Montag, 29. Februar 2016

Yeah

Es ist Montag und mein Rücken funktioniert wieder. Chiropraktiker die tehn Minuten an deinem Rücken rumfummeln verdienen echt gut...mit 80 $ war ich dabei. Aber das wars mir wert.
Liebe Grüße aus Sale. Detaillierte Berichte der letzten zwei Tage folgen heute Abend

Samstag, 27. Februar 2016

Wir haben Osterhasen. ..

Die Australier haben Bilby.

Weiterfahrt nach Apollo Bay

Heute keine große Strecke.  Nachdem wir bei den 12 Aposteln waren, ging es für mich direkt nach Apollo Bay ins Krankenhaus.  Mein Rücken wollte gar nicht mehr. Chiropraktiker haben sie hier wie Sand am Meer.  Jedoch nicht geöffnet weil Samstag ist. Ein Ausflug in die Apotheke und gefühlte Tonnen an Schmerzmittel machen das Leben wieder lebenswert und so konnten wir in Beech Forest und dem Otway Nationalpark die Hopetoun Falls sowie Papageien und jede Menge Regenwald genießen.  Ein Ausflug in die Berge endete auf einem schmalen Weg hoch oben, da ein Baum die Durchfahrt versperrte. Fazit des Tages. Regenwald ist toll. Tabletten helfen in der Not.  Und Brown Snakes flüchten,  wenn man nur laut genug kreischt...

Weiterfahrt nach Princetown

Nach Besichtigung des Canunda Nationalpark ging es weiter zum Mount Gambier mit seinem riesigem Blue Lake. Faszinierend, aber es reicht wenn man nur kurz anhält.
Weiter ging es über Warnambool zur Great Ocean Road mit den 12 Aposteln. Immer an der Küste entlang mit Stop an der Bay of Isles. Bei lauschigen 15 Grad. Und Nieselregen. Da wir zeitlich schon spät dran waren, beschlossen wir am nächsten Tag an den 12 Apostel anzuhalten. Unser Campingplatz in Princetown überzeugte uns mit jeder Menge Kängurus. (26.02.2016)

Weiterfahrt bis Robe über Adelaide

Eigentlich hatten wir uns als Ziel gesetzt in Murray Bridge Halt zu machen. Jedoch waren wir so gut in Fahrt dass wir uns bis nach Robe durchgeschlagen haben (25.02.2016). Unterwegs haben wir noch eiben Stop im Coorang Nationalpark gemacht.  Eine schöne Küstenlandschaft mit Emus und Pelikanen. Außerdem noch ein kleiner Stopp in Port Jeffa und eine kleine betriebliche Stichprobe in den Wäldern.  Die Konkurrenz auskundschaften.  Forstwirtschaft wird hier groß geschrieben. Vorbei an wunderschönen Weinbergen und kilometerweiten Farmlanden. Trotz Sonnenschein waren hier nur 17 Grad. KALT im Gegensatz zum Outback. Ein wirklich schöner Urlaub. .. wäre da nicht mein Rücken,  der mir seit Beginn der Reise Probleme macht.

Mittwoch, 24. Februar 2016

Ich weiß...

...auch warum manche hier so dick sind... Feenwasser? Also bitte...

Noch ein bisschen Outback

Kann man ja nicht genug von kriegen

Port Augusta

Ein kleiner Einblick nach Port Augusta

Auf dem Weg nach Port Augusta (24.02.2016)

Von Coober Pedy gings um zehn Uhr ab nach Port Augusta. Zu sehen gabs nichts, ausser jede Menge Einöde.  Ein Stop in zum Diesel tanken IN GLENDAMBO -what the bloody fuck is Glendambo... und weiter ging die Fahrt vorbei an ausgetrockneten Seen wie den Lake Heart oder an jeder Menge umgefahrener Tiere... Port Augusta war meine Feuerprobe.  Linksverkehr in der Stadt. Scheibenwischer anstatt Blinker...falsche Fahrseite... ich habs raus. Nicht :-) Aber wir leben noch.  Es ist doch anders als einfach nur geradeaus fahren. Danach ging es noch einkaufen und nun lassen wir den Tag ausklingen.

Auf dem Weg nach Coober Pedy (23.02.2016)

Vom Uluru nach Coober Pedy war eine sehr trostlose Fahrt.  380 km geradeaus?  Ab Erldundra kein Problem. Immer dem Stuart Highway hinterher. Und wer mal Karte guckt... Stuart Well... Erldundra... all diese kleinen Ortschaften bestehen lediglich sus einem Roadhouse und einer Tankstelle. Outback heisst hier wirklich Einsamkeit pur. Manchmal fährst du 20 Kilometer oder mehr, ohne dass dir jemand entgegen kommt. Und wenn man sich begegnet wird freundlich abgegrüsst.
Coober Pedy ist im Übrigen ein Ort im Nirgendwo. Dort gibt es nur schwere Maschinen zum Opale bergen und jede Menge Dreck. Der Campingplatz war 1a. Nur der Wind war heftig. Eigentlich wollten wir noch einen Zwischenstopp machen. Aber hier gibts ja nix... anhalten lohnt also nicht. Somit bleibt uns ein Tag mehr an der Küste.

Uluru

Nachdem wir nun einen Tag vorher den Sonnenuntergang am Uluru verpasst hatten, wollten wir nun unbedingt den Aufgang inkl. 10 km umrunden angehen. Alles machbar, aber danach waren wir kochegar. Und die Fliegen rundrum waren echt belastend. Wir haben uns geärgert, dass wir kein Netz hatten. Da wir am Abend zuvor jedoch erst um neun Uhr am Ziel waren, konnten wir uns keins kaufen. Und nach der Dusche mit Tausendfüßlern wars eh egal. Interessant war der Uluru.  Jedoch haben wir zum Ende des Base Walk regelrecht gehofft bald unser Auto zu sehen. :-) Nach 3,5 h waren wir endlich am Ziel. Danach konnte uns nur noch eine Dusche locken.

Montag, 22. Februar 2016

Auf dem Weg zum Uluru...

... gibts nix. Schon mal 200 km ohne Kurve geradeaus gefahren?  Nein? Wir heute schon. Unterwegs nur Bäume. Gras. Tote Flüsse. Und wenn ein Ort kommt... 1 Haus mit Tanke und mit Gefühl noch ner Kneipe dran. Das wars. Wir haben auf dem Weg hierher mehr Kühe gesehen als Menschen.  Als wir endlich den Campingplatz erreicht hatten war es leider schon dunkel. Grillen war erst nach dem anziehen von langen Sachen möglich.  Hier gibt es aggressive Ameisen und Sandflöhe. Und auch das duschen war ein Abenteuer.  Scheint im Frauensanitärbereich eine Tausendfüßlerstrasse zu sein. Ekel. Ich glaube das werde ich definitiv nicht vermissen. Aber so ist das wenn alles offen ist.  Morgen früh wollen wir zeitig los. Um fünf aufstehen, um bei noch humanen Temperaturen am Uluru zu sein.

Zwischenstopp Rainbow Valley

Irgendwann auf dem Weg entdeckte meine bessere Hälfte das Schild von Rainbow Valley. Offroad. Das mussten wir uns angucken. 22 km über Stock und Stein und endlose Schütteltraumen später wurden wir mit einem sagenhaften Ausblick belohnt. Direkt vor dem Valley gab es einen Campingplatz des Vertrauens sowie einen Pfadpfinderkurs auf dem die Tiere des Valley und das Valley beschrieben wurden.  Leider konnte man das gar nicht richtig genießen.  43 Grad und hartnäckige Fliegen haben uns auch hier in die Flucht gezwungen. Selbst fotografieren war ohne Fliege nicht möglich. Und selbst die tolle Beschreibung der Python konnte uns nicht halten. :-) Also ging es weiter zum Uluru.

Alice Springs Camper abholen

Nach einem reichhaltigen Frühstück - Ei, Speck und Bohnen, was anderes kennen die nicht :-) - haben wir uns auf die Straße gewagt. 10 Uhr. 41 Grad Celsius und die Sonnenmilch hat wieder kaum gereicht. Nach beschwerlichen drei Kilometern war das Ziel erreicht und wir konnten uns endlich unseren Hilux mit Hardtop abholen.  Super Service. Schnelle Erklärungen. Noch eine Zusatzversicherung und schon konnten wir ab in das Abenteuer Linksverkehr und konnten unsere Sachen aus dem Hotel holen. Noch die Ersatzkanister gefüllt und einkaufen gewesen. Australien ist so teuer. Grillfleisch 20 $ aufwärts. Milch kostet bis zu 8 $. Da flattern dir die Ohren.
Jedenfalls ging es danach ab auf den Stuart Highway. Uluru sollte das Ziel sein. Ca. 430 km.

Sonntag, 21. Februar 2016

Alice Springs

Da wir unser Hotelzimmer erst später bekommen sollten, beschlossen wir zuerst etwas zu trinken zu kaufen.  Vom ibis styles ist man innerhalb eines Kilometers im Zentrum des Ortes. Jedoch ist es ein beschwerlicher Weg... 38 Grad. Pure Sonne.  Und wir zwei? Lange Jeans.  Dicke Turnschuh.  Kein Hut.  Keine Sonnenmilch... eine halbe Stunde hat gereicht um uns gar zu kochen. Der erste Sonnenbrand ist somit abgehakt. Da Sonntag ist, haben auch kaum Geschäfte geöffnet.  Jedoch haben wir trotzdem einen Supermarkt gefunden der uns eine große Palette Wasser beschert hat. Zurück konnte das Zimmer noch immer nicht bezogen werden, sodass wir noch einmal warten mussten. War ja auch nicht warm... Und wir hatten seit Freitag keine Dusche gesehen...  Als es dann endlich so weit war, beschlossen wir uns schnell zu kultivieren und noch mal einkaufen zu gehen. Sehr offene Schuhe und Hut mussten noch her. Wir sind auch fündig geworden.  Resultat von zwanzig Minuten in der Sonne; Lichtschutzfaktor 50 reicht nicht aus... meine Wenigkeit sieht aus wie ein Krebs im Gesicht. Schließlich ging es wieder zurück und wir beschlossen im Pool baden zu gehen. Dabei blieb es. Wir haben von 15-20 Uhr den Schlaf der Gerechten geschlafen. Jetzt zum Abend waren wir noch in der Bar Monte's. Klein aber fein - und gepfefferte australische Preise. Ein Bier kostet 10 $. Essen ist allgemein sehr preisintensiv, während Klamotten regelrecht hinterher geschmissen werden. Alice Springs ist ein recht ruhiger Ort,  hat jedoch viele Bars und Cafés. Außerdem gibt es viele Galerien mit Kunst der Eingeborenen. Aber was man von denen hier sieht ist eher traurig. Sie sind entgegen der australischen Weissen sehr arm und sehen richtig abgeklappert aus. Außerdem sieht man viele von ihnen am Abend betrunken durch die Stadt ziehen. Wer sich in eine Bar verirrt, trifft auf viele Studenten.  Hauptsächlich Deutsche und Schweizer.  Das solls erst einmal gewesen sein.  Gute Nacht.

Reise Reise

Was für ein Ritt. Von zu Hause mit dem Zug nach Frankfurt am Main. Dauer 5 h. Drei h auf unseren Flug gewartet.  Von Frankfurt nach Dubai in 6 h. Vier Stunden Aufenthalt. Dann von Dubai nach Brisbane in 13 h. Zwei Stunden Aufenthalt.  Und schließlich nochmal knapp 3 h nach Alice Springs. Ich wollte jetzt nur noch eine Dusche, aber nein. Eincheck ist erst ab 14 Uhr. Wir waren aber schon um elf hier... eine erste Erkundungstour durch Alice war mit langer Hose und Turnschuhen wahrlich reiner Selbstmord bei praller Sonne und schnuckeligen 38 Grad.... hier ein erster Eindruck vom Umland. Wir vegetieren noch ein bisschen.

Donnerstag, 18. Februar 2016

Nachtkrähen von Nora Melling



Als sich Hanna mit ihrem Freund Ivo auf dem Weg zu einer Halloweenparty befindet, fühlt sie sich beobachtet, weiß jedoch noch nichts mit ihren eigenartigen Gefühlen anzufangen. Ivo indessen scheint sie gar nicht für voll zu nehmen und macht sich auf ihren Kosten lustig, als sie ihn darauf hinweist, dass sie von einer Krähe beobachtet werden. Als das Paar dann endlich bei seinen Freund angekommen ist, scheint alles den Bach herunter zu gehen. Hanna ist sehr schnell betrunken und Ivo küsst eine andere, was Hanna so natürlich nicht auf sich sitzen lassen kann. Während die Betrogene eine Szene machen will, stolpert Ivos neue Bekanntschaft und verknackst sich den Fuß. Und ab da wird alles anders. Denn die neue Bekanntschaft lässt sich von dem gut aussehenden und geheimnisvollen Nicolas abholen und sofort scheinen zwischen Hanna und ihm die Funken zu sprühen. Nachdem er verschwunden ist, macht sich Hanna allein auf den Weg nach Hause, wo sie von zwielichtigen Gestalten angehalten wird. Wieder taucht Nicolas auf und kommt ihr zu Hilfe, doch so schnell wie er aufgetaucht ist, ist er dann auch wieder verschwunden. Als Hanna kurz darauf eine Krähe vor die Füße fällt und tot zu sein scheint, will sich diese um das arme Tier kümmern, doch der Vogel befreit sich wieder und verschwindet. Einzig eine Feder bleibt bei Hanna zurück. Nach einer kurzen, aber heftigen Krankheit spürt Hanna, das etwas mit ihr nicht mehr stimmt. Ihre Haut brennt und sie hört immer und immer wieder Krähen rufen, wenn es Nacht wird. Als sie sich schließlich in einen dieser Vögel verwandelt, versteht sie die Welt nicht mehr. Doch da ist plötzlich wieder der selbstsichere Nicolas, der mit ihr die Welt der Nachtkrähen entdeckt. Hanna muss sich entscheiden. Für eine zweite Chance mit ihrem Exfreund Ivo oder für einen Neuanfang mit Nicolas, der es als selbstverständlich zu halten scheint, dass sie zu ihm gehört.

Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und muss sagen, dass es mir ganz gut gefallen hat. Die Geschichte war voller frischer Ideen und war etwas völlig Neues, sodass es viele neue Dinge zu entdecken gab. Der Schreibstil ist ab der ersten Seite fesselnd und man kann das Buch nur ganz schwer aus den Händen legen. Es macht Spaß zwischen den beiden Protagonisten hin und her zu wechseln und so ihre Sicht der Dinge zu erfahren. In diesem Buch wird sehr viel Wert auf Details und Emotionen gelegt, was ich persönlich sehr wichtig finde. Alles Szenen sind gut beschrieben und es bleiben keine Fragen offen.

Hanna als Protagonistin scheint mir am Anfang ein wenig unsicher und auch gar nicht groß darauf bedacht aus ihrer Haut heraus zu kommen. Sie ist schon Ewigkeiten mit ihrem Freund Ivo zusammen und scheint es zu mögen, dass er in der Beziehung das Sagen hat - so drückt er ihr schnell einmal ein Glas Wasser in die Hand, da er der Meinung ist, dass sie bereits betrunken ist. Für den ersten Moment scheint Hanna sehr hilflos, wenn nicht sogar sehr zickig und uneinsichtig, als sie sich in eine Krähe verwandelt. Hanna ist aber kein schlechter Mensch, denkt sie zuerst immer an andere und dann erst an sich.
Nicolas hingegen war für mich zu Beginn ein recht undurchsichtiger Charakter. Während er sich im Rahmen seiner Familie bewegt scheint er sehr familiär veranlagt und normal. Doch sobald er auf Hanna trifft ist er draufgängerisch und besitzergreifend. Trotzdem mag ich auch diesen Charakter. Die Protagonisten und ihre Gegenspieler haben mich allgemein sehr durch ihre Vielschichtigkeit überzeugt.

Empfehlen möchte ich das Buch allen, die gern Fantasy mögen und sich gern einmal auf ein völlig neues Thema einlassen möchten. Auch Freunde von guten Liebesgeschichten kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten. Ich persönlich freue mich schon auf die Fortsetzung, denn das Buch endet sehr offen und man möchte unbedingt wissen, wie es wohl weiter geht. Für dieses Werk gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung.


  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 2255 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 379 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B01A6VTV5C

Australien - Reiserouten planen (ein Tag vor dem großen Knall)

Was soll ich sagen, endlich ist es kurz vor unserem Australientrip und wir haben uns noch immer nicht zu 100 Prozent entschieden, ob es denn nun diese eine Route werden soll - das hat vor allem damit zu tun, dass wir so viel Buchmaterial haben, dass wir uns kaum entscheiden konnten, was wir uns nun anschauen wollen und was nicht. Dann hat man von wen anderes wieder tolle Tipps aufgefasst, wieder wird die Route umgeworfen. Zufällig irgendwo ein Bild gefunden, was wirklich klasse ist, auch das muss noch mit eingebunden werden und und und... ihr kennt das sicher ;-) Man will am besten ALLES und SOFORT, aber das geht leider nicht, weil auch ein Monat kann schnell zu Ende sein.

Nun steht also die Route und ich denke, dass wir hier einen guten Schnitt gemacht haben. Wer unsere Route in etwa nachverfolgen möchte, darf sich auf die nächsten Punkte freuen:

Start:
  • Alice Springs (1 Übernachtung und Übernahme unseres Jeeps)
  • Fahrt zum Uluru Nationalpark (Ayres Rock, 463 km)
  • Fahrt nach Coober Peedy (Evtl. 1 Übernachtung irgendwo im Nirgendwo, 781 km)
  • Fahrt nach Port Augusta (540 km)
  • Fahrt nach Murray Bridge (377 km)
  • Fahrt nach Mount Gambier (363 km)
  • Fahrt nach 12 Apostel (258 km)
  • Fahrt nach Hopetoun Falls (62 km)
  • Fahrt nach Apollo Bay (40 km)
  • Fahrt nach Lake Polteney ( 344 km)
  • Fahrt nach Lake Entrance über Port Albert und Golden Beach (334 km - evtl mit Umweg über Dargo 126 km)
  • Fahrt nach Mallacoota (202 km)
  • Fahrt nach Batemans Bay (282 km)
  • Fahrt nach Katoomba/Blue Mountains (388 km)
  • Fahrt nach William Town ( 253 km)
  • Fahrt nach Coffs Harbour (368 km)
  • Fahrt nach Byron Bay (241 km)
  • Fahrt nach Hervey Bay/Fraser Island (633 km)
  • Fahrt nach Clairview ( 601 km)
  • Fahrt nach Airlie Beach/ Whitsunday Islands (272 km)
  • Fahrt nach Townsville (273 km)
  • Fahrt nach Cairns  und Abflug (348 km)
 



Mittwoch, 17. Februar 2016

La Vita Seconda von Charlotte Zeiler



Ich weiß nicht mehr, was es war, aber irgendwas hatte mich zurück geholt. Vermutlich war es dieses Geräusch, das immer lauter und eindringlicher wurde. Ich versuchte es zu ignorieren, jedoch vergeblich,  und so öffnete ich vorsichtig meine Augen. Ich saß zusammen gekrümmt auf einer staubigen Straße. 
(S. 13 Franziska)


Als der in einer Beziehunsgskrise steckende Notarzt Marc an einen Unfallort kommt, kann er es kaum glauben, als er eine noch lebende Person in den Trümmern findet. Unter hohem Aufwand kann die schwerverletzte Frau geborgen werden und Marc macht es sich zu seiner persönlichen Aufgabe immer wieder nach ihr zu sehen, denn, obwohl er sie noch nie vorher gesehen hat, fühlt er sich zu seiner Patientin hingezogen, ganz zum Missfallen seiner Exfreundin. Doch was ist es, was ihn so an der im Koma liegenden Frau fasziniert? Er kann es sich nicht erklären.
Die junge Frau Franziska erwacht aus ihrer Schockstarre, schwer verletzt mitten auf einer der staubigen Straßen nach Cölln. Sie kann sich an nichts mehr erinnern. Wohin wollte sie? War sie mit einem festen Ziel unterwegs? Der junge Mann Antonio, der sich ihrer annimmt ist sehr zuvorkommend und sie wird in seiner Familie offen empfangen, was sie jedoch irritiert, ist sie doch gar nicht von so hohem Stand. Fragen über ihre Situation kann sie aber nicht stellen, denn sie ist plötzlich stumm. Was ist nur mit ihr geschehen und wer ist dieser Marco, der plötzlich in ihrem Kopf herum geistert?

Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und habe dem Roman eine Weile lang skeptisch gegenüber gestanden. Je öfter ich die Inhaltsangabe gelesen habe, desto verwirrender schien sie mir, sodass ich mich schließlich auf das Buch eingelassen habe, ohne mit den Inhalt vor Augen zu halten. Die Schreibweise ist flüssig und an manchen Stellen gibt es sehr wichtige Details, die man sich merken sollte, will man die komplette Geschichte verstehen. Man sollte das Buch relativ gestaffelt lesen, durch längere Pausen könnte man wichtige Details vergessen - ich weiß wovon ich rede, ich hab zweimal angefangen, weil immer was dazwischen kam. Wer jedoch tapfer durchhält wird durch eine interessante Geschichte voller Geheimnisse geschickt. Man rätselt mit der Protagonistin, was sie wohl vergessen haben könnte und welche Ziele sie wohl gehabt hat. Man fragt sich welche Rolle Antonio spielt und wieso alle so zuvorkommend zu ihr sind, obwohl sie sichtlich nicht in die Reihen des Adels gehört. Wiederum wird der mittelalterliche Strang immer wieder durch Passagen im Krankenhaus unterbrochen, wo man auch weitere Protagonisten kennen lernt, die allesamt dort arbeiten und sich um eine Patientin kümmern - der Leser erkennt sofort, dass es sich hier wohl um Franziska handeln könnte, ob nun als Reinkarnation oder als Traumpatientin. Man kann sich viel vorstellen und spekulieren und es ist wirklich interessant, nach und nach hinter die Zusammenhänge zu kommen. Als Randbonus gibt es des weiteren eine Liebesgeschichte zwischen einer der Krankenschwestern Mia und einem der Ärzte Oliver. Die beiden sind wie Katz und Maus und machen sich unnötig das Leben schwer - er ist einfach nur unwissend und sie kann nicht über ihren Schatten springen. Das lockert die Sache auf, aber man muss gehörig aufpassen, dass man bei den ganzen Protagonisten nicht doch durcheinander kommt.
An sich hat mir das Buch ganz gut gefallen, auch die Story war mal was anderes. Was mich jedoch gestört hat waren die vielen Arztbegriffe und die ständige Krankenhausluft. Ich finde Krankenhäuser echt blöd und dass die Hälfte des Buches eben in einem solchen spielt hat mir den Lesespaß dann doch ein bisschen genommen. Aber das ist sicher auch Geschmackssache.

Empfehlen kann ich das Buch allen, die gern geschichtliche Romane und das eine oder andere Drama mögen. Ihr solltet aber sehr wachsam sein und euch komplett auf die Geschichte einlassen, für halbe Sachen ist das definitiv nichts. Lesenswert ist es allemal, erwartet jedoch keine Geschichte mit Zeitsprüngen oder Zeitreisen.

  • Taschenbuch: 372 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (9. Oktober 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1517749697
  • ISBN-13: 978-1517749699
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 2,4 x 18,5 cm


Broken Heart 2: Ein Vampir zum Dinner von Michele Bardsley



Zum Inhalt:

Blut statt Schokolade, Selbstbräuner statt Sonnenlicht: Die Welt von Single-Mom Evangeline steht Kopf, seit sie vor drei Monaten zum Vampir wurde. Da fällt ihr ausgerechnet der Mann zu Füßen, der ihr Leben auf dem Gewissen hat: Lorcan O'Halloran, Vampir und Druide und für seine 4.000 Jahre immer noch ziemlich sexy! Gegen ihren Willen gerät Evangeline bald immer stärker in seinen Bann. Aber kann Lorcan sie auch beschützen? Vor dem unbekannten Bösen, das über ihre Heimatstadt Broken Heart hereinbricht..

Eva lebt mit ihrer Tochter in einer schönen alten Villa samt Bibliothek. Sie fristet nach einem Vampirangriff ihr Leben als Untote, schläft während des Tages und ab und an gönnt sie sich ein bisschen Blut bei einem ihrer Spender - der sie durchaus sehr attraktiv findet und wirklich alles tun würde, damit sie ihm endlich richtig Beachtung schenkt. Sie liebt Bücher und ihre Tochter über alles. Seit dem Angriff scheint sie außerdem ein Händchen für Tiere zu haben und besonders der Wolf Lucky hat es ihr schwer angetan. Als ihr eines Tages genau der Vampir vor die Füße fällt, der für ihr neues Dasein verantwortlich ist, ist sie hin und weg, denn der Vampir Lorcan verdreht ihr mit seiner Art schlichtweg den Kopf. Es beginnt sich eine zarte Verbindung zwischen den beiden aufzubauen, die plötzlich von der Entführung Evas und einer Ansteckung mit der tödlichen Krankheit Kontaminus überschattet wird - die Krankheit, die Lorcan einst zu einer wilden Bestie machte und ihn Amok laufen ließ, bei der auch Evangeline ihr normales Leben einbüßen musste.

Ich persönlich fand den Handlungsstrang an sich nicht schlecht, aber eben wieder stumpf umschrieben. Man hätte da meiner Meinung nach viel mehr draus machen können, anstatt von einer Szene in die nächste zu hetzen - und mit hetzen mein ich auch hetzen, denn wer hier nicht den ersten Band kennt hat mehr als nur ein bisschen das Problem in der Story noch mitzukommen. Die eingeschobenen Geschichten von Lorcan sind zwar nett, hätten aber auch schöner geschrieben sein können. Wenn schon Märchen, dann richtig. Märchen müssen etwas Magisches haben und sollten nicht einfach nur lieblos hingeknallt werden. Was ich persönlich ziemlich krass finde ist, dass die Protagonistin sofort verzeihen kann. Ziemlich unglaubwürdig, wenn ihr mich fragt. Würde mir so etwas passieren, diese Person würde ich wahrscheinlich bis an das Ende meines Lebens hassen - und was macht sie, fängt sofort von ihrem Mörder an zu schwärmen und verliebt sich... na klar! Ich glaube das nennt man akutes Stockholmsyndrom. Wer hier wirklich Emotionen sucht und auf eine grandiose Liebesgeschichte wartet, der muss hier enttäuscht werden. Getreu dem Motto: Hallo, ich bin´s dein Killer, lass uns in die Kiste springen - ach huch, jetzt sind wir übrigens verheiratet...

Evangeline als Charakter war mir eigentlich ganz sympathisch. Bücherwurm, liebende Mutter, eben einfach normal geblieben, wenn man davon absieht, dass sie eben doch recht untot ist. Sie mag es Witze zu reißen und der eine oder andere Insider begeistert nur, wenn man die Bücher "Per Anhalter durch die Galaxis" kennt. Auch erntet Eva bei mir sehr viel Ansehen, da sie sich als tierlieber Charakter erweist. Völliges Unverständnis jedoch facht beim Leser auf, wenn man die Begegnungen mit Lorcan bedenkt. Sie verfällt ihm ab der ersten Sekunde, kann ihm sofort verzeihen. Man zweifelt einfach an ihrem Verstand.
Lorcan als Gegenspieler ist für mich auch eine richtige Nullnummer. Weinerlich und demütig kommt er zu Kreuze gekrochen, bettelt um Gnade und ist seines Lebens überdrüssig. Ein göttliches Bild von einem Romanhelden, einem Vampir und einem Mann ... nicht! Man kann und will ihn einfach nicht ernst nehmen.

Im Großen und Ganzen kann man das Buch sicher mal zwischendurch lesen, wenn man nichts mit Anspruch haben möchte. Ansonsten rate ich dringendst davon ab, bei diesem Band kann einem durchaus die Leselust vergehen.

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: MIRA TASCHENBUCH IM CORA VERLAG; Auflage: 1. (1. Januar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3899415639
  • ISBN-13: 978-3899415636
  • Originaltitel: Don't Talk Back To Your Vampire
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 3 x 18,8 cm


Das Tagebuch der Anne Frank



Jeder kennt das Tagebuch der Anne Frank, zumindest den groben Inhalt, denn es wird in Schulen thematisiert und wurde auch verfilmt. Da es in meiner Schule damals keine Pflichtlektüre war, habe ich mich nun erst an die Thematik gewagt und muss sagen, dass ich mit gemischten Gefühlen zurück geblieben bin, als ich das Buch endlich beendet hatte.

Anne Frank wächst in einer wohlhabenden Familie auf, als die Nazis damit beginnen Juden zu deportieren. Um seine Familie zu retten beschließt Herr Frank seine Familie in einem Hinterhaus seiner Firma zu verstecken. Unterstützt werden sie dabei von Mitarbeitern, welche fortan die Versorgung für die Familie übernehmen. Mit Anne und ihren Eltern ziehen noch ihre Schwester, die Familie van Pels sowie deren Sohn Peter und Herr Pfeffer in den Unterschlupf. In Form von Tagebucheinträgen, welche später Briefen ähneln, beginnt Anne fortan ihr Leben zu dokumentieren. Es gibt Erinnerungen aus glücklichen Tagen, aber auch viele Konflikte, die sie vor allem mit ihrer Mutter und Herrn Pfeffer, die sie niederschreibt. Stets spürt man die beklemmende Situation, in der sich die Familien befinden und die Angst. Doch auch Hoffnung und Träume haben Platz in einer Zeit, wo man sich tagsüber mucksmäuschenstill verhalten muss.

Ich persönlich habe das Buch regelrecht verschlungen. Anne ist/war ein sehr junges Mädchen, welches während der Zeit in ihrem Versteck allerhand Probleme meistern musste. Sie verliebt sich in Peter, hat viel Streit mit ihrer Mutter und Herrn Pfeffer. Sie bewundert den Jounalismus und ihre fleißige Schwester und sie liebt ihren Vater, wie keinen anderen auf der Welt. Man spürt ihre angst, aber auch kann man erkennen, dass sie anfangs naiv ist, was sich im Laufe des Buches verändert. Zeitweise fand ich ihre Ansichten sogar unerträglich - bitte nicht falsch verstehen... sie kommt eben verzogen und zickig rüber - und plötzlich ist sie wieder ganz erwachsen.
(Wie die Geschichte um Anne Frank endet, weiß jeder, deswegen möchte ich hier nicht von einem Spoiler reden. Wer es trotzdem nicht weiß und wissen will, hört hier jetzt bitte mit lesen auf).
Schade finde ich natürlich, dass es zum Ende hin kein Happy End gibt, doch die Geschichte hat das Leben für Anne so geschrieben und alles andere wäre eine Lüge gewesen. Wenn man das Tagebuch liest, hofft man noch mit den Franks obwohl man weiß, welches Schicksal sie ereilt hat. Man bleibt mit einem beklemmenden Gefühl zurück und möchte weinen. Deshalb finde ich, dass es eine ganz gute Schullektüre ist, die den Menschen die Augen öffnet, über das, was in der Zeit des Nationalsozialismus geschehen ist. Absolut lesenswert.

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Fischer; Auflage: 19. (2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596152771
  • ISBN-13: 978-3596152773
  • Originaltitel: De Dagboeken van Anne Frank
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,6 x 2,6 cm

Wie Buddha in der Sonne von Hanna Dietz



Frida ist fest entschlossen, dass es in diesem Urlaub passieren wird. Sie und ihr Mann werden ein Kind zeugen, denn sie ist es leid mit 40 Jahren noch immer nicht Mutter zu sein. Damit das auch alles wirklich klappt und nichts dem Zufall überlassen wird, hat sie bestens vorgesorgt. Néglige, Sprühsahne und noch andere raffinierte Sachen sollen beim Kinderwunsch nachhelfen. Doch bereits zu Beginn der Reise gibt es Probleme, denn Henning hat noch nicht einmal seine Tasche gepackt. Dann begegnen sie am Flughafen einem unausstehlichem Pärchen, welches über Henning lästert und Frida ist entsetzt, so hatte sie sich den Beginn ihrer Ferien nicht vorgestellt. Als sie schließlich in ihrem Hotel ankommen, wartet die nächste böse Überraschung auf sie, denn ihr Bungalow ist nicht bewohnbar und sie werden in die Villa Coconut umquartiert. Das wäre alles nicht so schlimm, würden sie sich diese nicht mit dem unausstehlichem Pärchen und einer ziemlich durchgeknallten Familie sowie jeder Menge Dreck und Kakerlaken teilen müssen. Fridas Ziel scheint plötzlich unerreichbar, während sie immer wieder mit ihren Mitbewohnern aneckt. In ihrer Verzweiflung wendet sie sich an die Götterwelt und erlebt prompt ihr blaues Wunder, denn so hatte sie sich ihren Urlaub definitiv nicht vorgestellt.

Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und muss sagen, dass es mir Spaß gemacht hat. Frida scheint am Anfang eher eine midlifecrisis-geplagte Frau zu sein, die obendrein eine Zicke ist und krampfhaft versuchen will vor Torschluss noch schnell schwanger zu werden. Doch je länger man liest, desto sympathischer wird sie und auch die anderen Charaktere werden mit der Zeit in ihrer Eigenart wirklich liebenswürdig. An so mancher Stelle fragt man sich als Leser, ob das wirklich der Ernst der Autorin sein soll... an anderen könnte man sich am liebsten vor Lachen in die Ecke schmeißen. Das Buch ist eine bunte Mischung aus verrückten, zwischenmenschlichen Beziehungen und Reiseerlebnissen, die man als Tourist lieber nicht erleben möchte. Wirklich gut geschrieben und lesenswert. Top.


  • Broschiert: 336 Seiten
  • Verlag: Wunderlich (30. Mai 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3805250754
  • ISBN-13: 978-3805250757
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 2,2 x 20,5 cm

Dienstag, 16. Februar 2016

Rom - Das Acropoli Hotel

Meine Cousine und ich haben uns im Frühjahr 2015 einen Kurztrip nach Rom gegönnt. Wirklich eine imposante Stadt, aber unser Hotel war eine Katastrophe! Hier ein Beispiel, was man nicht buchen sollte:

Das Acropoli Hotel


Hotel Allgemein:

Bereits der Flur ließ Schlimmes erahnen...
Das Hotel ist sehr gut gelegen, als Ausgangspunkt zum Sight Seeing oder um die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Restaurants gibt es auch in Massen. Trotzdem sollte man wissen dass jene nur auf Touristen ausgelegt sind und ein Weg in die Altstadt lohnenswerter ist. 

Das wars dann aber auch schon. Wenn man in das Hotel kommt, denkt man hui, wenn man aufs Zimmer kommt, denkt man pfui. Das Bad stinkt. Es gibt Schimmel. Die Zimmer sind abgenutzt. Das Frühstück ist eine absolute Lachnummer. Von ruhe keine Spur, denn das ist auch ein Anlaufpunkt für Schulklassen aller Nationalitäten und Nachts steppt da der Bär.







Lage und Umgebung:

Zu Fuß kommt man locker in die Altstadt und kann sich schon unterwegs gute Besichtigungspunkte ansehen. Außerdem liegt das Hotel in der Nähe des Bahnhofs, Metro und Busbahnhofs. Perfekte Anbindung so zu sagen.

In der Nähe gibt es außerdem viele Kneipen und Bars (in der Altstadt trotzdem um weiten besser und günstiger), sowie dirverse Bäcker und Feinkostläden, aber auch diverse Minimarkts, die unter anderem auch jede Menge Ramsch verkaufen.


Service:

Der Servive unten in der Lobby ist eine absolute Traumleistung, wer Englisch versteht bekommt hier für wirklich jede Kleinigkeit eine Antwort. 

Die Zimmer waren zwar gemacht, aber wer hier auf Sauberkeit hofft, der hat sich arg getäuscht. Schimmel im Bad. Die Farbe blättert von den Wänden, es gibt Tretspuren. Die Betten werden zwar jeden Tag gemacht, aber da muss definitiv mehr gemacht werden, als nur ein bisschen putzen.



Gastronomie:

Nahrhaft ist anders...
Der Frühstücksraum...
Es gibt einen kleinen Frühstücksraum, in dem man frühstücken kann. Aber Achtung, ein Teil davon führt durch die "Küche". Ihr könnt euch aussuchen, was ihr zum Frühstück trinken wollt, aber das wars dann auch schon wieder. Ansonsten wartet auf euch ein Brotkorb mit Brötchen, wie Stuhlzahl am Tisch, und abgepackter Zwieback, doppelt wie Stühle am Tisch. Dazu gibt es dann Butterstücken wie Anzahl der Stühle am Tisch und Marmelade und Nutella aus Plastiknäpfchen. Wer Wert auf Besteck legt: Entweder habt ihr Plastikbesteck oder könnt euch auch Metallbesteck kommen lassen.

Der Service ist nett, ich bin aber etwas überfragt, was vier Kellnerinnen in einer Küche zu suchen haben, obwohl nur eine wirklich was tut... Aber gut, das sei mal dahin gestellt. Das Restaurant ist sauber, aber durch die enge Tischstellung ist es ungemütlich.




Zimmer:

Luxusbettchen o_O


Die Zimmer sind ausreichend zum schlafen, bieten aber keinerlei Komfort. Es gibt einen Schrank, zwei Betten, zwei Nachtschränkchen. Das wars. Dazu noch das Bad, was aussieht, wie in den Kleiderschrank eingebaut.

Die Betten sind Sommer wie Winter als Decke nur mit einem Laken bezogen, darüber eine Wolldecke und dann die Tagesdecke, für April definitiv zu wenig, ich habe die erste Nacht gefroren, dass ich dachte ich komme mit Erkältung zurück.

Das Bad ist eine totale Katastrophe. Nach zwei Flaschen Desinfektionsmittel und FlipFlops, die ich noch extra gekauft habe, habe ich mich dann doch endlich in die Dusche getraut. Das Bad stank. Es hatte keine ordentliche Belüftung, der Duschvorhang war verschimmelt, es waren kein Stöpsel mehr im Waschbecken und auch nicht im Bidet und Ablagemöglichkeiten waren ebenfalls kaum vorhanden. Dafür aber ein Wasserrinnsal vom Spülbecken und noch weitere Schimmelflecken an der Wand. 

Kurzum, die Wohnmöglichkeit ist katastrophal!
Schimmellandschaft
Der Rest vom Bad
Schimmelzucht
Das Mobilar
Das Bad im Schrank... oder so...



























































Tipps und Tricks:

Davon abgesehen, dass wir wirklich nur dort geschlafen haben und das Duschen einem Schreikrampf gleich kam, weil man sich so geekelt hat, ist die Lage dennoch top. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass man jederzeit das Hotel verlassen kann - der Rezeptionist schläft in der Lobby. Eine zeitige Abreise ist aber möglich.

Link zum Hotel: Acropoli auf HolidayCheck