs Kurzgeschichten, wie die Vampire um Melody und Eden gelebt haben, bevor sie zu Vampiren wurden und wie es dazu kam, dass sie nun welche sind. Jede Geschichte fasziniert dabei auf ihre eigene Art und Weise. Zeitweise sind sie romantisch und dramatisch, zeitweise grausam und doch mit einem Happy End. Durch die Geschichten kann man die Vampire und ihre jeweiligen Charakterzüge mit ganz neuen Augen sehen. Es fällt einem leichter ihre Launen oder ihre Ansichten zu verstehen. Jede einzelne Geschichte war so berührend – auf ihre Art und weise – dass ich sie ehrlicher Weise mehrmals gelesen habe. Ich glaube ich habe mich noch nie so intensiv mit einem Roman beschäftigt, wie mit diesem. Es hat einfach Spaß gemacht und ich konnte einfach nicht genug davon bekommen. Sogar ein paar Tränchen musste ich verdrücken, als ich zum Beispiel die Geschichte von Ivy gelesen habe. 

Empfehlen möchte ich dieses Buch allen Fans der Reihe von „Melody of Eden“, aber auch jenen, welche die Reihe noch für sich entdecken wollen und Vampire mögen. Zwar spoilert der vierte Band zu Beginn den Ausgang der Trilogie, wer aber darüber hinweg sehen kann, kann auch als Newbie mit den sechs Kurzgeschichten zu den Vampiren sehr viel Spaß haben. Ihr bekommt hier eine große Portion an Details und Emotionen, es bleiben einfach keine Fragen offen und die Geschichten laden zum weiter träumen ein. In meinen Augen ist es einfach perfekt. 


Daten:
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1824.0 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: Dark Diamonds (30. November 2017)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B0756F7V5V


Idee: 5/5
Charaktere: 5/5
Emotionen: 5/5
Details: 5/5
Logik: 5/5

Gesamt: 5/5

Samstag, 9. Dezember 2017

Erstens kommt es anders von Helmut Hafner (booksnack)

Zum Inhalt:
Ein Baron auf dem Mountainbike 

Der Baron von Lüttritz führt ein Leben nach Plan: keine Überraschungen, nichts Unvorhergesehenes. Bis ihm eines Tages ein Verkehrsunfall und die hübsche Besitzerin einer Tanzschule in die Quere kommen und sein ganzes bisheriges Leben auf den Kopf stellen. Endlich begreift er: Die Liebe kann man zum Glück nicht planen.


Alles geht verkappt nur nach einem strikten System in seinem Leben. Er mag Klassik und ist ein eiskalter Geschäftsmann. Er hält sich nicht mit Kleinigkeiten auf. Doch dann fährt er mit seinem Auto eine Radfahrerin um und ist plötzlich hin und weg. Der steife Herr Baron von Lüttritz bemerkt, dass es nun Zeit ist aufzutauen...


Der booksnack "Erstens kommt es anders" [-... und zweitens als man denkt] aus der Feder von Helmut Hafner hat mir an sich ganz gut gefallen. Die Verkapptheit des Baron kommt sehr gut zum Ausdruck und man denkt sich im ersten Moment: um Himmels Willen, was soll das denn werden. Aber der Baron scheint doch nicht so schlecht zu sein, wie man zu Beginn denkt, ganz im Gegegnteil. Schnell erfährt der Leser, dass der Herr Baron auch anders kann, was ich persönlich richtig toll finde. Was mich jedoch an der Geschichte sehr gestört hat, das waren die fehlenden Emotionen. Ist ja schön und gut, wenn es zu einem Happy End kommt, aber ein paar Gefühle dürfen schon mit dabei sein, sonst ist das alles unglaubwürdig.


Trotzdem möchte ich diesen Snack für ein kurzes Pausenintermezzo weiterempfehlen.


4 von 5 Sterne

FormatePUB i
Kopierschutzkein Kopierschutz i
Erscheinungsdatum21.11.2017
SerieDie 'booksnacks' Kurzgeschichten Reihe
SpracheDeutsch
EAN9783960872764
VerlagBooksnacks