Dienstag, 31. Mai 2016

Was ist die 17-Tage-Diät

Wir alle kennen das leidige Thema mit den Pfunden die an den falschen Stellen sitzen. Meist muss man das Essen nur angucken und schon kracht es in der Hüfte und wieder sind ein paar Kilo mehr aus die Waage gewandert. Wir sind so in unseren alltäglichen Zwängen gefangen, dass wir wahllos Nahrung in uns hinein stopfen und Sport meist total außer Acht gelassen wird. Wir hetzen von einem Termin zum Anderen. Wir fühlen uns schlapp, abgespannt und wissen oft am Wochenende nicht, wie wir ohne ein Mittagsschläfchen den Tag schaffen sollen, weil wir einfach viel zu müde sind. Kennt ihr das? So war das bei mir, deswegen musste ich dringend etwas an meinem Lebensstil ändern!

Ich arbeite in einem Bürojob. Das heißt, ich sitze den ganzen Tag auf meinen vier Buchstaben, blicke auf meinen PC oder schlage mich mit Papier herum. Das Telefon klingelt ständig, die Kundschaft schläft auch nicht, wenn es darum geht, dass man eine Mittagspause machen möchte. Ständig musst du abrufbereit sein, ständig muss alles schnell gehen. Der Kaffee fließt in Strömen, das Essen wird schnell nebenbei im Schweinegallopp erledigt - und bei Telefoneinsatz unterbrochen. Durch zu viel schnelles essen und vor allem wahlloses essen sowie die mangelnde Bewegung dauerte es gar nicht lang, bis ich bei meinen 1,64 m 80,60 kg auf die Waage gebracht habe. Eindeutiges Übergewicht. Eindeutig Zeit, um endlich was zu unternehmen, bevor es ganz schlimm wird. Innerlich hatte ich den Entschluss schon gefasst. Als dann mein Umfeld auch noch zu mir meinte: "Hui, bist ganz schön breit geworden...", war das mein Startschuss, um endlich voll und ganz etwas zu ändern. Ich habe mich belesen und eine Diät gesucht, mit der ich gut zurecht komme. Früher habe ich schon einmal mit Weight Watchers erfolgreich abgenommen gehabt, doch da habe ich noch mit dem alten Punktesystem gearbeitet. Das Neue war mir viel zu kompliziert und meine alten Kochbücher bzw. Punktelisten waren plötzlich auch nicht mehr verwendbar. Man hätte sich komplett umstellen müssen und hätte, um effektiv in der Gruppe zu arbeiten auch noch zu jedem Treffen Geld hinblättern müssen. Etwas, was ich mir dieses Mal unbedingt sparen wollte, denn nur um auf eine Waage zu steigen war mir das Geld dann doch zu schade. Auch das Programm von Detlef D! Soost fand ich ganz toll, habe mich aber schnell dagegen entschieden, da mir sehr viele Informationen gefehlt haben und auch hier nicht grad wenig Geld verlangt wurde. So habe ich fleißig weiter gesucht, bin von einer Diät zur nächsten gewandert, bis ich schließlich die 17-Tage-Diät von Dr. Mike Moreno gefunden habe. Eine komplette Diät in einem Buch und das für knapp zehn Euro? Das mach ich! Und schwupps war das Buch bestellt und auch schon hier.

Doch was ist die Diät eigentlich und wie funktioniert sie?

Während der Diät durchläuft man 4 Phasen a 17 Tage.

  1. Anheizen
  2. Aktivieren
  3. Austarieren
  4. Ankommen
In jeder der Phasen ernährt man sich mit einem anderen System, sodass der Körper sich nicht an etwas gewöhnen kann und sich fest fährt. Erst in Phase 4 festigt man seine Ernährung. Bevor man aber in die Phase 4 kommt, kann man, wenn man sein Ziel noch nicht erreicht hat, die Phasen 1-3 noch einmal beliebig oft wiederholen und kombinieren.

Phase 1 meiner Diät in der Übersicht. Es funktioniert und kann sich doch sehen lassen, oder?
In dem Buch erklärt der Autor detailliert, was sich im Körper tut und warum, wenn man denn einmal mit der Diät begonnen hat und es bleiben keine Fragen offen. Detailliert erklärt er auch, was man in welcher Phase wie und wann essen darf. Dazu reicht er einen kompletten Menüplan für die jeweiligen 17 Tage hinzu, an dem man sich problemlos orientieren kann. Dieser kann auch nach Belieben verändert werden, doch wer gleich direkt durchstarten möchte kommt mit dem vorgelegten Plan auch bestens klar. Wichtig ist nur, dass man sich an die festen Regeln hält.

Auch regt der Autor an, endlich mit dem Sport zu beginnen, am besten jeden Tag und in einer Zeitspanne, die jeder am Tag aufbringen kann. Damit wird die Abnahme noch mehr gefördert. Ich persönlich hatte während der ersten Phase sehr schwere Rückenschmerzen und konnte noch keinen Sport machen, habe aber trotzdem sehr viel abgenommen, sodass ich mit voller Überzeugung sagen kann, dass diese Diät auch funktioniert, wenn man ein Sportmuffel ist! Außerdem geht der Autor auch auf spezielle Problematiken ein, wie z.B. auf Frauen, die unter PMS leiden und Menschen, die in Schichten arbeiten und so ihren Speiseplan ändern müssen. 

Die Diät ist zusammenfassend gesehen sehr simpel, erzielt aber innerhalb kürzester Zeit wirklich traumhafte Ergebnisse. In den Nachfolgenden Artikeln stelle ich euch die einzelnen Phasen der Diät noch näher vor und beschreibe euch, wie es mir während der Diät ergangen ist und welche Ergebnisse ich in dieser Zeit für mich erzielen konnte.

Wer von euch meinen Werdegang mit erleben möchte, kann mein Livetagebuch auf Instagram verfolgen. Ihr findet mich dort unter dem Username: bodychangeexperiment

LG Chrissi

Freitag, 27. Mai 2016

Das Schattenreich der Vampire - Band 3: Eine Burg aus Sand von Bella Forrest



Eigentlich müsste Sofia sehr glücklich sein. Endlich ist sie mit Derek Novak, dem Prinzen der Vampire, zusammen und nichts scheint die beiden voneinander trennen zu können. Doch dann taucht Dereks Vater auf und alles scheint im Chaos zu versinken. Denn nun, ein Jahr nach der Ankunft Sofias auf der Insel muss sich Derek entscheiden, was mit ihr und den anderen Mädchen passiert. Ein Gesetz sieht vor, dass sie entweder zu den Natürlichen in die schwarzen Katakomben zum arbeiten müssen oder sie sich alle in Vampire wandeln lassen. Für Derek scheint die Wahl klar, doch Sofia sträubt sich dagegen und geht in die Katakomben, wo sie bald erfahren muss, dass eine Auslese bevor steht, da die Vampire ihre Blutreserven aufgebraucht haben. Doch das wollen die Bewohner der Katakomben nicht auf sich sitzen lassen und planen einen Aufstand, der sie alle ins Unglück stürzen könnte. Sofia ist hin und her gerissen zwischen ihrer großen Liebe Derek und den Menschen, die sie unbedingt beschützen möchte. Und dann ist da plötzlich wieder Ben, der sich den Jägern angeschlossen hat und der weiß etwas, was ihr Leben noch viel mehr zerrütteln könnte. Wir er ihr sagen, dass ihr Vater der Anführer der Jäger ist? Und wie wird es Sofia verkraften, wenn sie sich ihrer Mutter gegenüber sieht?

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich lange mit mir gehadert habe, ob ich der Serie noch eine Chance gebe. Die ersten zwei Bände waren für mich der blanke Horror, wenn es darum ging Logik oder gar Details zu finden. Doch ich muss sagen, dass sich meine Überwindung gelohnt hat. Der dritte Teil der Reihe ist endlich fesselnd und hat einen wirklich guten Handlungsstrang, der diesmal auch sehr gut umgesetzt wurde. Trotzdem fehlen mir noch immer Details und ich bin etwas enttäuscht, dass die Szenen noch immer so dahin fliegen. Die Autorin mag es mit Leben zu spielen. In diesem Teil sterben viele Personen, meiner Meinung nach grundlos. Die Dramatik die die Autorin aufbauen möchte, schafft sie nicht immer umzusetzen. Trotzdem ist dieser Teil wirklich lesenswert. Endlich kommt richtig Schwung in die Sache und einige Dinge klären sich auf - auch wenn ich diese Mutter-Tochter und Vater-Tochter-Konflikte an einigen Stellen etwas sehr überzogen fand.

Sofia leidet für mich jedoch noch immer unter einem ganz krassen Fall von Stockholm-Syndrom. Sie begibt sich immer wieder in Gefahr und liebt den, der ihr eigentlich die ganze Suppe eingebrockt hat. Sie ist außerdem viel zu gutmütig und vertraut viel zu schnell, was ihr durchaus fix das Genick brechen könnte.
Derek hingegen avanciert in diesem Teil zu einem echten Emotionsbündel. Er ist sanft, wütend, mal verzweifelt, mal voller Hass und dann wieder hoffnungslos, dann wieder mutig. In seiner Haut möchte ich echt nicht stecken.
Ben als bester Freund von Sofia scheint endlich zu erkennen, dass er einen falschen Weg gewählt hat und will Sofia nun helfen, indem er sie und Derek rettet. Das ist an sich eine ganz noble Geste, aber warum der Sinneswandel kam, war mir für meinen Geschmack zu wenig ausgeschmückt.
Welcher Charakter mir seit drei Bänden so richtig auf die Nuss gegangen ist, ist die Rolle der Claudia. Immer wieder verrät sie alle und benimmt sich wie das letzte Miststück und trotzdem wird sie immer und immer wieder verschont, was ich einfach nicht verstehen kann. Anstatt sie endlich zu bestrafen zeigen alle immer wieder Mitleid mit ihr, etwas, was sie in meinen Augen nie und nimmer nicht verdient hat.

Empfehlen möchte ich das Buch Vampirfans, die ein bisschen auf Dramatik stehen und die Kraft haben über zwei schlechte Vorgängerbände hinweg zu sehen. Dieser Band lohnt sich wirklich und ich hoffe, dass sich das jetzt so fortsetzt.

Liebe 5/5
Emotionen 4/5
Logik 4/5
Spannung: 4/5
Dramatik 4/5

Gesamt 4/5

  • Taschenbuch: 362 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (12. September 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1517311233
  • ISBN-13: 978-1517311230
  • Größe und/oder Gewicht: 15,2 x 2,3 x 22,9 cm

Die Buffy Chroniken - Band 2: Durchgeknallt von Joss Whedon



Nachdem sich die Wege von Buffy und Pike in Las Vegas getrennt haben, kehrt Buffy nach Los Angeles zu ihren Eltern zurück. Doch dort erwartet sie eine böse Überraschung, denn ihre kleine Schwester Dawn hat ihr Tagebuch gefunden und ihren Eltern präsentiert. Diese sind nun verzweifelt und wissen nicht, was mit ihrer Tochter los ist. Sie nehmen ihr das Versprechen ab sich wieder zu dem jungen Mädchen zu ändern, das sie einst so geliebt haben. Doch Buffy kann nicht mehr aus ihrer Haut und rettet weiterhin Menschen, die von Vampiren oder Dämonen angegriffen werden. Ganz zum Leidwesen ihrer Eltern und Dawn. Denn für alle steht bald fest, dass Buffy nichts anderes ist als durchgeknallt. Und so kommt es, wie es kommen muss. Die junge Jägerin wird in einer Irrenanstalt eingewiesen. Buffy versucht sich dort möglichst unauffällig zu verhalten. Doch bald wird ihr klar, dass dort nichts mehr mit rechten Dingen zugeht. Es wird Zeit zu handeln, auch auf die Gefahr hin, dass sie sich nicht so verhält, wie die Ärzte in der Anstalt es gern hätten...

Im zweiten Band der Buffy Chroniken füttert Joss Whedon uns wieder mit wertvollen Informationen rund um die Vorgeschichte der Jägerin. So erfahren wir, wie ihre Eltern mit der Tatsache umgehen, dass ihre Tochter im vorherigen Band abgehauen ist. Auch sehen wir, dass ihre Eltern keinerlei Verständnis für ihr Leben haben, sondern eher denken, dass sie durchgeknallt ist und sie somit in eine Psychatrie einweisen lassen. Was nicht nur für Buffy schlimm wird, sondern auch für Dawn die ihre Schwester vermisst und unter den Hänseleien in der Schule zu leiden hat. Auch hier taucht Angel als ihr Schatten wieder auf, bekommt diesmal jedoch nur eine Randposition. Auch Rupert Giles muss sich wieder beweisen. Er muss erneut zeigen, dass er würdig ist ein Wächter zu werden. Außerdem gibt es zu Beginn des Comics einen Sequel der zeigt, dass Dawn sehr wohl weiß was Dämonen sind. Ihr Teddy ist ein verfluchtes Objekt, doch anstatt der Jägerin und ihrer Familie Schaden zuzufügen, so wie es für den kleinen dämonischen Teddy gedacht war, verwandelt sich der Teddy immer dann in einen Monsterbären, wenn Dawn Wünsche hat oder sie in Gefahr ist. Zum Ende des Comics treffen wir zum ersten Mal auf Spike und seine irre Freundin Drusilla, welche es sich 1900 auf einer der Weltausstellungen gemütlich machen, um dort ihren Opfern das Blut auszusaugen. Dabei treffen sie nicht nur auf Feinde aus der Vergangenheit, sondern auch auf einen verrückten Professor, den sie fortan mit sich nehmen.



Empfehlen kann ich diesen Band allen, die Buffy als Serie geliebt haben und noch mehr Informationen zu der Jägerin erhalten wollen. Auch für Neueinsteiger in die Serie ist der Comic absolut gut geeignet, da er weder spoilert, noch zu viel zu der Serie verrät. Fakt ist, dass der Comic Appetit auf mehr macht. Die Zeichnungen sind gewohnt locker gehalten und zu Beginn und zum Ende des Comics sind detaillierte Kunstzeichnungen zu sehen. Der Schreibstil ist gewohnt locker und witzig. Wirklich empfehlenswert.

  • Broschiert: 160 Seiten
  • Verlag: Panini (9. Oktober 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866070837
  • ISBN-13: 978-3866070837
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 17,2 x 1,7 x 26,2 cm

Die Buffy Chroniken - Band 1: Der erste Stich von Joss Whedon



In Los Angeles lebt die fünfzehnjährige Buffy Summers mit ihren Eltern und ihrer Schwester Dawn ein ganz unbeschwertes Leben. Die einzigen Probleme, die sich für die Jugendliche regelmäßig auftun sind die neusten Klamotten, die hipsten Schuhe oder die besten Partys in der Stadt. Buffy und ihre Freunde wissen ganz genau, wie es sich leben lässt und das kosten dies in vollen Zügen aus. Als Buffy mit ihrem Freund Jeffrey auf Pike trifft, ist für sie klar, dass der Rocker mit seinem Kumpel Ben einfach nur oberpeinlich ist. Die beiden geraten aneinander und Buffy wünscht sich, dass sie diesen Idioten nie wieder sehen muss. Doch dann wird Buffy eines Tages von einem Unbekannten angesprochen, der ihr sagt, dass sie die neue Auserwählte - die Jägerin - ist. Für Buffy schier ein schlechter Witz. Doch dann geschehen immer mehr Dinge in ihrem Leben, die der Unbekannte eigentlich gar nicht wissen kann und so lässt sich Buffy darauf ein, ihre Aufgabe als Jägerin anzunehmen. Buffys Leben ändert sich dramatisch, ihre Freunde schwinden, ihre Eltern streiten sich und dann ist da plötzlich wieder Pike, der ihr aus der Klemme hilft.

Die Buffy Chroniken erzählen in Comicform die Geschichte der Jägerin außerhalb der Jugendserie aus den 90ern und 200ern. Buffyfans kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten und werden nicht nur mit weiteren Informationen gefüttert, sondern können auch endlich einen Zusammenhang zwischen der erfolgreichen Serie und den damals jämmerlich gefloppten Film herstellen. Die Rolle des Pike tauchte nach dem Film nie wieder auf und man fragte sich, was wohl aus ihm geworden ist. Hier bekommt man die Antwort und erfährt auch, dass Angel bereits ebenfalls seit einiger Zeit auf Buffys Fährte war. Außerdem gibt es jede Menge Informationen über bereits verschwundene Jägerinnen und auch Rupert Giles - Buffys Wächter aus der Serie - hat hier seinen ersten großen Auftritt, als er sich beweisen muss, ob er wirklich als Wächter einer Jägerin geeignet ist. Dabei erfährt der Leser auch, dass Rupert gar nicht so ein ungeschriebenes Blatt ist, wie er scheinbar in der Serie immer ist. 
Im Comic taucht Dawn als Schwester von Buffy auf, obwohl diese ja eigentlich erst später künstlich in die Familie integriert wurde. Joss Whedon tat dies mit Absicht, um die Manipulation rund um Buffy und ihre Familie glaubhafter zu machen. Außerdem beschreibt Whedon in seinem ersten Werk rund um Buffy, wie es dazu kam, dass Buffy ohne einen Vater mit ihrer Mutter nach Sunnydale kommt.

Die Zeichnungen im Comic sind sehr einfach gehalten und werden meist nur in Schlüsselszenen detailliert. Zu Beginn und zum Ende des Heftes werten sehr schön illustrierte Kunstzeichnungen den Comic auf. Die verwendete Sprache ist nachvollziehbar und es bleiben keine Fragen offen. Szenenwechsel sind flüssig und ebenfalls sehr gut nachvollziehbar. Auch an der Logik mangelt es nicht. Lediglich eine Szene habe ich zu beanstanden, weil mir einfach nicht in den Sinn will, wie das funktionieren soll. Buffy bekämpft unter anderem einen Vampir, der eine siamesische, menschliche Schwester hat. Soweit ich mich erinnere haben siamesische Zwillinge einen gleichen Blutkreislauf. Folglich hätte der siamesische Zwilling ebenfalls ein Vampir sein müssen, als ihr anderer Zwillling gebissen und gewandelt wurde. Aber das sind Dinge über die kann man einmal hinweg sehen.

Empfehlen möchte ich diesen Comic allen Buffyfans, die noch mehr zu der Serie erfahren möchten. Aber auch für Neueinsteiger, die sich lediglich an Vampiren interessieren und die Serie noch nicht kennen, ist dieses Werk durchaus sehr attraktiv. Es ist definitiv ein sehr schöner Einstieg in die Buffy-Serie.

  • Broschiert: 168 Seiten
  • Verlag: Panini (17. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866070829
  • ISBN-13: 978-3866070820
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 17,2 x 1,7 x 26,2 cm

Donnerstag, 26. Mai 2016

Die Entdeckung der Neuen Welt von Claudia Zentgraf



Als der zwölfjährige Antonio - Toni - Lopez einen letzten Blick auf seine spanische Heimat wirft, ist er voller Wehmut und Angst. Durch einen Brandunfall ist sein Lehnsherr umgekommen und Toni flüchtet vor dessem Neffen Javier, welcher ihm den Tod an seinem Onkel anlasten möchte. Was Toni allerdings nicht weiß ist, dass Javier es nicht auf ihn, sondern auf dessen Tasche abgesehen hat, die er einst von Javiers Onkel bekam. In ihr vermutet Javier den Schlüssel zu seinem Glück. Während Toni sich die anderen Mitreisenden betrachtet, fällt sein Blick auf zwei Herren, die sein Interesse erwecken. Einer von ihnen ist niemand geringeres als der Forscher Baron Alexander von Humboldt, welcher Toni sofort bemerkt und ihn trotzt wiederstrebender Haltung seines Freundes Aime den Vorschlag macht, die beiden bis zu seinem Zielort zu begleiten und als sein Assistent zu fungieren. Fortan entdeckt Toni mit seinen beiden Begleitern die Welt und lernt die unterschiedlichsten Arten der Feldforschung kennen. Dabei entdeckt Toni immer mehr Wunder der Welt, als sie zum Beispiel einen Vulkan besteigen oder sich durch den Dschungel schlagen. Obwohl Toni sich bei den beiden richtig wohl fühlt, sitzt ihm immer wieder ein Schatten im Nacken. Überall denkt er Javier zu sehen. Und er fürchtet sich vor dem Tag, an dem ich die Wege der Freunde trennen sollen.

Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und muss sagen, dass mich die Geschichte wirklich begeistert hat. Sie ist sehr liebevoll und flüssig geschrieben. Für mich hätten es durchaus mehr Details sein können, jedoch wird die Reise sehr gut nachempfunden und mit zu vielen Details wäre das Buch wohl für Jugendliche ein wenig zu dick geworden. Es macht Spaß die Freunde zu begleiten und man findet viele spannende, aber auch humorvolle Szenen. Aber auch werden die Zustände der damaligen Zeit dargelegt. Es geht unter anderen um Seeüberfahrten und deren Gefahren vor Angriffen oder Krankheiten sowie Stürme. Es geht um Sklabenhandel und das Zusammenleben der Missionare mit den Indianern. Es ist wirklich von allem etwas dabei und der Leser bekommt so einen Abriss aus der Geschichte rund um Spanien, Großbritannien und dem amerikanischen Kontinent.
Alexander von Humboldt wird in dem Buch als freundlicher und herzensguter Mensch dargestellt, der sich an den kleinsten Dingen erfreuen kann, jedoch ganz genau weiß, was er in seinem Leben erreichen möchte. Er ist in seinen Aufzeichnungen sehr akribisch und schreckt nicht davor zurück Mühen auf sich zu nehmen, um seine Ziele zu erreichen.
Sein Freund Aime hingegen ist zu Beginn der Reise ein sehr undurchsichtiger Charakter. Besonders, wenn es um Toni geht, scheint Aime keinen Spaß zu verstehen. Seine Abneigung gegenüber dem Jungen ist immer wieder heraus zu lesen. Doch auch Aime baut irgendwann mit Toni eine Freundschaft auf, auch wenn er dies zu Beginn noch nicht für wahr haben möchte und sich hinter einer griesgrämigen Maske versteckt.
Toni als junger Held der Geschichte wächst zwischen Feldforschung und Abenteuern zu einem Jugendlichen heran. Er weiß genau, was er tun muss, um sich für die Forscher interessant zu machen. Er ist blickig und genau wie Alexander ein herzensguter Mensch. Er wird immer wieder von Ängsten heimgesucht die mit Javier zusammen hängen, was ich sehr gut nachvollziehen kann. Toni stürzt sich in seine neuen Aufgaben und zeigt, dass man viel erreichen kann, auch wenn man nur aus den einfachsten Verhältnissen stammt. Man muss nur seine Gelegenheit am Schopfe packen und das Beste aus allen Situationen machen.

Empfehlen möchte ich das Buch allen Jugendlichen, aber auch Erwachsenen, die Abenteuergeschichten mit historischen Hintergrund mögen. Die Autorin beschreibt die Szenen sehr bildlich, sodass man sich sehr gut in die Geschichte hinein versetzen kann. Ich könnte mir gut vorstellen, dass dieses Buch besonders für Eltern sehr ansprechend ist, wenn sie gemeinsam mit ihren Kindern etwas lesen möchten. Zum Einen lernt man als Kind und auch als Erwachsener etwas dazu und die Neugier mehr über den Forscher und seine Reise zu erfahren wird während des Lesens geweckt.

Spannung: 5/5
Entdeckungen: 5/5
Schreibweise: 5/5
Hintergrund: 5/5
Emotionen: 5/5

Gesamt: 5/5

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1466 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 234 Seiten
  • Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS (10. Februar 2016)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B01BLQBCI0

Mittwoch, 25. Mai 2016

Biss zum Abendrot von Stephanie Meyer



Im Dritten Band der Twilight-Reihe von Stephanie Meyer ist Bellas Leben in Gefahr, denn Viktoria stellt eine Vampirarmee zusammen, um sich an den Cullens und ihr für den Verlust ihres Partners zu rächen. Doch in dieser schweren Zeit stehen ihr nicht nur die Cullens zur Seite, sondern auch die Quileute - Jacobs Clan und somit die Werwölfe. Jedoch ist das nicht das einzige Problem, welches es zu lösen gilt. Denn Bella muss zu einem Vampir gemacht werden, wenn sie bei den Cullens bleiben will. So haben es die Volturi beschlossen, sonst werden sie die Cullens unwiderruflich jagen und auslöschen. Und dann steht Bella auch noch zwischen dem Vampir Edward und dem Werwolf Jacob. Obwohl sie sich einst für Edward entschieden hat, liebt sie auch Jacob. Und der scheint alles daran zu setzen sie endlich aus dem Bann der Vampire zu befreien. Zwischen Angst und Liebe beginnt Bella an ihren Entscheidungen zu zweifeln.

Um ehrlich zu sein ging mir der Band ein wenig auf den Keks. Dieses Hin und Her zwischen Edward und Jacob - diese Unentschiedenheit von Bella - hat mich echt Nerven gekostet. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass dadurch der hauptsächliche Teil - rund um die Vampire und Werwölfe - irgendwie nach hinten gefallen war. Pluspunkte gibt es jedoch für die Geschichte von Jasper und Rosalie. Die war einfach nur superklasse. Endlich gab es wieder mehr Informationen rund um die Wandlung der anderen Vampire. Somit kann man sich besser in Rosalie und auch Jasper hinein versetzen. Das rundet die ganze Sache ungemein ab.


Bella ist in diesem Buch für mich noch undurchsichtiger geworden. sie liebt Edward abgöttisch und doch scheint sie sich auch in den Werwolf Jacob verguckt zu haben. Sie zweifelt an ihren Entscheidungen und macht daraus auch kein wirkliches Geheimnis. Dieses Hin und Her ist einfach keine Sache. Für mich hat sie als Protagonistin mit den beiden wirklich gespielt, was ich einfach unfair finde.
Edward hingegen scheint auch noch Verständnis für seine große Liebe Bella zu haben. Auch wenn er Jacob nicht leiden kann, scheint es für ihn nicht schlimm zu sein, dass sich Bella zu seinem Rivalen hingezogen fühlt. zum einen wird Edward noch immer von Schuldgefühlen geplagt, weil er wahrscheinlich nicht will, dass Bella für ihn ihr menschliches und somit sterbliches Leben aufs Spiel setzt. Einerseits eine sehr edle Handlung, auf der anderen Seite für mich vollkommen unverständlich. Die beiden haben die Chance für immer zusammen zu bleiben, da sollte er schon ein bisschen eigennütziger handeln, oder?
Jacob hingegen scheint die Situation genau zu überblicken und erhofft sich, dass er Bellas Meinung noch ändern kann. Der arme Kerl. Er kann einem wirklich sehr, sehr leid tun.


Empfehlen möchte ich dieses Buch allen, die auf eine gute Liebesgeschichte erpicht sind und trotzdem ein bisschen über diverses Gejammer und Unentschlossenheit hinweg sehen können. Der Schreibstil von Stephanie Meyer ist gewohnt flüssig und sehr umschreibend, sodass man keine Probleme hat der Geschichte zu folgen. Wer die beiden Vorgängerbände mochte, wird diesen Band ebenfalls lieben.

  • Taschenbuch: 640 Seiten
  • Verlag: Carlsen (1. Februar 2010)
  • Sprache: Deutsch, Englisch
  • ISBN-10: 3551358052
  • ISBN-13: 978-3551358059
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Originaltitel: Eclipse
  • Größe und/oder Gewicht: 11,9 x 4,7 x 18,7 cm



Die 17 Tage Diät von Dr. Mike Moreno



Ich bin eigentlich kein großer Freund von Diäten, doch nachdem ich mir von meiner besseren Hälfte mal wieder anhören musste, dass ich ganz schön viel Hüftgold zugelegt habe - im Urlaub achtet man einfach nicht auf das, was man isst - habe ich beschlossen mich doch an eine Diät zu wagen. Lange habe ich nach etwas passendem gesucht und schließlich etwas gefunden, was meinen Ansichten nach schnell und effektiv klappen könnte, denn ich bin nicht unbedingt von der geduldigen Sorte. Und ich muss sagen, es hat funktioniert und funktioniert noch immer! 21 Tage, 6 Kilo weniger!

Die Diät wird in diesem Buch bis ins kleinste Detail beschrieben. Es beinhaltet Ernährungslisten, Menüvorschläge und Beispiele zu einem möglichen Tagesablauf aus Sicht der Ernährung. Es erklärt gut die Vorgänge im  Körper und gibt Tipps, wie man schnell und effektiv zum Ziel kommt, denn nicht nur die Ernährung ist in diesem Buch das A und O, sondern auch Themen wie: Rauchen, Alkohol und Sport und die Auswirkungen dieser Einflüsse auf den Körper. Außerdem wird auch darauf hingewiesen, dass man sich stets an die Diät halten sollte, denn sonst kommt der unbeliebte Jojo-Effekt. 

Die Diät unterteilt sich in vier Phasen a 17 Tage und ich bin mittlerweile in der zweiten Phase angekommen. Aufgrund meines Erfolges möchte ich die Erfolge natürlich auch teilen und habe begonnen ein Diättagebuch auf Instagram zu führen. Das dient mir zur Motivation und soll auch zeigen, dass man alles erreichen kann, wenn man ein bisschen diszipliniert ist.
Wer also Interesse hat, kann mir folgen und sich von der Diät überzeugen. 

Instagram: bodychangeexperiment

Trotzdem ist jeder der sich für diese Diät entscheidet gut beraten, wenn er sich das Printexemplar ins Haus holt, da dort ungemein viele gute Tipps enthalten sind.

Also Leute. Fröhliches Abnehmen! Es klappt garantiert, auch wenn man ein absoluter Sportmuffel ist! ;-)

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (15. Mai 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442173078
  • ISBN-13: 978-3442173075
  • Originaltitel: The 17 Day Diet
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 3 x 18,3 cm

Das Schattenreich der Vampire - Band 2: Ein Schattenreich voller Blut von Bella Forrest



Sofia Claremont kann es nicht fassen. Sie und ihr bester Freund Ben Hudson durften wirklich das Schattenreich verlassen und befinden sich wieder in ihrer Welt. Endlich wieder Sonne. Endlich wieder Freiheit. Endlich nicht mehr in Angst und Schrecken leben. Doch die neu gewonnene Freiheit hat für die Beiden einen bitteren Beigeschmack. Denn zu tief sitzen die Erinnerungen an das, was geschehen ist. Und während die beiden sich aneinander klammern wie zwei Ertrinkende, muss sich Sofia eine Frage stellen. Ist Ben wirklich das was sie sich für die Zukunft wünscht oder hat sie ihr Herz bei dem Prinzen der Vampire - Derek Novak - im Schattenreich zurück gelassen? Als Vievienne, die Schwester von Derek, bei Sofia und Ben auftaucht und sie bittet wieder zurück zu kommen, weiß Sofia, dass es nun an ihr ist die Dunkelheit aus der Prophezeihung aufzuhalten. Doch für wen wird sie sich entscheiden? Für ein Leben in der Dunkelheit, mit einem Prinzen der unberechenbar scheint und in einem Land, in dem ihr Leben nie wirklich sicher ist. Oder entscheidet sie sich für Ben, der fest entschlossen ist sich den Jägern anzuschließen, um an den Vampiren Rache nehmen zu können?

Diese Buchreihe lässt mich immer wieder mit gemischten Gefühlen zurück. Zum Einen möchte ich gleich zu Beginn betonen, dass die Werbung, die für dieses Buch gemacht wird, für mich ein schlechter Witz ist. Dieses Buch mit der Biss-Reihe von Stephanie Meyer zu vergleichen ist für Twilight wirklich eine ganz arge Nuss. Das Buch kommt nicht mal ansatzweise an die Werke von Stephanie heran. Ohne den Vergleich von Twilight betrachtet ist das Buch eigentlich ein ganz nettes Werk. Die Ideen sind wirklich gut, aber die Umsetzung ist an einigen Stellen eine wahre Katastrophe. Es gibt wieder Rechtschreibfehler und vor allem Logikfehler, weshalb dieses Buch erneut nur zwei Sterne bekommen kann. Ich persönlich finde das wirklich schade, denn die Story hat echt Potential. Nun möchte ich euch erklären, warum das Buch nur zwei Sterne verdient hat (Achtung Spoiler):

Sofia und Ben sind der Hölle entkommen. Sie waren Ewigkeiten verschwunden und doch, anstatt ihre Familie sofort zu kontaktieren, lümmeln die beiden sich erst einmal an den Strand, genießen die Sonne, genießen die Annehmlichkeiten des Hotels, aus dem sie verschwunden sind. Wenn ich entführt werde und wieder frei komme, dann weiß ich doch, dass meine Familie mich vermisst hat. Ich melde mich doch sofort bei ihnen! Das war für mich so unverständlich...
Sofia, die ja eigentlich in Ben verliebt gewesen ist, vermisst ihren Derek und auch ihre Freundinnen im Schattenreich. Sie scheint allgemein das Leben dort zu vermissen, obwohl sie dort so viel Schrecken und so viel Elend gesehen und erlebt hat. Für mich hat sie einfach nur einen Knall, nämlich den, dass sie unter einer Art Stockholm-Syndrom leidet. Wenn dir irgendwo was Schlimmes passiert ist, da gehst du doch nicht freiwillig wieder hin, für kein Geld der Welt.
Dann haben wir da noch eine der Mitgefangenen von Sofia, die Ashly. Wenn das Mädchen wirklich eine Jägerin ist und von Novak auch noch einen Pfahl ausgehändigt bekommt, warum nutzt sie nicht die Gunst der Stunde und erledigt ihn? Warum lebt sie samt Pfahl seelenruhig mit ihm unter einem Dach? Das wäre doch ihre Chance gewesen... Sehre helle scheinen die Jäger also nicht zu sein.
Sofia besucht mit ihrer Ziehfamilie das Spiel von Ben und es ist hellichter Tag und schwupps sitzt Vivienne neben ihr und die Sonne kann ihr plötzlich nichts mehr, obwohl sie ein Vampir ist? Das ist doch ein bisschen sehr schwammig.
Sofia kommt mit Ben zusammen - obwohl sie ja eigentlich in Derek verliebt ist... - und die beiden führen eine lockere Beziehung. Während Ben sich nach ihr verzehrt, scheint sie immer wieder mit Gedanken bei Derek zu sein. Das ist schon gemein dem armen Jungen gegenüber und macht sie in meinen Augen nicht unbedingt sympatisch. Außerdem gibt es einen Szenenfehler, als sie wieder bei den Hudsons zu Hause sind. Da schleicht sich Ben in Sofias Zimmer, doch am Morgen kommt sie aus seinem. Dass sich Menschen beamen können ist mir neu... oder die beiden sind gar keine Menschen, abstrus.
Dann kommt die alles entscheidende Szene und etwas, was ich schon von Anfang an vermutet habe. Sofias Vater ist ein Jäger - und obwohl er sich nie um sein Kind gekümmert hat, scheint ihm nun alles an ihr gelegen. Auch die Hudsons scheinen etwas über Sofia und ihre Familie zu wissen, sprechen aber immer wieder in Rätseln. Und dann dachte ich mir noch so, dass es mich nicht wundern würde, wenn Sofias Mutter ein Vampir ist und tadaaa.... da war sie. Und das auch noch an der Seite von Dereks Erzfeind Borys, der auch noch ganz zufällig der böse Gegner von Derek und der Exverlobte von seiner Zwillingsschwester Vievienne. Und damit die Familienbande schließlich ganz komplett sind taucht auch noch Dereks Vater auf und ist ganz und gar nicht von Sofia und den aktuellen Geschehnissen begeistert. 
Und weil das ja alles noch nicht genug ist, sind alle an Sofia interessiert. Ihr Vater will sie plötzlich retten. Derek liebt sie. Sein Bruder liebt sie - will sie aber auch umbringen. Ben liebt sie. Und auch der Erzfeind Borys will Sofia für sich haben. Und der Leser fragt sich einfach nur, warum, denn das wird noch immer nicht aufgelöst.
Ja und Derek, der dreht während der Abwesenheit von Sofia total am Rad, kämpft, metzelt, hurt. Das komplette Programm, was seine Holde schließlich sehr enttäuscht und trotzdem ist sie ihm total verfallen - ich sagte ja bereits, mehr als Stockholm-Syndrom. Da kann man sich einfach nur an den Kopf fassen. Die Autorin hat versucht Emotionen zu beschreiben, doch bei dem Versuch ist es leider auch geblieben. Der Leser kann sich einfach nicht in die Protagonisten hinein versetzen, was aber unter anderem auch daran liegt, wie die Szenen gestaltet sind. Es passiert so viel auf einmal oder Szenen werden einfach geschnitten, sodass der Leser von einer Szene in die andere galoppiert, wo man hätte noch viel detailreicher ausschmücken können. Zum Beispiel wird der Ball der Highschool innerhalb von zwei bis drei Seiten abgehandelt, wo war die Vorfreude oder die Zweifel? Wo war ihre Enttäuschung weil Ben zu weit gegangen ist? Nichts. Das ist schon schade gewesen. Genauso ihre Rückkehr, mir haben einfach die Emotionen gefehlt. Ein Buch lebt von den Gefühlen die der Held durchlebt.

Was man dem Buch aber zu Gute halten muss ist, dass endlich ein bisschen Licht in die Vorgeschichte rund um das Schattenreich ins Spiel kommt. Der Leser kann sich vorstellen, wie es zu all dem gekommen ist. Außerdem erfährt man mehr zu den Jägern und Namen, die im ersten Buch nur Schall und Rauch waren bekommen nun auch eine Geschichte, auch wenn einige davon noch immer als großes Geheimnis präsentiert werden. Trotzdem erfährt man aber, weshalb die Hexe Cora damals Derek half und woher Cora überhaupt kam.
Empfehlen kann ich dieses Buch leider nicht, obwohl die Idee wie gesagt gut ist. Aber ich habe oft beim lesen abgebrochen und war mir nicht sicher, ob ich der Reihe noch eine Chance geben soll. Ich habe Hoffnung, dass der dritte Band vielleicht besser wird. 


Logik: 1/5
Story: 3/5
Emotionen: 2/5
Hintergrund: 3/5
Spannung: 3/5

Gesamt: 2/5

  • Taschenbuch: 404 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (12. September 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1517309999
  • ISBN-13: 978-1517309992
  • Größe und/oder Gewicht: 15,2 x 2,6 x 22,9 cm

Dragon Ball Band 6: Das Monster Nummer 8 von Akira Toriyama



Nachdem Son-Goku das große Turnier verloren hat, macht er sich auf den Weg, um die Dragon Balls zu suchen, denn besonders der Dragon Ball mit den vier Sternen ist ihm sehr wichtig, hat dieser doch einst seinem Großvater gehört. Auf der suche begegnet Son-Goku den finsteren Handlangern der Red Ribbon Armee, welche es ebenfalls auf die Dragon Balls abgesehen haben und damit ihre ganz eigenen, finsteren Pläne verfolgen. Als Son-Goku in einem verschneiten Dorf landet, stellt er schnell fest, dass die Red Ribbon Armee nichts Gutes im Schilde führt. Denn die Dorfbewohner eines kleinen, verschneiten Örtchens werden von der Armee gezwungen nach den Dragon Balls zu suchen. Son-Goku macht sich auf den Weg zum Muskelturm, wo ein schreckliches Monster und finstere Gegner hausen sollen...

Wieder einmal begeistert Akira Toriyama mit einer detailreichen und vor allem wieder einmal sehr ausgeklügelten und witzigen Story. Ging es in den beiden Bänden davor hauptsächlich um das große Turnier und somit das Kämpfen, können sich Fans hier wieder über etwas mehr Inhalt freuen. Wieder einmal beweist der kleine Held Son-Goku, was in ihm steckt. Nämlich nicht nur ein guter Kämpfer, sondern ein kleiner Kerl, den man einfach gern haben muss. Im Muskelturm besiegt er seine Gegner mit viel Witz und freundet sich schnell mit dem Monster Nr. 8 an, welches stark an Frankensteins Monster erinnert. Achti - wie Son-Goku das Monster bald nennt - ist auch gar nicht so bösartig, wie es sich alle erhoffen, sondern eigentlich auch ein ganz netter Kerl, der sich schnell für die gute Sache ereifern kann und im allgemeinen auch sehr sozial denkt. So machen sich die beiden daran die Red Ribbon Armee zu bekämpfen und befreien die Bewohner recht schnell. Son Goku setzt seine Reise im Anschluss fort und holt sich wieder seine Freunde mit ins Boot, ohne zu wissen, dass er ihnen somit auch die Red Ribbon Armee auf den Hals hetzt. Der nächste Teil scheint wieder sehr spannend zu werden.

Empfehlen kann ich diesen Band allen Fans der Mangareihe und jenen, die nach etwas Besonderem suchen. Ihr werdet an diesem liebevollen Werk eure Freude haben!

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Carlsen (15. Februar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551732981
  • ISBN-13: 978-3551732989
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 2 x 17,4 cm

Montag, 23. Mai 2016

Biss zur Mittagsstunde von Stephanie Meyer



Bella kann es nicht fassen. Sie hat den Angriff ihres Vampirstalkers überlebt und ist nun glücklich mit Edward zusammen. Als sie ihren Geburtstag bei den Cullens feiern darf kommt es jedoch zur Katastrophe, als sie sich an einem Stück Papier schneidet. Nur kurz entkommt sie einem Angriff eines der Cullenmitglieder. Edward ist entsetzt und während Bella versucht die Situation herunter zu spielen, scheint für Edward die Sache klar. Bella ist in der Nähe seiner Familie nicht sicher. Er trennt sich während eines Spazierganges durch den Wald von Bella und lässt sie mutterseelenallein zurück. Völlig verzweifelt bricht das Mädchen zusammen und wird erst nach Stunden von einem der Indianer aus dem Reservat gefunden. Als Bella ihr Zimmer betritt sind alle Spuren, die je an Edward erinnert haben verschwunden und auch das Haus der Cullens findet sie verlassen und leer vor. Monatelang kapselt Bella sich zu Hause in ihrem Zimmer ein. Ihre Freunde scheinen sie nicht mehr zu interessieren und allgemein scheint für Bella das Leben vorbei zu sein. Erst der Indianerjunge Jacob Black scheint sie wieder auf andere Gedanken bringen zu können. Die Beiden freunden sich mehr und mehr an und verbringen sehr viel Zeit miteinander. Jacob lehrt Bella unter anderem das Motorrad fahren. Und bald stellt Bella fest, dass sie sich Edward nahe fühlt, wenn sie sich in Gefahr bringt. Als Jacob nach einem scheinbaren Streit sich nicht wieder bei ihr meldet, sucht sie ihn im Reservat auf. Denn für sie ist klar, das Quil und seine Leute kein guter Umgang für Jacob sind. Doch was sie im Reservat erwartet, lässt sie den Atem anhalten. Für eine Weile scheint Edward vergessen. Und dann ist da auch noch die rachsüchtige Vampirin Victoria, die es auf Bella abgesehen hat. 

Dieser Band war für mich eine sehr grenzwertige Lektüre, wenn ich das so anmerken darf. Die Art und Weise, wie das Buch begann war so wundervoll und auf einmal steht der Leser mit der Protagonistin vor einem Scherbenhaufen, der schlimmer nicht sein könnte. Man leidet mit Bella und hofft, dass Edward jeden Moment wieder um die Ecke kommt. Doch er kommt nicht. Stattdessen freundet sich Bella mit Jacob an und scheint im Reservat kurz davor eine neue Liebe zu finden, doch immer wieder hat sie Visionen von Edward, besonders, wenn sie sich in Gefahr begibt. Das war der Punkt, an dem mir Bella doch sehr unsympathisch geworden ist. Erst jammert sie, wie es schlimmer nicht geht und dann setzt sie auch noch ihr Leben aufs Spiel, anstatt einfach nach vorn zu sehen. Meiner Meinung nach ist diese Handlung dumm und für mich nicht nachvollziehbar. Sicher ist es schlimm, wenn es zu einer Trennung kommt, aber trotzdem ist das kein Grund sein Leben einfach aufzugeben, gar Freunde einfach fallen zu lassen. Dass ihr dummes Verhalten schließlich dazu führt, dass Bella sich schnell nach Italien begeben muss, um Edward vor einem dummen Fehler zu bewahren und sich schließlich damit noch mehr in die Misere reitet, überrascht den Leser dann nicht mehr wirklich. Trotzdem hat die Autorin es geschafft diese Szenen spannend zu schreiben. Doch plötzlich steht der Leser vor einer Misere. Soll er nun zu Edward oder doch eher zu Jacob stehen, denn beide scheinen der perfekte Freund für dieses leichtsinnige Mädchen zu sein. Dass natürlich beide gleich stark an ihr interessiert sind, macht die Situation auch nicht leichter. Spätestens hier wird klar, warum sich die Fan-Gemeinde von Bella und Edward in das Team Edward und Team Jacob gesplittet hat.

Empfehlen möchte ich das Buch allen, die bereits den ersten Teil geliebt haben und einmal eine etwas andere Geschichte rund um Vampire und übernatürliche Wesen mögen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und man kann sich gut in die Geschichte hinein finden, wodurch man das Buch relativ gut verschlingen kann. Einen Stern Abzug gibt es bei diesem Buch aus dem Grund, dass mir Bella einfach zu leichtsinnig ist und man das nicht unbedingt als Vorbildfunktion betrachten sollte. Außerdem ist sie mir zu weinerlich, was mir zeitweise sogar ganz schön auf den Zeiger gegangen ist. Ansonsten ist die Geschichte wieder voller wunderbarer Ideen und vor allem voller neuer Charaktere, die wirklich sehr gut ausgearbeitet sind.

Emotionen: 5/5
Spannung: 5/5
Liebe: 5/5
Leichtsinnigkeit: 3/5

Gesamt 4/5

  • Taschenbuch: 576 Seiten
  • Verlag: Carlsen (14. Februar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 355135782X
  • ISBN-13: 978-3551357823
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 17 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 4,6 cm

Freitag, 20. Mai 2016

Die Chroniken der Seelenwächter - Band 3: Schatten der Vergangenheit von Nicole Böhm



Jess kann es nicht fassen. Ariadne, die sich ihrer nach dem Tod ihrer Mutter angenommen hatte, ist durch die Hand der Dämonin Joanne gestorben. In ihrer Trauer bieten die Seelenwächter ihr an, dass sie vorerst mit zu ihnen kommen kann. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin und gleichzeitig ihrem Schutzgeist kehrt Jess dahin zurück, wo ihre Reise begonnen hat. Sie kehrt zurück in die Hallen der Seelenwächter. Jaydee muss sich unterdessen um ein ganz anderes Problem kümmern. Denn der Detective, der ihm einst begegnete, lässt sich nicht so leicht durch die Geschichten der Seelenwächter abspeisen, er weiß, dass etwas mit Jaydee und seinen Leuten ganz und gar nicht stimmt. Als es zu einem Angriff der Dämonen kommt, müssen die Seelenwächter handeln und bekommen Hilfe von Wächtern aus anderen Häusern. Und auch Ben sieht ein, dass er seinen Teil zu der Sache beitragen muss und sollte. Doch das alles ist wieder nur ein Ablenkungsmanöver der Dämonin Joanne, die mit ihrem Meister ganz eigene Pläne verfolgt.

Im Dritten Teil der Serie um die Seelenwächter befindet sich die Protagonistin Jess an einem absoluten Tiefpunkt in ihrem Leben. Sie versucht mit der Trauer und mit dem Schmerz des Verlustes klar zu kommen und weiß nicht so recht, wem sie trauen kann und wem nicht. Klar ist ihr jedenfalls eins, sie muss sich vor einer gewissen Coco in Acht nehmen und vor allem weiß sie noch immer nicht wie sie Jaydee einordnen soll. Auch die anderen Wächter haben ihr Päckchen zu tragen, schließlich scheint jeder von ihnen irgendwo ein dunkles Geheimnis zu hüten. Besonders William scheint seine Vergangenheit in diesem Band sehr auf die Füße zu fallen. Es bleibt spannend. Die Schreibweise der Autorin an sich liest sich sehr flüssig. Jedoch habe ich auch hier wieder bemerkt, dass es viele Szenensprünge gab und der Leser bei manchen Situationen einfach ins kalte Wasser geschmissen wurde. Ich liebe Details und finde sie für das Leben einer Geschichte sehr wichtig. Leider haben sie mir hier wieder gefehlt, wofür ich in diesem Fall nur drei Sterne verteilen kann und mag. Auch bei der Rolle der Ariadne tappe ich noch voll und ganz im Dunkeln. Mir fehlen einfach die entscheidenden Informationen. Ich hoffe, dass sich das alles im Laufe der Serie noch klärt und vielleicht ein paar mehr Details dazu kommen.

Jess macht für mich seit drei Folgen eine immense Verwandlung durch. Zu Beginn der Serie war sie eigensinnig, hatte immer nur ihre Interessen im Kopf. Mittlerweile denkt sie auch an andere. Sie hinterfragt mehr, bedenkt mehr Risiken. Außerdem zeigt sie weiterhin viel Stärke. Der Verlust sitzt bei ihr tief, trotzdem blickt sie nach vorn und sieht zu, dass sich die Situation für sie und ihren Schutzgeist bessert.
Aus Jaydee werde ich noch immer nicht schlau. Seit Anfang an hasst er Jess wie die Pest, weiß aber nicht warum. Fast hätte er von Ariadne die entscheidenden Informationen bekommen, doch bevor sie ihm etwas sagen konnte, ist sie gestorben. Ich bin neugierig, welche Rolle Jaydee noch zugesprochen bekommt. Wir haben nun schon sehr viele Seiten von ihm kennen gelernt. Er kann rasend werden, wenn er wütend ist. Aber er hat auch eine sanfte und fürsorgliche Seite. Nur eben bei Jess scheint sein Verstand gänzlich auszusetzen und das voll und ganz zu ihrem Nachteil.

Die Serie möchte ich allen Fantasyfans empfehlen, die gern auf mystische und spannende Geschichten stehen. Für einen exzessiven Leseabend eignet sich das Buch meiner Meinung nach nicht, aber durchaus für Zwischendurch. Wer sich an der Geschichte richtig fest fuchst übersieht sicher auch die Tatsache, dass ab und an ein Detail fehlt.

Spannung: 4/5
Idee: 5/5
Details:  3/5
Emotionen:  3/5
Logik/Zusammenhänge:  3/5

Gesamt: 3/5


  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 4459 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 356 Seiten
  • Verlag: Greenlight Press; Auflage: 1 (20. Oktober 2014)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00OP52GNK

Donnerstag, 19. Mai 2016

Dragon Ball Band 5: Die Suche nach Großvater von Akira Toriyama



Son-Goku hat es geschafft und kämpft im Finale des großen Turniers gegen den legendären Kämpfer Jackie Chun. Während die beiden versuchen sich gegenseitig K.O. zu setzen, holt Jackie Chun einen Trumpf nach dem anderen aus seinem Repertoire hervor. Doch Son-Goku scheint ihm immer wieder überlegen. Als Jackie Chun Son-Goku fest im Griff hat, erblickt dieser den Mond und verwandelt sich wieder in einen Weraffen, der alles ohne Sinn und Verstand zerstört. Jackie schafft es Son-Goku in seine normale Gestalt zurück zu holen und besiegt ihn schließlich. Nach dem Kampf ist für Son-Goku klar, dass er sich auf die Reise begeben wird, um den Dragonball mit den vier Sternen zu suchen. Schließlich sieht er darin seinen Großvater. doch Son-Goku ist nicht der Einzige, der sich auf die Suche nach den Dragonballs gemacht hat. Die Red Ribbon Armee ist ebenfalls an den Dragon Balls interessiert und geht dafür sogar über Leichen...

Wieder einmal hat Akira Toriyama ein wahrhaftes Meisterwerk aus seiner Feder gezaubert. Gewohnt vielschichtig geben sich die unterschiedlichen Charaktere mit jeder Menge Details. Alles ist logisch durchdacht und man muss sich fragen, wo Toriyama die ganzen Ideen her nimmt. Son-Goku hat das Turnier nicht gewonnen, zieht aber eine Lehre aus der ganzen Sache: nämlich, dass er im nächsten Jahr wieder kommen wird, um Jackie Chun zu besiegen. Er reist mit Jindujun durch die Welt und trifft eher durch Zufall auf die Red Ribbon Armee, denen er ordentlich einheizt. Die ersten Szenen versprechen, dass die Geschichte um den kleinen Kerl und die Dragon Balls wieder sehr interessant wird.

Empfehlen möchte ich den Manga allen, die gern Comics lesen oder schon die Serie gemocht haben. Hier kommt ihr auf jeden Fall noch einmal auf eure Kosten. Dragon Ball ist ein absoluter Klassiker, der in keinem Mangaregal fehlen darf!


  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Carlsen (15. Februar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551732973
  • ISBN-13: 978-3551732972
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 11,5 x 1,4 x 17,5 cm

Mittwoch, 18. Mai 2016

Dragon Ball Band 4: Das große Turnier von Akira Toriyama



Das große Turnier hat in der westlichen Hauptstadt begonnen und Son-Goku darf mit Kuririn als Schüler von Muten-Roshi, dem Herrn der Schildkröten, antreten. Gemeinsam mit seinem Freund Yamchu und Kuririn muss sich Son-Goku den unterschiedlichsten Gegnern stellen, um ins Finale zu kommen. Dabei scheuen die Gegner nicht einmal vor fiesen Tricks zurück, die es zu überlisten gilt. Neben Son-Goku und seinen Freunden tritt auch ein älterer Herr namens Jachie Chun an, welcher Muten Roshi zum Verwechseln ähnlich sieht... Son-Goku ist gewillt dieses Turnier für sich zu entscheiden.

Dieser Band der Dragon-Ball-Reihe dreht sich hauptsächlich nur ums Kämpfen und das große Turnier in der westlichen Hauptstadt. die Freunde feuern sich gegenseitig an und zeigen, was sie in der letzten Zeit bei Meister Roshi gelernt haben. Während des Kampfes scheint Yamchu dem Geheimnis des alten Mannes auf die Schliche zu kommen, doch dieser weiß sein Geheimnis geschickt zu wahren. Während der Szenen wird für den Leser schnell klar, dass sich zwischen Son-Goku und Kuririn eine ganz besondere Freundschaft entwickelt hat. Akira Toriyama hat es sich auch hier wieder nicht nehmen lassen Szenen und vor allem Charaktere vielschichtig auszuarbeiten. Es macht Spaß den kleinen Son-Goku bei seiner Reise zu begleiten. Die Geschichte ist wie immer spannend, zeigt aber immer wieder humorvolle Szenen auf, bei denen man herzhaft lachen muss.

  • Broschiert: 192 Seiten
  • Verlag: Carlsen (15. Februar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551732965
  • ISBN-13: 978-3551732965
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 11,3 x 1,7 x 17,5 cm

Montag, 16. Mai 2016

Alles wird gut...wenn du mich liebst von Amy M. Soul



Die 22-jähige Jasmin lebt das perfekte Leben. Sie hat einen reichen Freund, der sie am liebsten nur hinter dem Herd sehen würde. Sie hat eine Arbeit, die ihr Spaß macht und eine beste Freundin, der sie alles erzählen kann. Es fehlt ihr einfach an nichts. Doch dann passiert etwas, was ihre Welt ins Wanken bringt. Denn als sie am Wenigsten damit rechnet, taucht ein alter Freund auf und erzählt ihr, dass ihr Exfreund Chris wieder in der Stadt ist. Chris. Ihre große Liebe. Chris. Der sie einfach hat sitzen lassen. Chris. Der damals einfach spurlos verschwunden ist und sie hat in ein großes Loch fallen lassen. Chris. Den sie einfach nicht vergessen kann. Chris. Den sie noch immer liebt, oder? Sie hat doch eigentlich Marco. Langsam beginnt die perfekte Fassade zu bröckeln und als Jasmin Kontakt zu Chris aufnimmt, kommt ein Stein ins rollen, der sie vor immer mehr Entscheidungen stellt. Soll sie lieber bei Marco bleiben und das brave Hausmütterchen miemen, so wie er sich das gerne wünscht oder soll sie das Risiko eingehen und sich auf Chris wieder einlassen - doch was ist, wenn der sie einfach wieder fallen lässt?

Ich durfte die Geschichte im Rahmen einer Leserunde lesen und muss sagen, dass ich nach anfänglichen Startschwierigkeiten wirklich ungemein begeistert bin. Die Schreibweise der Autorin ist locker und die Geschichte lässt sich sehr leicht nachvollziehen. Wenn man erst einmal in der Geschichte drin ist, möchte man sie nicht mehr aus der Hand legen. Man fiebert mit Jasmin richtig mit, die Emotionen beim Lesen wechseln ständig, was ich ganz toll finde. Außerdem achtet die Autorin in ihrer Story auf Details, was ich persönlich richtig klasse finde.

Zu Beginn der Geschichte kommt Jasmin als Protagonistin sehr zickig und hochnäsig rüber, doch im Laufe der Story wird sie einem immer sympathischer und man kann sie und ihre Handlungsweisen immer mehr verstehen. Sie hat irgendwo aufgehört selbstständig zu sein uns lässt sich von ihrem Freund Marco richtig unterbuttern. Sie tut alles, damit er nur nicht sauer wird. Im Laufe der Geshcichte lernt sie jedoch, dass das so nicht weiter gehen kann und sich endlich etwas ändern muss.
Marco als Partner von Jasmin ist für mich kurzum ein richtiges Arschloch. Er macht sich ihre Ängste zunutze und versucht sie immer mehr in eine Ecke zu treiben. Sie muss so funktionieren, wie er es will und das macht ihn in meinen Augen zu einem echten Versager. Wenn man nicht akzeptieren kann, dass sich ein Mensch individuell entwickelt, sollte man einfach die Finger von Beziehungen lassen.
Chris ist mir als ihr Exfreund von Anfang an sehr sympathisch gewesen, obwohl er ihr wirklich weh getan hat. Doch je mehr man hinter seine Fassade blickt, desto mehr erkennt man, dass er nicht freiwillig so gehandelt hat und nie aufgehört hat, Jasmin zu lieben.

Die Geschichte kann ich allen Lesern empfehlen, die eine locker-luftige Liebesgeschichte mögen. Ihr bekommt hier alles. Schmetterlinge im Bauch, hochkochende Emotionen, Ängste, Kummer und Zweifel. Ein absolutes Wechselbad der Gefühle. Es lohnt sich wirklich!

Emotionen: 5/5
Liebe: 5/5
Spannung 5/5
Lesefluss: 5/5
Suchtfaktor: 5/5

Gesamt: 5/5


  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1260 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 327 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 1530380561
  • Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B01CK721EI

Sonntag, 15. Mai 2016

Lunadar - Das Erbe der Carringtons (Teil 1) von Betty Schmidt



Die Vollwaise Sarah Lewis lebt in Luandar in einem Studentenwohnheim mit ihren Freundinnen zusammen. Als sie eines Nachts von einer zwielichtigen Gestalt angegriffen wird und denkt, dass ihr letztes Stündlein geschlagen hat, findet sie sich urplötzlich in ihrem Zimmer wieder. Erneut ist das Geschehen, was ihr bereits mehrere Male zuvor passiert ist. Sie hat sich an einen anderen Ort teleportiert und weiß nicht warum. Auf der Suche nach Antworten gelangt Sarah in den Magie-Laden von Ariana, die sie anfangs schroff behandelt. Doch dort schnappt sie auf, dass sich die Kunden des Ladens oft im Pandora - einem angesagten Club in der Stadt - treffen und ehe sich Sarah versehen kann, befindet sie sich in der VIP-Lounge des Pandora. Hier trifft sie auf Lorraine und ihre Freundinnen, die ihr sofort sagen können, was mit ihr nicht stimmt oder, was eben anders an ihr ist. Denn Sarah ist eine Hexe. Sarah tritt in eine völlig neue Welt, in der sie lernen muss zu überleben und das gestaltet sich schwieriger, als gedacht, scheint plötzlich die gesamte magische Welt Interesse an ihr zu zeigen. Für Sarah steht fest, dass sie schnellst möglich sehr viel lernen muss. Und sie muss unbedingt herausfinden, was ihre Mutter für Geheimnisse vor ihr hatte. Denn immer wieder scheint ihre Mutter der Schlüssel zu all den Rätseln zu sein, die sich ihr in den Weg stellen.

Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und muss sagen, dass es mir bis auf ein paar kleine Ungereimtheiten wirklich sehr gut gefallen hat. Das Buch strotzt vor Details, auch wenn an der einen oder anderen Stelle für mich noch mehr Details schön gewesen wären. Die Autorin schreibt flüssig und vor allem gut verständlich, sodass keine Fragen offen bleiben. Die Charaktere sind wirklich gut ausgearbeitet und man bangt mit jedem Einzelnen, wenn es darum geht Beziehungen aus zu fechten oder Geheimnisse aufzudecken. Die Ideen, die in der Story verarbeitet werden sind frisch, jedoch weicht die Autorin von den allgemein gängigen Wesen der Nacht nicht ab, sodass man sich nicht all zu viel neue Informationen aneignen muss.

Sarah als Charakter ist am Anfang etwas undurchsichtig, jedoch freundet man sich mit ihr im Laufe der Geschichte immer mehr an. Sie ist mutig, wissbegierig und vor allem ist sie immer auf das Wohl ihrer Freunde bedacht, was für mich eindeutig ein Zeichen von Fürsorge und Güte ist. Sie als Protagonistin zu erleben macht Spaß.
Ihre Freundin Ariana als für mich weitere wichtige Figur in dieser Geschichte ist für mich ebenfalls eine sehr fürsorgliche Person, auch wenn sie immer wieder ein Händchen für die falschen Männer zu haben scheint. Trotzdem tut sie alles, um Sarah zu helfen. Die beiden zusammen als Team sind schon genial, auch wenn mir die menschliche Freundin von Sarah dabei sehr Leid tut, weil sie von der ganzen Sache ja nichts erfahren darf.

Im Großen und Ganzen möchte ich die Geschichte allen empfehlen, die eine gute mystische Story mit ganz viel Spannung und Geheimnissen mögen. Hier kommt ihr definitiv auf eure Kosten. Die Story wird als 17+ ausgeschrieben, was ich jedoch nicht so empfinde. Es gibt weder detaillierte blutige Szenen, noch sonstige andere. Die Fortsetzung werde ich mir auf jeden Fall zulegen, denn ich möchte gern wissen, wie es mit Sarah und ihren Freunden weiter geht.

Spannung: 5/5
Details: 4/5
Logik: 4/5
Szenenwechsel: 4/5
Liebe: 5/5

Gesamt: 4/5


  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1304 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 369 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00HRKHDDS

Dienstag, 10. Mai 2016

Dragon Ball Band 3: Kamesennins Kampfschule von Akira Toriyama



Nachdem die Suche nach den Dragonballs für Son Goku und seine Freunde eher weniger erfolgreich verlaufen ist, beschließt der kleine Kampfknirps eine Kampfausbildung bei dem Herren der Schildkröten zu absolvieren. Während Meister Roshi seinem Schüler immer wieder die Aufgabe stellt ein hübsches Mädchen auf seine Insel zu holen, versteht Son Goku seine Aufgabe scheinbar nicht, was den lüsternen Roshi fast verzweifeln lässt. Erst als der glatzköpfige Kuririn auftaucht, scheint diese Aufgabe lösbar. Doch die Dame, die sie in der Not retten und mit zur Insel nehmen hat es faustdick hinter den Ohren, denn immer wenn Lunch niest, verwandelt sie sich entweder in ihr gutes oder in ihr böses Ich. Zwischen Angst und Schrecken vor Lunch beginnen die Schüler endlich ihre Ausbildung bei Meister Roshi mit dem Ziel am großen Turnier in der westlichen Hauptstadt teilzunehmen und dort eine gute Platzierung zu erlangen.

Wieder einmal hat es Akira Toriyama geschafft ein absolut geniales Werk zu schaffen. Bei dem Ideenreichtum seiner Charaktere scheint dem Mangaka keine Grenze gesetzt und jeder Charakter ist so gut ausgearbeitet, dass man sie einfach lieben muss, selbst wenn es nur Randfiguren sind - sie bleiben einfach im Kopf!
Son Goku will endlich mehr in der Kampfkunst unterwiesen werden. Hier zeigt sich wieder einmal sein starker Wille. Jedoch merkt man immer wieder, dass er kindlich ist und nichts von der Welt weiß. So treibt er seinen lüsternen Meister immer wieder zur Weißglut, was bei dem Leser aber immer wieder für Lacher sogt.
Kuririn hingegen ist zu Beginn der Serie ein sehr komischer Kauz und nur darauf bedacht seine eigenen Ziele zu verfolgen. Dafür ist ihn jedes Mittel recht. Mit der Zeit freunden sich Kuririn und Son Goku jedoch an und werden ein sehr gutes Team.
Lunch als neuer Charakter mischt die ganze Truppe ordentlich auf und man weiß zuerst nicht, ob man sie besser mögen oder fürchten soll. Dieser Charakter ist wirklich ganz wunderbar. Besonders, wenn es darum geht Roshi eins auszuwischen.
Auch treffen wir hier wieder auf altbekannte Charaktere zum Ende dieses Bandes. Bulma, Oolong, Pool und Yamchu geben sich ebenfalls auf dem großen Turnier die Ehre und man erkennt schnell, dass die Freunde noch immer eine sehr enge Bindung zueinander haben.

Empfehlen möchte ich diesen Manga weiterhin allen, die Martial Arts und humorvolle Stücke lieben. Die Zeichnungen sind gewohnt detailliert, wenn auch viel im witzigen Stil gehalten. Dieser Manga gehört einfach in jedes Regal und ist mit der Serie gar nicht zu vergleichen. Unbedingt lesen!

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Carlsen (15. Februar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551732957
  • ISBN-13: 978-3551732958
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 11,4 x 1,5 x 17,5 cm