Freitag, 19. Januar 2018

Greg´s Tagebuch #8: Echt übel! von Jeff Kinney

Zum Inhalt:
Greg kann es einfach nicht fassen. Rupert hat eine Freundin! Seit dem Valentinsball ist er mit Abigail zusammen - und Greg ist ab sofort abgeschrieben. Das ist echt übel und bringt einige Schwierigkeiten mit sich. Der Schulweg zum Beispiel. Bisher ist Rupert immer vorgegangen und hat Greg vor Hundehaufen gewarnt. Ohne Rupert versaut sich Greg natürlich gleich seine neuen Schuhe. Aber was noch viel schlimmer ist: Mit wem soll Greg jetzt rumhängen? Er muss feststellen, dass es ohne Rupert ganz schön langweilig ist. Ein Plan muss her.

Eigener Eindruck:
Greg kann es  nicht fassen. Seitdem Rupert mit Abigail zusammen ist, macht sich seine ehemals bester Freund mehr als rar. Vorbei sind die Zeiten in denen Rupert Gregs Schulsachen getragen hat oder nach Hundehaufen vorausschauend vor ihm hergelaufen ist, damit er sich nicht zum Gespött der Schule macht. Vorbei sind die kurzweiligen Mittagspausen und vor allem sind die gemeinsamen Nachmittage vorbei. Greg steckt ganz schön in Schwierigkeiten, denn damit sind auch seine Noten von nun an in Gefahr. Was also tun? Einen neuen Freund finden, so wie seine Mutter das vorschlägt - und die diesen genau so formen wie Rupert? Sich selbst reinknien und etwas erreichen? Eine Schul-AG besuchen? Und dann ist da ja auch noch die liebe Verwandschaft, die man sich leider nicht aussuchen kann. Das ist echt übel!

In seinem neusten Abenteuer muss der sonst so egoistische Greg feststellen, dass er ohne seinen Kumpel Rupert ganz schön aufgeschmissen ist und er ja doch mehr an seinen Freund gehangen hat, als er sich selbst eingestehen wollt. Da Rupert nicht mehr mit von der Partie ist, muss sich Greg um neue Freunde kümmern - oder versucht es zumindest - dabei kommt wieder sein Egoismus zu Tage, was zeitweilig den Lesespaß hemmt. Trotzdem ist aber erfreulich zu sehen, dass Greg nun scheinbar erwachsen wird und die Welt auch einmal mit anderen Augen sieht - er gibt sich Mühe in der Schule, will sich einbringen und versucht seine Eltern mit ihren eigenen psychologischen Waffen zu schlagen, was natürlich nicht immer gut geht. Da Rupert keine Zeit mehr für Greg hat, könnte man fast ein bisschen Mitleid mit ihm haben, aber ich denke, dass das ganz gut für Gregs Wesen ist, nun endlich auf sich allein gestellt zu sein. Was mir in diesem Band auch gut gefallen hat, war, dass die Familie wieder ein bisschen mehr in den Vordergrund gerückt ist. Es gibt unter jedem Dach ein Ach, bei Gregs Familie eben ein bisschen mehr. Anstatt wie in den anderen Bänden dem Geld hinterher zu trauern,beobachtet Greg nun interessiert, wie seine Eltern und seine anderen Verwandten krampfhaft versuchen einen alten Diamantring der Urgroßmutter zu finden - und jeder verdächtigt jeden den Ring an sich genommen zu haben - ist ja fast wie im wahren Leben. Trotz der amüsanten Einblicke in das Familienleben und die Teilhabe an Kindheitserinnerungen von Greg konnte mich das Buch dann aber doch nicht so ganz überzeugen. Zeitweise hat der Autor wieder versucht lustige stellen zu schaffen, die ganz und gar nicht lustig waren. Außerdem scheinen ihm dann doch ein bisschen die Ideen auszugehen - daher wiederholen sich Gags und Familienprobleme immer wieder.
Was ich bei den Tagebüchern noch immer sehr mag ist die Einteilung in Tagebuchabschnitte und die dazugehörigen Comics. Für Erstleser ist das eine angenehme Art sich das Buch einzuteilen - es ist wirklich schön kindgerecht.


Fazit:
Kann man mal lesen, muss man aber nicht. Wer bis jetzt kein Fan von Greg war, der wird sich auch nicht mit diesem Teil überzeugen lassen. Vom Hocker haut es einen wirklich nicht. Pluspunkte gibt es für die Wandlung von Greg, wenn auch noch nicht komplett, aber ich habe Hoffnung sowie über die schöne Pointe über Freundschaften.


3 von 5 Sterne

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Baumhaus) (21. November 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833936495
  • ISBN-13: 978-3833936494
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 14,4 x 2,7 x 21,3 cm

Donnerstag, 18. Januar 2018

Survive - Wenn der Schnee dein Herz berührt von Alex Morel

Zum Inhalt:
Wie durch ein Wunder überlebt Jane einen Flugzeugabsturz mitten in den Rocky Mountains. Ironie des Schicksals - genau für diesen Tag hatte sie ihren Selbstmord geplant. Außer Jane hat es nur noch ein einziger Passagier geschafft: Paul. Gemeinsam schlagen sich die beiden Teenager durch die eisige Wildnis, und dabei erkennt Jane zum ersten Mal seit Langem: Sie will leben. Das ist vor allem Paul zu verdanken, der ihr Bestes zum Vorschein bringt. Nie zuvor hat Jane so etwas für jemanden empfunden, und für diese unverhoffte Liebe wächst sie über sich selbst hinaus.

Cover:
Das Cover muss einfach neugierig machen. Wir sehen hier eine Winterlandschaft und mittig, hervorgehoben zwei Hände in Handschuhen, die eine erfrorene Rose halten. Übrigens ist die Rose in dem ganzen bläulich gehaltenen Hintergrund die einzige Farbnuance. Wer die Schutzhülle abmacht, findet auf dem Buchdeckel ebenfalls eine Winterlandschaft, sieht dort aber eine einsam wandernde Person. Das Cover finde ich sehr stimmig zu der hier behandelten Geschichte. Mich hat es jedenfalls sofort angesprochen.

Eigener Eindruck:
Jane Solis ist am Arsch. In einer Irrenanstalt fest zu sitzen war eigentlich nicht ihr Plan. eigentlich wollte sie tot sein, so wie ihr Vater es eben gemacht hat. aber nein, es ist schief gelaufen und nun sitzt sie hier fest. Sie muss Dummschwätzergespräche über sich ergehen lassen und wünscht alle zur Hölle. Doch Jane hat einen Plan und so macht sie mit. Sie ist lieb, sie streuselt sich ein bisschen Asche über ihr Haupt. Und das alles nur, weil sie, wenn sie sich gut führt, zu ihrer Mutter nach Hause kann. Weihnachten steht vor der Tür. Doch Jane hat gar nicht vor, bei ihrer Mutter anzukommen. Sie will sich während des Fluges mit Tabletten ins Nirvana schießen. Doch dann kommt alles völlig anders, denn das Flugzeug in dem sich Jane befindet gerät in Turbulenzen und stürzt ab.
Ironie des Schicksals, denn Jane überlebt und findet sich auf einem Berg bei eisiger Kälte wieder. Ihr Überlebensinstinkte sind geweckt und so macht sie sich auf die Suche nach warmer Kleidung und Dingen die ihr helfen könnten. Dabei trifft sie auf Paul, der ebenfalls den Absturz überlebt hat. Gemeinsam versuchen die beiden sich in die Zivilisation zurück zu schlagen, doch das ist gar nicht so einfach, wenn man Hunger leidet, fast erfriert und der Weg alles andere als einfach ist. Jane muss sich plötzlich mit dem Leben auseinander setzen und lernt, was es heisst Leben zu dürfen.

Was soll ich nur zu diesem Buch sagen? Es hat mich einfach nur geflasht und mir fehlen fast schon ein bisschen die Worte. Der Einstieg in die Geschichte läuft relativ unproblematisch. Man findet sich sofort im Leben von Jane wieder, ganz ohne große Umschweife wird der Leser darüber informiert, dass sie das Leben einfach satt hat, weil sie es einfach nicht planen kann. Immer wieder geschehen Dinge die sie fast wahnsinnig machen. Genau deshalb hat sich Jane nun einen Plan zurecht gelegt und freut sich diebisch, dass niemand sie entlarven kann. 
Der Schreibstil des Autors ist jugendlich einfach. Aus Sicht von Jane wird einfach gesagt, was man denkt und das mit einer hammermäßigen Ironie, dass ich so oft schmunzeln musste, obwohl die Problematik rund um Jane eigentlich gar nicht zum Schmunzeln ist. Aber das alles ist wirklich so taff geschrieben, dass man einfach gar nicht anders kann, als Jane Recht zu geben.
Detailliert geht der Autor ebenfalls zu Werke. Man kann sich all das, was Jane sieht oder bemerkt ebenfalls richtig gut vorstellen. Durch die Details werden Emotionen und die packende Spannung durch das gesamte Buch wirklich fabelhaft getragen. Da gibt es Verzweiflung, Wut, Hilflosigkeit, aber auch eine ordentliche Portion Liebe mit einer ganz großen Portion Dramatik oben drauf. Ich hab zum Ende des Buches so geheult. Das passiert mir eigentlich wirklich richtig selten. Aber hier konnte ich die Tränen einfach nicht zurück halten. Auch wenn ich mit dem Ende so nicht ganz einverstanden war, muss ich sagen, dass mich das Buch einfach total in seinen Bann gezogen hat.


Jane als Protagonistin kommt so manchem Leser sicher erst einmal unsympathisch daher, weil sie ihr Leben beenden möchte und einfach keine Lust mehr hat. Das ist zum einen sehr egoistisch und wahnsinnig, aber man interessiert sich für ihre Geschichte und ihre Beweggründe. So richtig mit Jane wird man erst warm, als sie beginnt für ihr Leben zu kämpfen und dabei entdeckt der Leser Seiten an Jane, die man so gar nicht vermuten würde. Sie wird mutig, sie wird einfühlsam. einfach klasse.
Paul als weiterer Protagonist war mit mit seinen blöden Sprüchen am Anfang auch nicht unbedingt sympathisch. Aber er hat ein gutes Herz und er versucht Jane trotz seiner misslichen Lage immer wieder Mut zu zusprechen und ihr zu helfen. Effektiv muss man ihm einfach irgendwann mögen und man kann Janes Empfindungen ihm gegenüber nachempfinden.


Empfehlen möchte ich das Buch allen Freunden der dramatischen Literatur. Ihr bekommt hier einen packenden Überlebenskampf mit einer Portion Liebe. Einfach wahnsinnig gut geschrieben! Das wird definitiv eines meiner Lieblingsbücher für dieses Lesejahr!


Idee: 5/5
Details: 5/5
Emotionen: 5/5
Charaktere: 5/5
Spannung: 5/5


Gesamt: 5/5

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: INK; Auflage: 1 (10. Januar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3863960475
  • ISBN-13: 978-3863960476
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 15,3 x 2,7 x 21,6 cm

Mittwoch, 17. Januar 2018

Das schwarze Buch der Geheimnisse von F.E. Higgins

Zum Inhalt:
Auf der Flucht vor seiner Vergangenheit rast Ludlow durch die Nacht, als blinder Passagier an eine Kutsche geklammert. Schließlich wird der Junge Lehrling beim Pfandleiher Joe Zabbidou, der einen besonderen Handel treibt: Er kauft Geheimnisse und trägt sie in sein schwarzes Buch ein. Aber die Dorfbewohner wollen nicht nur ihr Gewissen erleichtern, sondern sehen in Joe den Retter, der sie von dem grausamen Grundbesitzer Ratchet befreit. Bald reicht es ihnen nicht mehr, ihre Schuld zu verkaufen, und sie erwarten mehr von Joe. Doch auch Ludlow verbirgt ein Geheimnis. Das Netz um die beiden zieht sich immer enger zusammen … 

Eigener Eindruck:
Ludlow lebt in der Stadt und muss sich mit seinen Eltern jeden Tag etwas einfallen lassen, um zu überleben. Ludlow dient seinen Eltern nur zu einem Zweck, er muss Geld beschaffen, denn sie selbst sind Diebe und sind dem Alkohol verfallen. Als sie Ludlow zum Zahnarzt bringen und seine Zähne gegen Geld komplett gezogen werden sollen, kann sich Ludlow in letzter Minute aus den Fängen seiner Eltern und des Zahnarztes retten. Dass er nicht in der Stadt bleiben kann, das ist ihm klar und so flüchtet Ludlow heimlich mit einer Kutsche aus der Stadt. Als die Fahrt endet, da findet sich Ludlow in einem fernen, abgelegenen Dorf wieder und ist mutterseelenallein. Zuflucht findet er bei dem Pfandleiher Joe, welcher ihm etwas zu Essen gibt und ihm einen Schlafplatz gewährt. Nach und nach scheinen sich die beiden aneinander zu gewöhnen und so bietet Joe Ludlow an, sein Lehrling zu werden. Das Wichtigste bei seiner Lehre ist, zu schweigen. Darüber, wer in das Haus von Joe kommt. Mitten in der Nacht. Und schon bald darf Ludlow die wahnsinnigsten Geschichten aus dem Dorf erfahren und aufzeichnen. Denn Joe ist kein gewöhnlicher Pfandleiher. Nacht kommen die Dorfbewohner, um ihre dunkelsten und schlimmsten Geheimnisse an Joe zu verkaufen. Da geht es um gelinkte Dienste, Diebstahl, es geht um Mord ... 
Das Geschäft von Joe scheint gut zu laufen, doch dann scheint es den Dorfbewohnern nicht mehr zu reichen ihre Geheimnisse Preis zu geben, besonders nicht, da sie sich Hilfe von Joe erhofft haben, um gegen den Mann Jeremiah vorzugehen, der scheinbar gegen alle etwas in der Hand hat und plötzlich schweben Joe und Ludlow in großer Gefahr...

"Das schwarze Buch der Geheimnisse" besticht schon beim Cover. Es ist sehr düster und mystisch gehalten. Einzig der Titel mit goldenen Lettern auf schwarzem Grund und ein orangener Frosch und Ornamente sind zu sehen. Das Buch ist vom Cover einfach, aber irgendwie sehr wirkungsvoll. Mich hat es sofort angesprochen. So muss ein gutes Cover für mich sein. einfach, aber doch ausdrucksstark.

Die Geschichte von Ludlow beginnt sehr spannend. Der Autor schafft es mit wenigen Sätzen sofort zu fesseln und beschreibt dabei so detailliert, dass einem schon zu Beginn regelrecht die Haare zu Berge stehen. Die komplette Geschichte rund um Ludlow wirkt mystisch, fantastisch und ist wahnsinnig düster. Je mehr Ludlow über die Bürger des kleinen Dorfes erfährt, desto morbider werden die Begebenheiten. 
Die Geschichte ist dabei so fesselnd, dass man sie einfach nicht mehr aus den Händen legen mag. Durch die Einträge in das schwarze Buch der Geheimnisse taucht der Leser jedes Mal in eine weitere, in sich abgeschlossene Begebenheit ab. Ludlow kann oft gar nicht begreifen, was die Menschen in dem Dorf so getan haben. Es beginnt mit Kleinigkeiten, die die Bewohner dem Pfandleiher anvertrauen, aber je weiter die Geschichte fortschreitet, desto grausamer oder auch ekelhafter werden die Taten. Ganz besonders die Gechichte vom Fleischer des Dorfes hat mich regelrecht aufquieken lassen.


Ludlow als Protagonist ist zu Beginn der Geschichte ein echt armes Würstchen. Er kennt es nicht anders, deswegen stiehlt er und auch dass seine Eltern dem Alkohol verfallen sind, das scheint für ihn vollkommen normal. Erst, als er bemerkt, in welcher Gefahr er sich befindet, da scheint er aufzumerken und ergreift die Flucht. Seine Eltern hinter sich zu lassen, das fällt ihm nicht schwer. Eher hat er noch Angst, dass sie ihn irgendwann finden könnten. Erst bei Joe kann er aufatmen und endlich der Junge sein, der er eigentlich ist. Nett, wissbegierig und begeisterungsfähig. Man muss Ludlow einfach mögen.
Sein Freund Joe ist mir auch sehr ans Herz gewachsen. Er ist zwar ein zwielichtiger und geheimnisvoller Bursche, aber er hilft Ludlow und scheint niemanden etwas Böses zu wollen, was ich richtig sympathisch finde. 


Empfehlen möchte ich dieses Buch allen Freunden der düsteren und fantastischen Literatur. Wer Geheimnisse mag, der ist hier genau richtig. Mit diesem Jugendbuch werdet ihr eure Freude haben - das ist definitiv ein Buch, was man nicht so schnell wieder vergisst.


Idee: 5/5
Charaktere: 5/5
Details: 5/5
Spannung: 5/5
Schreibstil: 5/5


Gesamt: 5/5

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Oetinger; Auflage: 1., Aufl. (Januar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 378913709X
  • ISBN-13: 978-3789137099
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Originaltitel: The black book of secrets
  • Größe und/oder Gewicht: 16 x 3,3 x 21,5 cm

Aus den Augen, voll im Sinn von Werner J. Egli

Zum Inhalt:
Bewährungsprobe für die große Liebe. 

Nina und Philipp lieben sich – so sicher, dass sie gleich nach der Schule heiraten wollen. Viel zu früh, meinen ihre Eltern, und arrangieren für die beiden ein Highschool-Jahr in den USA, getrennt natürlich. Dort verliebt Nina sich in Steve und Philipp lernt Sally kennen. Doch bei einem Zwischenstopp in Denver sehen sich die beiden wieder und merken, wie viel ihnen noch aneinander liegt …


Eigener Eindruck:
Es ist schon seit Ewigkeiten abgemacht. Nach der Schule werden Nina und Philipp heiraten. Dass das ihren Eltern nicht gefällt, das ist ihnen egal. Doch als die Eltern vorschlagen ein Austauschjahr in Amerika zu machen, da sind die beiden sich einig, dass sie das machen wollen - und sie malen sich schon aus, wie es denn wird, wenn sie gemeinsam in Amerika unterwegs sind. Doch dann kommt es anders. Während Nina eine Zusage für die Küste bekommt, soll Philipp irgendwo ins kalte Nirgendwo. Da ist der erste Streit vorprogrammiert und so beschließt Nina ihren Platz mit Philipp zu tauschen. Dass das aber zum Fehler ihres Lebens wird, das kann Nina noch nicht ahnen, denn die beiden sind sich sicher, dass ihre Liebe auch halten wird, wenn sie getrennt sind. Doch dann lernt Philipp neue, interessante Menschen kennen und ein Mädchen aus seiner neuen Clique scheint nicht abgeneigt von ihm zu sein. Und auch Nina gerät an jemanden, der ihr Herz höher schlagen lässt...


Die Geschichte rund um Philipp und Nina ist vom Autor Werner j. Egli sehr gut geschrieben. Man kommt schnell in die Geschichte herein und kann die Empfindungen, die das Paar für sich hegt relativ schnell nachempfinden. Egli schafft es bereits zu Beginn gut mit Emotionen zu spielen. Da geht es um den Neid über den Auslandplatz, den Kummer, das man getrennt sein wird und das Nichtverstehen darüber, dass die Eltern meinen, dass der jeweilige Partner eben nicht für immer da sein wird. Mit dem Verlauf der Geschichte spinnt Egli geschickt die neuen emotionalen Fäden rund um Nina und Steve sowie bei Philipp und Sally. Schließlich kommt, was kommen muss uns einer der beiden wird untreu. Das hat mich beim ersten Mal lesen wirklich tief getroffen - da war ich 15 und dachte, die erste Liebe bleibt eben immer die erste und große Liebe ... schön naiv, jedoch hat das das Buch für mich einfach schlecht gemacht und ich war richtig enttäuscht. Heute, nachdem ich das Buch noch einmal gelesen habe, sehe ich das noch immer etwas verbissen, aber man hat ja so einige Erfahrungen im Leben gesammelt oder miterlebt, sodass man das Buch nun doch anders nachempfinden kann. Es ist schade, dass es so kommt, wie es kommt, aber das ist sicherlich in vielen Fällen einfach unvermeidlich. Egli beschreibt die Situation zwischen den beiden danach recht gut und nachvollziehbar. Trotzdem bleibt im gewissen Sinne ein fader Nachgeschmack, was schade ist.
Die Charaktere Nina und Philipp sind wirklich großartig gestaltet. Man erlebt die Geschichte der beiden aus wechselnder Sicht. Und während man so liest, da rechnet man eigentlich eher damit, dass Philipp derjenige sein wird, der diesen Austausch so nicht durchhalten wird. Dass es schließlich Nina ist, die schwach wird, das hätte ich so nicht vermutet. Die beiden sind wirklich gut ausgearbeitet und man kann sich in beide Charaktere gut hinein versetzen. Dabei wird man in ein Wechselbad der Sympathien geworfen. Extraklasse.


Empfehlen möchte ich das Buch allen Liebhabern von romantischer Jugendliteratur, die auch auf eine Prise Dramatik stehen. Ihr kommt hier voll und ganz auf eure Kosten.


Idee: 4/5
Charaktere: 5/5
Emotionen: 4/5
Spannung: 4/5


Gesamt: 4/5


  • Taschenbuch: 250 Seiten
  • Verlag: Aravaipa (26. Oktober 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3038640034
  • ISBN-13: 978-3038640035
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 3,2 x 19 cm

Dienstag, 16. Januar 2018

Gänsehaut #9: Nachts, wenn alles schläft von R.L. Stine

Zum Inhalt:
Zwar wollte Billy aufregende Sommerferien verbringen, doch Camp Blankenstein ist einfach zu viel: Unheimliche Tiere streichen im Wald umher und plötzlich verschwinden sogar einige seiner Freunde. Was lauert da nachts in der Dunkelheit?

Eigener Eindruck:
Billy und seine Freunde Mike, Colin und Jay wollen in diesem Sommer wunderbare und aufregende Ferien in einem Sommercamp verbringen. Doch die Fahrt entpuppt sich für Billy zu einer Fahrt des Grauens. Während er sich noch im Bus mit zwei Mädchen anfreundet und denkt, dass der sommer ganz spannend werden kann, muss er bereits bei der Ankunft im Camp feststellen, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen vor sich geht. Die Kinder werden an ihrem Abholort von wilden Tieren bedroht und kommen knapp mit dem Schrecken davon, nur im Camp zu erfahren, dass in Camp Blankenstein Kinder oft von Grizzlys angegriffen werden können. außerdem gibt es da noch diese unheimliche Hütte, die die Kinder unbedingt meiden sollen und sein Freund Mike wird von einer Schlange gebissen, was die Betreuer offenbar kalt lässt. Nachdem Mike und auch weitere Freunde von Billy auf geheimnisvolle Weise verschwinden und er Nachts immer unheimliche Geräusche hört, ist sich Billy sicher, dass er von hier verschwinden muss. Doch das rettende Münztelefon ist eine Attrappe und die Briefe an die Eltern wurden nie losgeschickt.... 


Mit dem neunten Band der Gänsehaut-Serie hat R.L. Stine wieder einen Roman für junge Leser geschaffen. Was die kleinen Knirpse jedoch richtig gruseln lässt, das ist für ältere Leser nur ein müdes Schmunzeln wert. Die Bücher von Stine sind alle gleich aufgebaut. Erst kommt es in jedem Kapitel zu einem spannenden Gruselmoment, der sich aber im nächsten Kapitel bald wieder auflöst - meist als Scherz oder Missverständnis. Was mir in diesem Band jedoch dieses mal wirklich richtig gut gefallen hat war, dass man einfach nicht vorher sehen konnte, wohin die Reise geht. Zumeist kann man erahnen, was als nächstes geschehen wird oder wie die Sache sich schlussendlich auflösen wird. Aber hier habe ich wirklich völlig falsch gelegen und ich muss zugeben, dass mich das Ende wirklich in Staunen versetzt hat. Wirklich eine tolle Idee.
Auch die Charaktere haben mir dieses Mal richtig gut gefallen. Die Freunde waren bunt gemischt, von ängstlich bis draufgängerisch. Vor allem Billy hat durch seine Auffassungsgabe und seinen Mut bei mir absolute Pluspunkte gesammelt. Besonders, als er sich gegen den Campleiter Al auflehnt, als dieser die Mädchen im Wald jagen will, koste es was es wolle. Auch als Kumpeltyp beweist sich Billy, denn er hinterfragt wo seine Freunde hin sind und macht sich Sorgen um die Bengel, wenn ihnen wieder etwas Sonderbares widerfahren ist.


Das Cover zum Buch ist wieder passend zu der Geschichte gestaltet. Man sieht hier das Zelt, in dem die Freunde eine Nacht übernachten und aus dem Schatten scheint etwas nach dem Zelt zu greifen - eine schöne Pointe für das erfundene Lagermonster Sabre, welches die Freunde aber doch ein bisschen in Angst und Schrecken versetzt.


Idee: 5/5
Charaktere: 5/5
Logik: 4/5
Details: 4/5
Gruselspaß: 3/5


Gesamt: 4/5 Sterne

  • Taschenbuch: 128 Seiten
  • Verlag: cbj (6. Februar 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570202631
  • ISBN-13: 978-3570202630
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 1,7 x 18,5 cm

Gänsehaut #64: Die Schule des Schreckens von R.L. Stine

Zum Inhalt:
Jake Banyon ist der Sohn des berühmten Horrorfilm-Regisseurs Emory Banyon. Sein Vater denkt, dass Jake leicht zu erschrecken ist und schnell Angst hat. Der Fakt selbst stört den Vater gar nicht, er möchte nur, dass Jake das zugibt – und erschreckt ihn deshalb andauernd. Eines Tages nimmt der Vater seinen Sohn mit zu einem Außendrehort, eine verlassene Schule in einer verlassenen Stadt, um die sich seltsame Geschichten ranken. Der Vater verspricht, Jake nicht mehr zu erschrecken, aber in der Schule scheint es zu spuken, und nun kriegt sogar der Vater es mit der Angst zu tun, was Jake mit großer Genugtuung zur Kenntnis nimmt. 

Eigener Eindruck:
Als Sohn eines Horrorfilmproduzenten hat es Jack (wird in meiner Version wirklich so geschrieben und nicht Jake) nicht einfach. Alle Augen sind auf ihn gerichtet und jeder belächelt ihn nur milde, wenn er sich doch einmal erschreckt. Vor allem sein Vater scheint es sich zur Aufgabe gemacht zu haben, dass er seinem Sohn beweisen will, dass dieser oft Angst hat und sich dies endlich eingestehen sollte. Dabei lässt er nichts unversucht um Jack einen Streich zu spielen. Selbst seine Geburtstagsfeier macht sein Vater ihm madig, indem er Jack vor allen anderen bloß stellt. Von da an reicht es ihm. Als sein Vater in einer verlassenen Schule einen neuen Horrorstreifen drehen möchte, sieht Jack seine Chance gekommen, denn nun ist er einmal an der Reihe Angst und Schrecken zu verbreiten... doch in der Schule scheint es nicht mit rechten dingen vor sich zu gehen...


Der Gänsehautteil "Die Schule des Schreckens" ist der mittlerweile 64te Teil der Gänsehautreihe und stammt wie die anderen Teile aus der Feder von R. L. Stine. Genau wie die anderen Teile ist der Held der Geschichte ein Teenie im Alter von circa 12 Jahren. Immer wieder scheinen dem Protagonisten komische Dinge zu passieren, die zum Ende eines jeden Kapitels in einer spannenden Szene enden, um im nächsten Kapitel dann aber meist als harmloser Irrtum abgetan zu werden. 
Was ich an diesem Teil wirklich nett fand war die Idee einmal nicht nur die Kinder zu erschrecken, sondern auch dem Vater von Jack das Fürchten zu lehren. Leider war der Hergang jedoch ein bisschen zu vorhersehbar und hat mir dadurch den Lesespaß ein bisschen genommen. Auch die Art des Vaters ist mir dann doch ein bisschen auf den Keks gegangen, als er immer wieder versucht hat Jack einen Streich zu spielen, viele Streiche fand ich auch sehr unter der Gürtellinie, besonders den Streich zu Jacks Geburtstag. Sowas ist echt gemein und das wünscht man wirklich niemanden.
Was ich in diesem Buch wirklich vermisst habe waren die Szenen bei denen man sich wenigstens ein bisschen gruselt. Sattdessen bekommt man zwar den Versuch geliefert, aber der Grusel wird nicht wirklich transportiert - fast scheinen manche Dinge lächerlich. Und wo wir schon einmal bei lächerlich sind - das Gehabe von Jacks Freundin Chelsea fand ich wirklich schon fast zum kotzen blöd, so überheblich konnte sie bei mir gar keine Sympathiepunkte sammeln. Für Kids ist das Buch vielleicht gruselig, mich hat es eher oft zum Schmunzeln oder dann doch zum Kopfschütteln gebracht. 


Was mir an diesem Band aber richtig gut gefallen hat war das Cover - mit dem Glitzerrand ein echter Hingucker, vor allem, weil aus der Mitte dieses rothaarige Monster hervorstarrt. Das passt stimmig zur Story und macht Lust auf mehr, wenn man es so im Regal sehen würde.


Für soliden Gruselspaß - vor allem für Kids - gibt es von mir eine neutrale Bewertung.


Idee: 4/5
Spannung: 3/5
Charaktere: 3/5
Gruselfaktor: 3/5


Gesamt: 3 von 5 Sterne

  • Taschenbuch: 128 Seiten
  • Verlag: Omnibus TB (1. November 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570217868
  • ISBN-13: 978-3570217863
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Originaltitel: Scream School
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 1,1 x 18,5 cm

Montag, 15. Januar 2018

Todesmärchen (Maarten S. Sneijder Band 3) von Andreas Gruber

Zum Inhalt: 
Es war einmal in dunkler, abgrundtiefer Nacht ein böser, bitterböser Mann ... In Bern wird die kunstvoll drapierte Leiche einer Frau gefunden, in deren Haut der Mörder ein geheimnisvolles Zeichen geritzt hat. Sie bleibt nicht sein einziges Opfer. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein – doch der Killer scheint ihnen immer einen Schritt voraus. Währenddessen trifft die junge Psychologin Hannah im norddeutschen Steinfels ein, einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. Sie soll eine Therapiegruppe leiten, ist jedoch nur an einem einzelnen Häftling interessiert: Piet van Loon. Der wurde einst von Sneijder hinter Gittern gebracht. Und wird jetzt zur Schlüsselfigur in einem teuflischen Spiel ... 

Als ein pensionierte Kommissar zu einem Mordfall gerufen wird, ist ihm spätestens bei der Fundstelle der Leiche klar, dass er für den Fall einen ganz bestimmten Menschen als Hilfe benötigt. Die Leiche der Frau in den Mittfünfzigern ist nackt und an den Haaren an einer Brücke aufgehängt worden. Auf ihrem Bauch prangt eine Zahl. Grund zur Sorge. Denn die Handschrift des Mörders ist bekannt und jener wurde einst hinter Gitter gebracht, wo er jetzt eigentlich auch noch sein sollte. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und seine Kollegin Sabine Nemez werden fortan mit dem Fall betraut und begeben sich auf eine blutige Schnitzeljagd quer durch Deutschland, die Schweiz, Österreich und die Niederlande. Doch immer wieder scheint der Mörder ihnen einen Schritt voraus zu sein, denn egal, wohin die Spur sie führt, die nächste Leiche wartet bereits auf sie. Als Sabine die Motive aus einer völlig neuen Sicht betrachtet, stellt sie fest, dass alle Morde immer wieder eine Gemeinsamkeit haben. Ihren Vorgesetzten Maarten S. Sneijder. Seines Zeichens ein genialer Denker, aber zynisch und von ständigen Kopfschmerzen geplagt. Und während Sabine die Fälle immer mehr hinterfragt stellt sie fest, dass ihr Vorgesetzter scheinbar etwas zu verbergen hat. 
Zur gleichen Zeit macht sich die junge Psychologin Hannah auf den Weg nach Steinfels, wo sie auf der Insel abnorme Rechtsbrecher betreuen soll. Hier gilt ihr Interesse besonders Peit van Loon, einem Psychopathen der mehrere Menschen ermordete und einst von Maarten S. Sneijder hinter Gitter gebracht wurde. Je mehr Hannah sich mit ihm beschäftigt, desto mehr Geheimnisse scheint die junge Frau auch auf Steinfels aufzudecken. Etwas, was nicht allen gefällt. Denn auch ihre Vorgängerin hatte einst Fragen gestellt und ist nun tot – angeblich ein Selbstmord. 

„Todesmärchen“ ist das erste Buch, welches ich von Andreas Gruber gelesen habe und ich muss sagen, dass es mich ab der ersten Seite in seinen Bann gezogen hat. Obwohl ich die Vorgeschichte zu Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez nicht kannte, habe ich mich schnell in die Geschichte eingefunden. Spannend strickt der Autor die Geschichte rund um Piet van Loon, Hannah, Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez. Als Leser wird man immer wieder in die Irre geführt, bevor sich alles in einem großen Knall aufdeckt. Immer wenn man denkt, dass es eigentlich gar nicht mehr dicker kommen kann, dann setzt der Autor noch einen drauf. Allein bei den Mordfällen schafft der Autor es immer wieder, dass einem die Haare zu Berge stehen. Diese Ideen sind schon recht makaber und ganz schön krank. Da kann man fast schon Albträume davon bekommen. Aber auch die psychologischen Gespräche von Hannah und den Insassen auf Steinfels ist der absolute Hammer. Diese sind beklemmend und man weiß nicht so recht, was man davon halten soll. Die Geschichte ist so spannend, dass man das Buch kaum noch aus den Händen legen mag, obwohl die eine oder andere Pause zum „verdauen“ wohl ganz gut wäre. Herzrasen ist hier garantiert. 

Sabine Nemez als Protagonistin hat mir sehr gut gefallen. Sie hat sich ihren Platz bei der Mordkommission redlich verdient und will eigentlich in den Urlaub fahren. Doch da kommt ihr Vorgesetzter und Lehrmeister Maarten S. Sneijder dazwischen, den sie nun als neuen Partner hat. Während er sie am Anfang nicht wirklich als vollwertigen Partner ansieht, schafft es Sabine mit ihrer Spurensuche ihren Partner von sich zu überzeugen. Dabei geht Sabine sehr beherzt zur Sache. Doch manchmal scheint auch sie eine kleine Macke zu haben, was sie aber ungeheuer sympathisch macht. Denn wenn sie mit ihren kleinen Nichten telefoniert, dass wird Sabine zur Supertante, die spannende Fälle zu lösen hat, mit Spezialeinheit und Spezialequipment – ganz zum Leidwesen ihrer Schwester und Maarten S. Sneijder, der nicht verstehen kann, wie Sabine ihren kleinen Nichten von ihren aktuellen Fällen so brühwarm berichten kann. 

Maarten S. Sneijder ist in meinen Augen ein absolutes Phänomen. Ein Griesgram der übelsten Sorte, weil er scheinbar dauerhaft von seinen Clusterkopfschmerzen geplagt wird. Er nimmt keine Rücksicht auf Kollegen oder Auszubildende. Der Mann ist wie ein Elefant im Porzellanladen und scheint alle und jeden gegen sich aufbringen zu wollen und doch ist er genial. Niemand darf den Ort des Mordes betreten, bevor er ihn nicht gesehen hat. Ihm entgeht nichts. Und er scheint auch nie zu schlafen, denn immer, wenn Sabine sich eine Pause gönnen will oder die anderen Kollegen, dann dreht Maarten erst richtig auf. Doch auch der brillianteste Kopf hat seine Geheimnisse und die scheinen ihn nun einzuholen. 

Empfehlen möchte ich diesen spannenden Krimi allen Krimifans und jenen, die es vielleicht noch werden wollen. Die Geschichte bereitet Herzklopfen, sie versetzt in Staunen, aber vor allem lässt sie tief in die Abgründe der menschlichen Seele blicken. Wer sich auf die Geschichten mit Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez einlässt, dem sind schlaflose Nächte garantiert. Wirklich super gemacht. Andreas Gruber hat in mir einen neuen Fan gefunden. 

Idee: 5/5 
Spannung: 5/5 
Details: 5/5 
Emotionen: 5/5 
Charaktere: 5/5 

Gesamt: 5/5

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 2294.0 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 544 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (15. August 2016)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B017G4HV4K