Mittwoch, 27. Juli 2016

Dragon Ball Band 28: Freezers Niederlage von Akira Toriyama



Son-Goku hat auf Namek alles gegeben und schafft es, wenn auch knapp, den Finsterling Freezer ein für alle Mal aus der Welt zu schaffen. Doch der Planet Namek ist kurz davor zu implodieren und Son-Goku mit sich ins Nichts zu reißen, was er auf keinen Fall überleben würde. Für die Freunde auf der Erde scheint er für immer verloren. Doch als sie vor haben ihn mit Hilfe der Dragon Balls der Namekianer von Namek wieder zu beleben, staunen sie nicht schlecht, als er doch noch am Leben ist und ihnen mitteilt, dass er in einem Jahr wieder auf der Erde sein wird. Die Zeit nutzen die Freunde und besonders Vegeta zum Training. Doch als der Tag der Ankunft von Son-Goku gekommen ist, spüren die Kämpfer auf der Erde, dass sich eine weitere Macht auf ihren Planeten zubewegt und diese ist ihnen nur all zu bekannt, denn sie gehört zu Freezer. Die Freunde machen sich auf den Weg in die Wüste, wo sie Zeuge davon werden wie Freezer einem Unbekannten gegenüber steht, der ihn sehr schnell und scheinbar ohne Mühe aus dem Weg räumen und für immer beseitigen kann. Die Freunde sind fassungslos. Schließlich landet Son-Goku und der Unbekannte bittet ihn um ein Gespräch unter vier Augen. Der Unbekannte ist Trunks, ein Krieger aus der Zukunft, der Son-Goku davor warnen will, welche Gefahren in vier Jahren auf ihn und die Erde zukommen. Denn die Red Ribbon Armee existiert noch und hat Monster geschaffen, die die Welt für immer in Schutt und Asche legen sollen. Son-Goku ist begeistert und freut sich auf die Herausforderung, doch dann hat der Unbekannte eine schlechte Nachricht für ihn, denn in drei Jahren soll Son-Goku bereits tot sein. Mit Hilfe eines Heilmittels soll sich die Zukunft ändern. Die Freunde nehmen sich vor hart zu trainieren und sogar Vegeta schließt sich der Gruppe an, mit dem Ziel irgendwann wieder gegen Son-Goku zu kämpfen und dann der Stärkste im Universum zu sein.

Diese Fortsetzung war wieder eine turbulente Mischung aus Kämpfen, Spannung und jeder Menge Witz. Nachdem Son-Goku Freezer besiegt hat, denkt der Leser wirklich kurz, dass es das für den sympathischen Krieger gewesen ist, doch er taucht wieder auf und hat wieder jede Menge neue Tricks in der Tasche. Doch bis dahin bemühen sich die Freunde die Toten wieder mit Hilfe der Dragon Balls der Namekianer zu wieder zu beleben. Dabei wechseln über die Zeit die Outfits der Charaktere, wobei besonders der weibliche Charakter Bulma immer wieder mit neuen Frisuren aufwarten kann, die nicht alle unbedingt ein Hingucker sind. Toriyama hat sich hier richtig ausgelebt. Auch Yamchu und Son-Gohan wechseln nochmals im Design, währen Son-Goku und Vegeta sich scheinbar gar nicht mehr verändern. Die frischen Ideen mit denen Akira Toriyama aufwartet sind einfach wieder spektakulär, vor allem weil er wieder in die Vergangenheit von Son-Goku zurück greift und einen altbekannten Gegner ins Boot zurück holt. Die Red Ribbon Armee ist wieder in Form von Dr. Gero und seinen Cyborgs zurück. Und diese scheinen noch stärker zu sein, als alles, was die Freunde bis jetzt erlebt haben. Auch die Geschichte um den Unbekannten Krieger ist ungeheuerlich, doch durchaus sehr interessant und verspricht viele Überraschungsmomente die sich sehen lassen können, besonders, wenn Toriyama wieder einmal mit jeder Menge Witz gearbeitet hat.

Empfehlen möchte ich de Band weiterhin allen, die die Reihe gern lesen. Ihr kommt hier wieder voll und ganz auf eure Kosten. Besonders attraktiv ist hierbei, dass es dieses Mal nicht mehr nur ums kämpfen geht, sondern die Story wieder weiter voran geschoben wird. Ich bin gespannt auf den nächsten Teil und freue mich schon darauf den unbekannten Krieger wieder zu sehen, denn seine Geschichte scheint sich ab jetzt fest mit denen der Freunde zu verbinden.

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Carlsen (22. September 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551735689
  • ISBN-13: 978-3551735683
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 1,7 x 17,5 cm

Rudi Vampir fliegt aufs Schloss von Ingrid Uebe



Zum Inhalt:

Was tun, wenn um Mitternacht der Magen knurrt? Rudi Vampir fliegt mit seiner Freundin Igittchen hoch auf Graf Bennos Schloss - vielleicht gibt's da etwas zu beißen. Doch der Besuch der blaublütigen Familie bringt die kleinen Vampire in große Gefahr....

Als der kleine Nachwuchsvampir Rudi von der schule nach Hause kommt, wartet nur ein karges Mahl auf ihn, welches er sich noch einmal aufwärmen soll. Doch das reicht dem kleinen Leckermaul nicht und der Hunger ist noch so groß. Als seine Freundin Igittchen anruft, um zu fragen, ob er mit ihr spielen möchte, schlägt Rudi vor, dass sie sich doch lieber zum Schloss begeben könnten. Spielen kann man schließlich auch an einem anderen Tag. Aber der Hunger muss schnell gestillt werden, schließlich will man ja einmal ein großer Vampir werden. Gesagt, getan. Die beiden fliegen zum Schloss, doch dort erwartet sie eine Überraschung, die sich gewaschen hat und die beiden kleinen Vampire in Bedrängnis bringt.

Dieses kleine, aber feine Kinderbuch für Kinder im Erstlesealter ist mir durch Zufall zwischen die Finger gekommen und ich muss sagen, dass ich schlichtweg entzückt von dieser kleinen Geschichte bin. Die Sätze sind sehr einfach geschrieben, sodass die jungen Leser diese sehr schnell und gut begreifen können. Die Geschichte ist spannend gestrickt und wird durch niedliche Karikaturen unterstützt. Die beiden Jungsvampire sind so gezeichnet, wie man sich kleine Vampire vorstellt. Ein Cape, verwurschtelte Haare, spitze Zähne, aber doch ganz niedlich und vor allem kindgerecht. Die Autorin bedient in Hinsicht auf Vampire die allgemeinen Klischees. So sind die Vampire nachts unterwegs, trauen sich nicht in die Sonne, haben kein Spiegelbild, können sich in Fledermäuse verwandeln und vor allem mögen sie keinen Knoblauch und trinken Blut. Für einen Erwachsenen ist die Geschichte vielleicht etwas zu leicht und zu kurz. Für Kids denke ich, ist sie aber genau richtig.

Empfehlen möchte ich dieses Buch allen Muttis und Vatis, die ihren Kindern eine schöne und lustige Vampirgeschichte präsentieren möchten. Für Jungleser ist das kleine Büchlein absolut geeignet, vor allem, weil es im Umfang nicht so groß gestaltet ist. Wirklich gut gemacht.

  • Gebundene Ausgabe: 47 Seiten
  • Verlag: Arena (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3401074261
  • ISBN-13: 978-3401074269
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 6 - 8 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 16 x 1,2 cm

Dienstag, 26. Juli 2016

Ayashi no Ceres Band 1 von Yuu Watase



Aya und Aki sind Zwillinge. Die beiden verstehen sich sehr gut und besuchen gemeinsam die Oberschule. Als Aya sich eines Tages ihr Schicksal bei einer Wahrsagerin vorhersagen lässt, hat diese schlechte Neuigkeiten für sie. Während Aya alles als Humbug abtut, scheint es sie innerlich doch zu beschäftigen. Besonders, als sie einen Tag vor ihrem Geburtstag einem Dieb das Handwerk legt und eine Brücke hinab stürzt. Federleicht landet sie auf dem Boden und wird durch einen Unbekannten gerettet, als sie flux ins Visier eines Autos gerät. Doch dieser verschwindet so schnell, wie er gekommen ist. Aya und ihr Bruder sind sich am Abend einig, dass etwas mit Aya passiert ist, doch die beiden kommen nicht dazu weiter darüber nachzudenken, denn am nächsten Tag zu ihrem sechzehnten Geburtstag sollen die beiden Jugendlichen zu ihrem Großvater auf das Anwesen der Mikages kommen. Dort erwartet sie die versammelte Familie, was die beiden Zwillinge stutzig macht. Und auch Ayas unbekannter Retter ist vor Ort - ein Leibwächter der Familie Mikage, der den Namen Toya trägt.
Nachdem die beiden einen Blick auf eine mumifizierte Hand werfen sollen, scheint Aya in sich zusammen zu brechen. Etwas geschieht mit ihr und auch mit Aki. Während Aya zwar blutüberstömt, aber unverletzt ist, ist Aki dem Tode nah. Sofort stürzen sich die Familienmitglieder auf Aya, um sie zu töten. Denn in Aya wohnt die Seele einer Himmelsfee. Diese stieg einst hinab auf die Erde, wo ihr ihr Federkleid von einem Mann gestohlen wurde. Diesen heiratet sie einst und gebar ihm sogar Kinder, bis sie ihr Kleid wieder fand und in den Himmel entschwand. Seitdem scheint auf der Familie ein Fluch zu liegen und aus Angst, die Rache der Himmelsfee zu durchleben, werden alle Mädchen im Alter von 16 Jahren auf die Probe gestellt, um die Familie zu schützen.
Aya entkommt dem Angriff, kann sich jedoch anfangs nicht erinnern, was geschehen ist, bis Toya sie aufsucht und ihr die Lage erklärt. Als plötzlich ein weiterer Fremder auftaucht, um sie mit sich zu nehmen, zwingt Toya Aya dem Fremden zu folgen, da er die einzige Chance auf ihr Überleben ist. Fortan muss sich Aya vorsehen was sie tut, mit wem sie redet und vor allem wem sie vertraut. Denn die Intrige in der sie sich befindet wird mit jeder Stunde grausamer für das Mädchen.

Der Mangaklassiker Ayashi no Ceres aus der Feder von Yuu Watase ist ein vierzehnteiliger Manga, der sich wirklich sehen lassen kann. Die Zeichnungen sind optisch sehr schön und die Charaktere sehr gut ausgereift. Was mich jedoch am Design sehr stört ist diese "Tukige" Art von dem Charakter Toya. Hautenge Sachen, bauchfrei, Vokuhila. Irgendwie nicht so das, was das modische Nonplusultra sein sollte. Vielleicht war so etwas damals in? Ich hoffe nicht...
Nach und nach lernt man die Charaktere und deren Zusammenhänge kennen. Die Geschichte ist nicht nur mystisch und spannend, sie strotzt auch vor Humor. Trotzdem ist sie aber vor allem emotional und es macht sehr viel Spaß Aya auf ihrem Leidensweg zu begleiten. Man hofft genau wie sie, dass das alles nur ein schlechter Scherz ist, doch das arme Mädchen muss sich immer und immer wieder vom Schicksal beuteln lassen. Was auch ein bisschen erschlagend ist, sind die schnellen Szenenwechsel und die Masse an Charakteren, getreu dem Motto weniger ist mehr, hätte man hier sicher das ein oder andere Ding noch etwas strecken können.

Empfehlen möchte ich diesen Manga allen, die auf mystische Liebesgeschichten stehen und Fantasy im Allgemeinen ganz toll finden, denn hier kommt ihr definitiv auf eure Kosten. Wer eher Lesefaul ist, der sollte die Finger davon lassen, es gibt viele Dialoge und man muss aufmerksam lesen, um die Zusammenhänge zu verstehen.

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Egmont Manga; Auflage: 6 (15. Oktober 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898856720
  • ISBN-13: 978-3898856720
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 11,5 x 1,5 x 18 cm

Dragon Ball Band 27: Super-Saiyajin Son-Goku von Akira Toriyama





Der Kampf zwischen Son-Goku und Freezer spitzt sich immer mehr zu. Freezer scheint einfach unbesiegbar. Als Son-Goku beschließt seine Geheimwaffe, die Genkidama, einzusetzen, ist er auf die Hilfe seiner Freunde angewiesen. Der Plan scheint auch sehr gut zu funktionieren, doch dann muss sich Son-Goku mit ansehen, wie Piccolo schwer verletzt und sein bester Freund Kuririn durch Freezer getötet wird. Son-Gokus Wut und Trauer hilft ihm dabei sich endlich in einen Supersaiyajin zu verwandeln. Freezer sieht nur noch eine Möglichkeit Son-Goku zu besiegen. Er will den Planeten Namek für immer zerstören. Währenddessen hat Meister Kaio eine grandiose Idee, um die noch auf Namek verbliebenen Freunde zu retten. Schließlich existieren die Dragon Balls doch wieder auf der Erde und da muss sich doch bestimmt etwas grandioses kombinieren lassen.
Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.

Erneut schafft es Toriyama endlos durch seine detaillierten und vor allem spannungsgeladenen Zeichnungen zu begeistern. Während Son-Goku immer wieder eine Menge einstecken muss scheint sein Gegner unverwundbar, was die Hoffnung auf einen Sieg rapide sinken lässt. Trotzdem gibt Son-Goku nicht auf und kann mit Hilfe seiner Freunde so einige Gegenschläge erzielen. Dass wieder einmal der arme Kuririn sein Leben lassen muss finde ich einfach nicht fair, der hat doch wahrlich schon genug gelitten - genau wie der kleine Chao-Zu. Toriyama scheint wirklich seinen Spaß an der ganzen Sache zu haben und vor allem wird er bei der Art des Ablebens immer kreativer. Kuririn einfach in einer Staubwolke zergehen zu lassen, einfach so, ganz undramatisch, das war schon hart. Durch die Trauer um seinen Freund und die rasende Wut wird Son-Goku also zu einem Supersaiyajin. Und der ist wirklich ziemlich cool. Blond, hoch abstehende Haare, andere Augenfarbe. Das wars dann aber auch, aber hat wirklich eine beeindruckende Wirkung. Son-Goku ist nun stärker als je zuvor und kann dem Finsterling mal so richtig zeigen wo der Hammer hängt. Aber der hat auch noch so einige Trümpfe im Ärmel und die Situation auf dem Planeten wird für alle zu gefährlich. Auch hier zeigt Toriyama sehr viel Kreativität und lässt plötzlich die Ereignisse regelrecht überschlagen, sodass der Leser erneut richtig mitfiebern kann. Besonders, als es schließlich doch wieder einen Funken Hoffnung für alle gibt.

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Carlsen (15. Februar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551735670
  • ISBN-13: 978-3551735676
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 11,5 x 1,8 x 17,7 cm

Dragon Ball Band 26: Bardock von Akira Toriyama



Endlich haben die Freunde Hilfe im Kampf gegen Freezer bekommen indem sie sich Piccolo nach Nemek gewünscht haben. Stärker als nie zuvor tritt Piccolo dem Finsterling entgegen und es scheint fast so, als würde der Namekianer sehr gute Chancen haben. Doch spielt Freezer seinen Trumpf aus und mutiert abermals zu einer neueren und stärkeren Form. Die Freunde können es kaum fassen und müssen erkennen, dass sie ihm nichts mehr entgegen zu setzen haben. Selbst Vegeta scheint gegen Freezer machtlos und muss sich geschlagen geben. Als Son Goku seinen Freunden endlich wieder zu Hilfe eilen kann, erzählt Vegeta ihm die Wahrheit über den Planeten Vegeta. Denn er ist nicht durch einen Einschlag zerstört worden, sondern durch Freezers Hand. Fortan waren die wenigen überlebenden Sayajins dazu verdammt als Sklaven für den Finsterling zu arbeiten. Son Goku schwört Rache für den gefallenen Prinzen und die Lebewesen, die Freezer auf dem Gewissen hat. Doch dieser scheint immer stärker und stärker zu werden. Scheinbar kann nur noch Son Gokus Wandlung zu einem Supersayajin helfen, doch dies hat noch nie ein Sayajin erreicht...

-Achtung Spoiler-

Wieder einmal präsentiert Akira Toriyama sehr bildgewaltige Szenen und lässt sich weiterhin eine Menge einfallen, um seine Leserschaft zu begeistern. Wer dachte, dass es keine Steigerungsformen der Kräfte mehr geben kann, wird spätestens jetzt erkennen, dass das Fass noch lang nicht voll ist. Freezer wandelt sich in diesem Band nochmals um zwei Stufen, wobei die erste noch hässlicher als die aktuelle Stufe ist. Man fragt sich, was sich Akira als letzte Stufe einfallen lässt und hat schon ganz wildes Kopfkino. Doch dann kommt Freezer allglatt und vor allem chic designt daher, fast sogar schon ein bisschen niedlich. Doch der Schein trügt. Vegeta hingegen macht in diesem Band noch einmal eine totale Kehrtwendung und ich denke, dass er hätte ein guter Kämpfer an der Seite von Goku sein können, wenn er denn nicht gestorben wäre. Man erkennt in seinen letzten Szenen, dass er durchaus seinen Stolz hat, jedoch auch um seinen Planeten und vor allem um sein Volk trauert. Fast kann man schon sagen, dass es kaum verwunderlich ist, dass er so ein verbitterter Krieger geworden ist. Seine Hoffnung ein Supersayajin zu werden lassen ihn sogar die wildesten Dinge tun - so z.B. dass er sich von Kuririn schwer verletzen lässt, um an seine Grenzen zu kommen. Er ist verzweifelt und will mit aller Macht gegen Freezer ankommen. Und Verzweiflung ist etwas, was ich dem kleinen Choleriker gar nicht zugetraut hätte. Schade finde ich auch, dass Dende in diesem Band sterben musste. Man könnte wirklich meinen, dass Toriyama immer mehr Gefallen daran gefunden hat, dass die Charaktere in seinem Manga das zeitliche segnen. Bleibt nur zu hoffen, dass Son Goku langsam die Oberhand gewinnt und dem Finsterling einmal zeigt, was eine Harke ist. Und vielleicht erfährt man im Nachgang sogar noch ein bisschen mehr über Bardock - Son-Gokus Vater, denn die Geschichte fand ich wirklich richtig interessant.

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Carlsen (15. Februar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551735662
  • ISBN-13: 978-3551735669
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 1,7 x 17,7 cm

Montag, 25. Juli 2016

Eine Clique mit Biss - Mein Großvater, der Vampir von Roy Apps



Zum Inhalt:

Bist du ein Werwolf, Vampir, Zombie, Geist oder etwas in der Art?
Dann herzlich willkommen bei der Clique mit Biss! 
Mindestalter für Mitglieder: acht Jahre. 
Erwachsene nicht zugelassen. 
Allerdings: Du wurdest gewarnt!!!

Als der Grundschüler Jonathan eines morgens gemütlich seine Cornflakes in sich hinein schaufelt, wartet seine Mutter mit der Überraschung auf, dass sie eine Kreuzfahrt in die Antarktis gewonnen hat. Super, denkt sich der kleine Kerl. Doch die Ernüchterung kommt schnell, denn die dreimonatige Kreuzfahrt werden seine Eltern ohne ihn antreten. Er soll zu seiner gartenverliebten Oma und er weiß jetzt schon, dass es mehr als langweilig werden wird. Doch bei seiner Oma kann Jonathan auch nicht lange bleiben, als diese wegen einer Prügelei mit einem gefrorenen Truthahn hinter schwedische Gardinen muss. Als einzige Unterkunft bleibt Jonathan die Möglichkeit zu seinem Großvater zu gehen, den er allerdings nicht kennt und zu dem seine Eltern ihn hatten keinesfalls schicken wollen. Doch ehe er sich versieht sitzt er im Taxi nach Monsterhausen. Einem Ort an der Küste, dessen Bewohner ihm schon am ersten Tag einen mächtigen Schrecken einjagen. Denn die Nachbarn sind stark behaart und jaulen den Vollmond an. Und Opa? Der wartet mit zwei weißen, sehr langen Eckzähnen und einem Sarg im Schlafzimmer auf. Und wäre das alles noch nicht schlimm genug, muss er während der drei Monate, die er nun in Monsterhausen ist, auch noch in die Schule gehen. Dort warten wiederum verrückte Gestalten auf ihn und er ist sich sicher, dass er etwas unternehmen muss. Spätestens dann, als er die Clique mit Biss kennen lernt, die allesamt behaupten, dass sie von Monstern abstammen und der festen Überzeugung sind, dass er mit in die Clique kommen sollte. Und dann ist auf einmal Opa verschwunden...

Ich habe das kleine Büchlein durch Zufall entdeckt und obwohl es ein Buch für Leseanfänger ist, habe ich mich richtig in der Geschichte fest gebissen. Sie ist wirklich niedlich geschrieben und wartet mit so manchem Problem auf, was Kinder in dieser Zeit beschäftigt. Da sind schließlich viele neue Kinder, mit denen es sich anzufreunden gilt. Außerdem sind Vorurteile aus der Welt zu schaffen und Vertrauen zu fassen. Neben ernsten Themen wartet die Geschichte jedoch mit jeder Menge Galgenhumor auf, die einem Erwachsenen durchaus Spaß machen. So gibt es sehr schräge Karikaturen und noch schrägere Situationen. Besonders die Oma von Jonathan hat es mir dabei sehr angetan. Die alte Dame prügelt sich im Supermarkt mit ihrer Nachbarin, die sie selbstverständlich nicht leiden kann und die ihr gerade das beste Stück vor der Nase wegschnappen wollte. Dabei ist die Oma aber sehr erfinderisch und greift nicht nur zu Fäusten, sondern auch zu einem Pappkarton Wein und eben einem gefrorenen Truthahn. Wegen Tierquälerei des Truthahns muss sie nun also hinter Gitter und Jonathan muss zu seinem Opa der in der Villa zum Sargdeckel wohnt. Jonathan ist während der ganzen Geschichte auch ständig damit beschäftigt sich Listen zu schreiben, was an seiner Situation gerade gut oder eben schlecht ist. Das finde ich persönlich ganz toll, da die Kinder meist noch nicht durchgängig lesen können. So haben sie immer wieder eine Erinnerung, was bereits alles passiert ist. 

Empfehlen möchte ich dieses Buch allen Kindern und Eltern die gern lachen und sich für Monster die nicht so gruselig sind, begeistern können. Dieses Buch ist für mein Empfinden wirklich lesenswert und dürfte den Knirpsen wirklich sehr viel Spaß machen.

Idee: 5/5
Umsetzung: 5/5
Humor: 5/5
Spannung (aus Kindersicht): 5/5

Gesamt: 5/5


  • Broschiert: 144 Seiten
  • Verlag: Bloomsbury; Auflage: 1., Aufl. (1. Februar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827051959
  • ISBN-13: 978-3827051950
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 - 8 Jahre
  • Originaltitel: The Fang Gang: My Vampire Grandad
  • Größe und/oder Gewicht: 12,4 x 1,4 x 20,5 cm

Dragon Ball Band 25: Drei Wünsche frei von Akira Toriyama



Noch immer steckt Son-Goku im falschen Körper. Doch der Kommandant des Ginyu-Sonderkommando hat nicht damit gerechnet, dass er in Son-Gokus Körper dessen Kräfte ganz und gar nicht nutzen kann. Den Freunden bleibt nichts anderes übrig als Son-Gokus Körper so zu schwächen, dass der Kommandant des Ginyu-Sonderkommando diesen verlassen muss. Durche ienn Trick gelingt es den Freunden ihn danach endlich unschädlich zu machen. Doch Son-Goku muss nun heilen und das dauert seine Zeit. Mit Hilfe von Vegeta bringen sie ihn in die Zentrale von Freezer, wo sie sich auch aufteilen, um die Dragon Balls erneut zusammen zu suchen und schließlich mit Hilfe von dem Namekianer Dende sich ihre drei Wünsche erfüllen zu lassen. Doch bevor sie ihre Wünsche äußern können, kommt ihnen Freezer auf die Schliche und auch Vegeta scheint ganz eigene Ziele zu verfolgen. Den Freunden bleibt nichts anderes übrig als einen starken Kämpfer auf Namek zu wünschen, der Freezer das Wasser reichen könnte...

Die Fortsetzung des Mangaklassikers war diesmal wieder sehr rasant und bildgewaltig. Getreu dem Motto: noch größer und noch besser, werden die Gegner der Freunde immer und immer stärker und man fragt sich, ob denn nicht langsam der Zenit des Ganzen erreicht ist. Dass die Freunde sich mit Vegeta verbünden müssen, um zu überleben, hatte mich ja schon fast ein bisschen hoffen lassen, dass Vegeta vielleicht doch noch die Seiten wechselt, doch im Laufe der Story war er wie eh und je und einfach unberechenbar. Man weiß einfach nicht, was man von diesem Charakter halten soll. Dass Freezer nun eigentlich das Hauptübel des Ganzen ist, hätte ich so nicht gedacht, da er für mich eher schwächlich wirkte, doch auch er hat genug Tricks parat. So kann er zu stärkeren Kampfformen mutieren, bei der eine schräger als die andere aussieht. Bleibt zu hoffen, dass Son-Goku bald wieder auf dem Dampfer ist und seinen Freunden helfen kann. Sehr schön ist auch der Auftritt von Piccolo, welcher sich mit dem Namekianer Nehl verbindet, um gegen Freezer bestehen zu können. Dadurch wird er für einen späteren Zeitpunkt scheinbar auch wieder als Gegner von Son-Goku attraktiv. Es bleibt also abzuwarten, wie sich die ganze Sache entwickelt, auch wenn ich glaube, dass Son-Goku und Piccolo doch noch ganz dicke Freunde werden könnten, vor allem wegen Son Gohan. Dass die Dragon Balls auf Namek nur eine Person lebendig machen können ist natürlich echt blöd, denn ich denke, dass die Rolle des Tenshinhan auch sehr gut in die kämpfenden Reihen gepasst hätte. Hauptsache Toriyama lässt die Charaktere wie Chao-Zu und Yamchu nicht so klammheimlich verschwinden wie Lunch, Oolong oder Pool.

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Carlsen; Auflage: 7. (15. Februar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551735654
  • ISBN-13: 978-3551735652
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 11,3 x 2 x 17,5 cm

Freitag, 22. Juli 2016

Eine Reise um die Welt von Claudia Zentgraf



Als das Schiff "Resolution" in London auf seine nächste große Abenteuerfahrt mit Kapitän Cook vorbereitet wird, treffen sich der junge Naturforschersohn Georg Forster und der in ärmlichen Verhältnissen lebende Henry. Die beiden freunden sich nach einer kurzen Begegnung schon an und so ist es Georg zu verdanken, dass Henry als vierzehnjähriger Leichtmatrose auf der Resolution anheuern kann. Gemeinsam mit vielen Anderen machen sich Henry und Georg auf den Weg um die Welt südlich der Halbkugel zu erforschen. Dabei lernen sie das raue Leben an Bord eines solch großen Schiffes kennen und erleben viele Wunder, aber auch Gefahren, die auf sie warten. Was kann es schöneres geben als nach monatelanger Reise endlich wieder Land zu sehen? Was fürchtet ein Matrose mehr - Skorbut oder die Haie, die sich ab und an blicken lassen? Welche Pflanzen, Tierarten und Menschen hält die neue Welt für die beiden jungen bereit? Und wie gehen wie mit der Tatsache um, dass sich an Bord ein gemeiner Dieb befindet, der allen versucht den Gar auszumachen, die ihm auf die Schliche kommen. Doch wer ist es und wie soll man ihn überführen, wenn man immer wieder durch Wachdienst, schwere Stürme und Unruhen auf dem Schiff abgelenkt wird? Für Henry und Georg beginnt eine Reise, die sie für immer verändern soll.

Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und habe es relativ in einem Rutsch durchgelesen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht die Welt von Henry und Georg mit zu erleben. Die Erzählweise wechselt immer mal wieder, sodass man einmal die Gedanken und Gefühle beider Jungen, aber auch der Mitglieder der Besatzung nachempfinden kann, was ich persönlich ganz toll finde. Die Beschreibungen sind sehr bildgewaltig, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass mehr auf Details eingegangen wird. Man muss schon seine Fantasie sehr anstrengen, um sich die Flora und Fauna der besuchten Orte vorzustellen. Das wäre ausbaufähig gewesen. Auch fliegen manche Szenen sehr schnell dahin, sodass die Reise irgendwie auch ein bisschen gehetzt wirkt und man manchmal kaum hinterher kommt mit dem nachvollziehen, wo sie denn nun sind und was sie denn nun alles machen. Was ich an dem Buch aber ganz toll finde ist, dass trotzdem wichtige Themen angerissen werden. So geht es um mögliche Meutereien, Seemannskrankheiten, das Leben auf dem Schiff, die Begegnung mit Ureinwohnern, Sklavenhandel, Handel allgemein, Gefahren auf hoher See und und und. Man bekommt eine Vielzahl an Informationen die dazu anregen sich weiter mit der Thematik zu beschäftigen.
Die Schreibweise der Autorin ist außerdem sehr flüssig, sodass man sehr schnell in die Geschichte findet und sie einfach nur so dahin fliegt. Die Emotionen der Jungen werden hauptsächlich auch sehr kurz gehalten und ich hätte mir auch hier mehr Details gewünscht. Besonders wenn es um die Begegnungen mit dem Dieb geht oder wenn ein neues Kapitel für die Jungen eröffnet wird. Freude, Angst, Kummer, Sehnsucht und Trauer sind so gute Vorlagen um den Leser noch mehr an die Geschichte zu fesseln.

Henry als Protagonist der Geschichte ist ein sehr lieber und herzensguter Mensch. Er beweist immer wieder sehr viel Mut und stets bedacht sein Bestes zu geben, was ihn ungemein sympathisch macht. Genauso verhält es sich mit Georg, der mit seinem Vater reist. Während dessen Vater ein echter Stinkstiefel und Vollidiot sein kann, ist Georg wie Henry das komplette Gegenteil. Für die Jungen ist es schön, dass sie auf der Resolution einander haben, so können sie Geheimnisse und Erfahrungen austauschen und sich stets gegenseitig beraten, wenn der eine nicht mehr weiter weiß.
Kapitän Cook wird in diesem Buch als gerechter, aber strenger Kapitän dargestellt. Er führt sein Schiff mit eisernem Griff und ist auf die Gesundheit seiner Besatzung bedacht, was man von anderen Kapitänen so nicht behaupten kann. Neben ihm treten noch viele weitere Charaktere auf, die von schmierig bis sympathisch alles verkörpern. In der Vielfalt der Charaktere hat sich die Autorin wahrlich etwas einfallen lassen und manchmal ist man von der Menge auch einfach erschlagen.

Empfehlen möchte ich dieses Buch allen, die auf Abenteuergeschichten stehen und einfach einmal in die Welt der Seefahrerei hineinschnuppern wollen. Die Thematik der Naturforscher ging hier ein bisschen unter, aber trotzdem weist dieses Buch viele interessante Aspekte auf. Für Zwischendurch ist das Buch durchaus geeignet.

Idee: 5/5
Logik: 4/5
Spannung: 3/5
Emotionen: 3/5
Details 3/5

Gesamt: 3/5

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 816 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 185 Seiten
  • Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS (24. März 2016)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B01C62PW0M

Dragon Ball Band 24: Der Gestaltwechsler von Akira Toriyama



Kuririn, Son Gohan und Vegeta stehen dem Ginyu-Sonderkommando des Finsterlings Freezer gegenüber, die dem Trio haushoch überlegen scheinen. Innerhalb kürzester Zeit besiegt das Sonderkommando sie und setzt dazu an ihnen den Gar auszumachen. Doch just in diesem Moment gelangt Son-Goku auf Namek an und kommt seinen Freunden zu Hilfe. Währenddessen hat sich Freezer die nemekianischen Dragon Balls unter den Nagel gerissen und will sich seinen Wunsch erfüllen lassen, doch dabei scheint er etwas nicht beachtet zu haben. Erneut beginnt ein Wettlauf mit der Zeit um die Dragon Balls und die drei Wünsche, die diese erfüllen können. Son-Goku stellt sich in der Zeit einem Teil des Sonderkommandos entgegen und scheint haushoch überlegen, bis einer der Mitglieder des Ginyu schwer verletzt die Körper mit Son-Goku tauscht und sich an die Fersen der Freunde heftet ...

Wieder einmal hat es Akira Toriyama geschafft, dass man einfach aus dem Staunen nicht heraus kommt. Fast schon scheint die Schlacht um die Dragon Balls geschlagen, als endlich Son-Goku auf Namek auftaucht und das stärker als je zuvor. Es gibt wieder Hoffnung und Son-Goku beweist wieder einmal, dass er ein herzensguter Mensch ist, denn er hilft nicht nur seinem Freund Kuririn und seinem Sohn, sondern hat auch Hilfe für Vegeta parat, womit dieser kaum gerechnet hat. Bei den Gegnern von den Freunden hat sich Toriyama wieder richtiggehend etwas einfallen lassen, so sind diese nicht nur sehr stark, sondern haben auch noch spezielle Fähigkeiten, die den Freunden ganz schön einheizen. Auch die Tatsache, dass die Dragon Balls alle im Besitz des Finsterlings Freezer sind, lässt den Leser schwitzen und schließlich stutzen, denn ohne die Hilfe eines Namekianers ist es nicht möglich den Drachen zu beschwören, somit haben die Freunde erneut Zeit sich die Dragon Balls zu schnappen. Man könnte jetzt meinen, dass dieses ewige Gekämpfe und das ganze Hin und Her um die Dragon Balls langsam langweilig oder anstrengend wird, doch das ist es keineswegs, denn die Zeichnungen und vor allem die Ideen von Toriyama sind so grandios, dass man immer und immer wieder staunen muss. Der Lesespaß steht hier an erster Stelle, denn neben ernsten Situationen gibt es immer wieder humorvolle Szenen, die die Atmosphäre auflockern. Wieder einmal absolut lesenswert!

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Carlsen; Auflage: 7. (15. Februar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551735646
  • ISBN-13: 978-3551735645
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 1,8 x 17,7 cm


Mittwoch, 20. Juli 2016

Untot in Dallas (Sookie Stackhouse/ True Blood 2) von Charlaine Harris



Sookie hatte so gehofft, dass ihr Leben nach den Geschehnissen um die Ermordung ihrer Großmutter und ihrer Arbeitskolleginnen wieder geordnete Bahnen annimmt. Doch kaum ist sie zu Atem gekommen, muss sie sich mit dem nächsten Schicksalsschlag auseinander setzen. Ihr bester Freund und Koch der Bar von Sam Lafayette wurde ermordet. Eine Spur führt Sookie zu einem exklusiven Club, bei dem sich einige ihrer Bekannter zum Tête-á-Tête treffen. Doch bevor sich Sookie richtig um die Sache kümmern kann, wird sie von einer Mänade angefallen, die durch die Wälder von Bon Temps streift. Sookie ist eine Warnung an den Vampir Eric, der der Mänade seinen Tribut zu zollen hat. Eric, Bill und die anderen können Sookie nur retten, indem sie ihr das Blut aussaugen. Und dann wird Sookie mit Bill nach Dallas gerufen, wo einer der hohen Vampire verschwunden ist und sie ihn wieder finden soll. Kaum angekommen entgeht sie nur knapp einer Entführung und sofort ist klar, dass hier etwas Großes passiert. Sookie muss sich in die Bruderschaft der schwarzen Sonne einschleichen, um an mehr Informationen zu kommen. Und das ist gefährlicher und intriganter, als sie es sich jemals vorstellen konnte.

Charlaine Harris schafft mit dem zweiten Band rund um die Gedankenleserin Sookie eine wirklich knisternde Atmosphäre. Der gesamte Roman ist ein Feuerwerk der Ereignisse und der Leser wird auf eine regelrechte Achterbahn der Gefühle geschickt. Man leidet mit Sookie, man ermittelt mit ihr und schließlich fürchtet man sich mit ihr. Es ist wirklich von allen Emotionen etwas dabei und gerade das gefällt mir so gut an den Büchern. Dass Sookie immer wieder im Mittelpunkt aller Geschehnisse steht ist als Protagonistin nur logisch, aber sie kann einem wirklich Leid tun. Einmal ist das ihr Bruder, der sie noch immer abgrundtief zu hassen scheint. Dann haben wir ihren Freund Lafayette der sich scheinbar mit den falschen Leuten angelegt beziehungsweise sich die falschen Freunde gesucht hat und das mit seinem Leben bezahlen muss. Dann haben wir ihren Vampirfreund Bill, zu dem sie zwar eine Beziehung hat, aus dem der Leser aber nicht wirklich schlau wird. Ich finde er wirkt manchmal so distanziert und kühl. Dann ist da die Mänade die Sookie anfällt, nur um dem Vampir Eric zu warnen, dass er ihr einen Tribut zu zollen hat - da fragt man sich ja schon, warum wieder das arme Mädchen und nicht gleich direkt? Dann die Reise nach Dallas, die für Sookie sehr gefährlich wird und ihr eine Menge abverlangt, sie aber auch zu der Erkenntnis bringt, dass das Leben unter den Vampiren wirklich nicht das sicherste ist. Ja und schließlich der Auftritt von Eric als Bill nicht da ist. Man merkt schon, dass es zwischen Sookie und dem Obervampir ordentlich knistert und fragt sich, ob Eric an ihrer Seite nicht sogar besser wäre. Durch seine Hilfe heimst der Vampir jedenfalls ordentlich Pluspunkte ein.

Den zweiten Roman zu der Serie um Sookie Stackhouse möchte ich allen empfehlen, die Geschichten rund um Vampire mögen und immer auf der Suche nach etwas Neuem sind. Charalaine Harris schreibt sehr flüssig und sehr fesselnd und ihre Ideen scheinen unerschöpflich. So begegnet Sookie in diesem Roman nicht nur Vampiren und einer Mänade, sondern lernt, dass nicht nur ihr Chef ein Gestaltwandler ist, sondern ihre ganze Welt von diesen zu wimmeln scheint. Außerdem legt Charaline Harris immer mehr Parallelen zu den anderen Bewohnern in Bon Temps, was ich richtig interessant finde. So hat Bill zum Beispiel weitläufige Verwandschaft und Sookie weiß, dass der ein oder andere in Bon Temps Probleme hat - welcher Natur auch immer. Vor ihr mit ihren Fähigkeiten bleibt kaum etwas geheim, was auch die Erklärung dafür ist, dass sie für die Vampire und besonders für die führenden Vampire eine wichtige Rolle einnimmt. Dabei spielt Charlaine Harris gekonnt mit Intrigen und Lügen. Es ist dem Leser kaum möglich etwas vorher zu sehen, was ich persönlich auch richtig toll finde. Die unerwarteten Wendungen geben dem Roman den nötigen Pfeffer. Ich für meinen Teil freue mich schon auf die Fortsetzung und irgendwie denke ich, dass Sookie und Bill vielleicht doch nicht eine so rosige Zeit in der Zukunft haben werden, wie es am Ende des ersten Buches scheint.

Idee: 5/5
Spannung: 5/5
Emotionen: 5/5
Logik: 5/5

Gesamt: 5/5


  • Broschiert: 288 Seiten
  • Verlag: Feder & Schwert; Auflage: 1., veränderte Neuauflage. (1. August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3867620563
  • ISBN-13: 978-3867620567
  • Größe und/oder Gewicht: 11,2 x 2,5 x 18 cm

China Blues & Grüner Tee von Martina Sahler


(Auch unter dem Titel Chinaträume erschienen)


Dinah ist glücklich in Frankfurt. Dort hat sie ihre beste Freundin Caro, mit der sie Pferde stehlen kann. Sie besucht bald die elfte Klasse des Gymnasiums. Ihr Vater ist in der Hotelbranche tätig und sie weiß ganz genau, dass sie einmal in seine Fußstapfen treten wird. Und dann ist da auch noch ihr Freund Timo mit dem sie seit zwei Jahren zusammen ist und den sie über alles liebt. Sogar seine Familie hat sie bereits voll und ganz aufgenommen und die beiden wissen, dass es eine Zukunft ohne den anderen nicht geben wird, wollen die beiden doch das Gestüt von Timos Eltern irgendwann übernehmen. Doch eines Tages scheint die Welt von Dinah Risse zu bekommen. Bei einem Abendessen eröffnet ihr ihr Vater, dass er für ein Jahr nach China - nach Nanjing - gehen wird, um dort ein Hotel aufzubauen. Und Dinah und ihre Mutter sollen mitkommen. Ein Jahr in einem fremden Land. Ein Jahr in einer fremden Kultur. Ein Jahr ohne Timo. Ein Jahr ohne ihre beste Freundin Caro. Je näher der Termin zur Abreise rückt, desto unerträglicher wird der Umgang mit Timo, denn er versucht alles, um ihr ihre Entscheidung mit nach China zu gehen so schwer wie möglich zu machen. Und Dinah muss sich fragen, ob das, was sie hat wirklich das ist, was sie will und ob die Beziehung zu Timo während eines Jahres bestehen kann.

Ich habe das Buch durch Zufall entdeckt und der Titel hat mich sehr angesprochen, bevor ich überhaupt den Inhalt gelesen habe. Da ich mich sowieso für die asiatische Kultur interessiere, landete das Buch schneller in meinem Einkaufskorb, als ich gucken konnte. Und was soll ich sagen? Enttäuscht worden bin ich nicht. Es war interessant die Geschichte rund um Dinah und ihre Entscheidung mit nach China zu gehen, zu lesen. Die Autorin hat es geschafft die Emotionen in dem Buch sehr gut zu vermitteln und so konnte man sich sehr gut in die Protagonistin hinein versetzen. Es hat Spaß gemacht mit ihr den Liebeskummer um Timo zu erleben und mit ihr Nanjing zu entdecken. Was mich jedoch ein bisschen enttäuscht hat war die Kürze der Geschichte und der schnelle Fortgang. Mehr Details zu ihrem Leben in Nanjing wären wirklich schön gewesen und vor allem eine noch detailliertere Beschreibung zu ihren neuen Freunden und ihr Leben an der internationalen Schule, auch wenn es sich hier um ein Jugendbuch handelt. Was mir an dem Buch gut gefallen hat sind die Probleme, die hier angesprochen werden und die wohl jedes Mädchen im Teeniealter hat. Man weiß nicht so recht, welche Entscheidungen gut oder schlecht sind - man ist unsicher. Man hat die erste große Liebe und kann sich niemand anderes an seiner Seite vorstellen. Man wird das erste Mal im Leben so richtig enttäuscht. Viele Situationen sind einfach alltäglich und werden sehr gut in ihrer Art und ihrer möglichen Lösung beschrieben. Die junge Leserin sieht, dass sie vielleicht mit ihren Problemen gar nicht so allein ist, wie sie vielleicht denkt.

Dinah als Protagonistin war mir von Anfang an sehr sympathisch. Sie heftet sich zwar immer an ihre beste Freundin Caro, weil sie jemanden braucht, der die Zügel in die Hand nimmt, aber sie passt mit ihrer Art einfach in Welt. Ihre Entscheidung nach Nanjing zu gehen ist sehr mutig und im Laufe der Geschichte lernt sie Entscheidungen zu treffen und auch zu diesen zu stehen. Sie wird von der Autorin so sympathisch beschrieben, dass wenn sie Kummer wegen ihrem Freund Timo hat, man sie am liebsten in den Arm nehmen und drücken möchte.
Timo hingegen scheint zu Beginn der Geschichte der schillernde Stern am Himmel zu sein. Man sieht ihn mit den Augen von Dinah. Aber je mehr die Geschichte sich fortsetzt, desto öfter fragt man sich, ob der Junge wirklich der Richtige für Dinah sein soll. Man schwankt immer wieder zwischen Begeisterung und Verachtung für ihn und man weiß auch gar nicht, ob man für die beiden hoffen soll oder sich wünscht, dass die Beziehung in die Brüche geht.

Empfehlen möchte ich dieses Buch allen, die eine lockere Liebesgeschichte mögen. Besonders Teenies werden von der Geschichte rund um Dinah begeistert sein, aber auch ältere Leser könnten ihre Freude daran haben, besonders dann, wenn sie sich genau wie ich für Asien begeistern können. Wer hat sich als Asienfan nicht gewünscht ein Jahr nach China oder Japan gehen zu können, um die fremde Kultur zu entdecken. Man könnte glatt neidisch auf Dinah werden.

Details: 4/5
Liebe: 4/5
Emotionen: 5/5
Idee: 5/5
Spannung: 4/5

Gesamt: 4/5


  • Broschiert: 192 Seiten
  • Verlag: Thienemann Verlag; Auflage: 1., (18. September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3522180488
  • ISBN-13: 978-3522180481
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 2,3 x 20,6 cm

Dragon Ball Band 23: Rikoom und Guldo von Akira Toriyama



Nachdem Kuririn den Oberältesten der Namekianer aufgesucht hat, erfährt dieser mehr über den Hintergrund Piccolos und wie dieser zur Erde kam. Außerdem stärkt der Oberälteste die Kräfte von Kuririn, damit dieser im Kampf gegen die Schergen von Freezer bestehen kann und übergibt ihm den letzten verbliebenen Dragon Ball, um sich und sein Volk zu schützen. Währenddessen wurde Vegeta von Zarbon besiegt und wurde in die Basis von seinem Boss Freezer gebracht, um ihn zu heilen und ihn nach dem Verbleib des Dragon Balls auszufragen. Doch so leicht macht es Vegeta dem Finsterling nicht und verfolgt seine ganz eigenen Ziele, indem er die Dragon Balls wieder aus dem Besitz von Freezer verschwinden lässt. Zwischen Vegeta und den Freunden entbrennt ein Wettlauf um die Dragon Balls, während sich Son Goku noch immer auf dem Weg nach Namek befindet. Als das fünfköpfige Ginyu-Sonderkommando auftaucht, um sich um die Freunde und Vegeta zu kümmern, müssen diese gezwungener Maßen erkennen, dass es wohl besser wäre, wenn sie von nun an zusammen arbeiten.

Wieder einmal präsentiert Akira Toriyama ein Meisterwerk. Nicht nur die Landschaft und die Charaktere sind wieder sehr gut ausgearbeitet, auch spiel Akira diesmal mit den Seiten von Gut und Böse. Besonders Vegeta wird in diesem Teil zu einem grauen Charakter. Man weiß nicht, ob man ihn bemitleiden oder hassen soll. Scheinbar macht Vegeta eine Wandlung seines Charakters durch und man sieht, dass der Kerl vielleicht doch nicht so schlecht ist, wie man dachte. Trotzdem betrachtet der Leser den Charakter weiterhin argwöhnisch. Das ganze hin und her zwischen den Dragon Balls ist zeitweise doch recht verwirrend, aber doch spannend gestaltet. Und dann kommt der Supergau. Die Dragon Balls auf Namek können nicht nur einen Wunsch erfüllen, sondern gleich drei auf einmal. Bleibt abzuwarten, was die Freunde nun noch erwartet und vor allem, in welcher Hinsicht die Freunde ihre Wünsche verwenden werden, wenn sie den neuen Drachen endlich beschwören können. Außerdem bleibt es spannend bis zur Ankunft von Son Goku, der wird sicher erst wieder auftauchen, wenn es scheinbar keine Hoffnung mehr gibt. Ich denke, Toriyama wird uns noch die eine oder andere Überraschung liefern, mit der wir absolut nicht rechnen. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.


  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Carlsen; Auflage: 7. (15. Februar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551735638
  • ISBN-13: 978-3551735638
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 2 x 17,6 cm

Dienstag, 19. Juli 2016

101 Dinge, die man getan haben sollte, bevor das Leben vorbei ist von Richard Horne



Zum Inhalt:
Früher hieß es immer, ein Mann müsse in seinem Leben ein Kind gezeugt, ein Haus gebaut und einen Baum gepflanzt haben. Heute erscheint diese Forderung - für Männer wie für Frauen - als ziemlicher Minimalismus. Richard Horne präsentiert in "101 Dinge, die man getan haben sollte, bevor das Leben vorbei ist" das Pflichtprogramm für den modernen Menschen. Dazu gehört es, einmal verhaftet zu werden, einen Preis verliehen zu bekommen und sich fortzupflanzen. Von den Jugendträumen bis hin zu den geheimen Wünschen: Das Buch zeigt, welche Abenteuer das Leben bieten kann.

Kurz und knackig beschreibt der Inhalt bereits, was den Leser in diesem Buch erwartet und meine Erwartungen an dieses Buch waren wirklich sehr hoch, denn es ist schon ein regelrechtes Unterfangen Punkte zu finden, die wirklich einen Großteil der Bevölkerung ansprechen und genau da kam der Schlips bereits ins Rad, schon auf den ersten fünf Seiten. Jeder Mensch ist individuell und möchte sich seine eigenen Ziele setzen, jeder Mensch hat seine Prioritäten in völlig unterschiedlichen Bereichen des Lebens. Aber er ist der festen Überzeugung, dass er hier das ultimative Werk geschaffen hat, um das Leben abzuarbeiten. Hat er meines Erachtens aber ganz und gar nichts. Hier ein paar Beispiele, die mich wirklich schwer getroffen haben. Eine Weltreise kann sich nicht jeder leisten. Zumindest nicht am Stück. Dass man nach und nach vielleicht alles abarbeitet scheint möglicher, als sein Vorschlag. Und selbst das ist wirklich schon vermessen. Er findet es auch unabdinglich, dass man als Mensch einen Dreier gehabt haben sollte. Das kann er gern so empfinden, aber ich sehe das anders. Vor allem sein Auswertungsbogen ist wirklich, nun ja, sagen wir mal gewöhnungsbedürftig. Wenn man denn dann doch einen Dreier gehabt haben sollte, sollte man doch genießen und schweigen, er fordert den Leser auf aufzuschreiben mit wem und wie und in welcher Konstellation. Das ist dann doch meines Erachtens etwas zu primitiv. Auch schlägt er vor, dass man Fallschirmspringen sollte - auch hier gibt es so manchen Menschen, der das nie und nimmer tun wird. Wir hängen doch alle an unserem Leben - die einen mehr, die anderen weniger. Andere Dinge in dem Buch sind durchaus machbar, wenn auch moralisch von jedem abhängig. Trotzdem sind die Vorschläge nicht immer gut gewählt und ich sehe das Buch nicht als den ultimativen Ratgeber für 101 Dinge, die man getan haben sollte. Was ich aber an dem Buch nett finde ist, dass sich im hinteren Teil Aufkleber befinden, mit denen man die erledigten Aufgaben abkleben kann. Außerdem finden wir zu jeder Aufgabe ein Protokoll oder eine Urkunde, die man sich selbst ausfüllen kann, so gibt es Strichlisten über Bücher, die man im Leben gelesen haben sollte oder Länder zum bemalen, wenn diese bereist worden sind.

Empfehlen möchte ich dieses Buch dennoch nicht, da es mir schlicht und einfach nicht zugesagt hat und ich es nie verschenken würde. Man hätte die Sache anders aufziehen können - getreu dem Motto: Hier hast du 1000 Möglichkeiten, was du in deinem Leben machen kannst, stell dir deine eigene Liste zusammen. Aber so ist alles stumpf vorgegeben und lässt dem Leser keine individuelle Handhabe, wenn man davon ausgeht, dass dieser sich fest vorgenommen hat diese 101 Punkte abzuarbeiten. Wirklich schade, wenn ihr mich fragt, da hätte mehr Potential drin gesteckt.

Ideen: 3/5
Gestaltung: 4/5
Umsetzbarkeit: 2/5

Gesamt: 3/5

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Eichborn; Auflage: 2007 (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821849177
  • ISBN-13: 978-3821849171
  • Größe und/oder Gewicht: 11 x 1,5 x 17,7 cm

Dragon Ball Band 22: Zarbon und Dodoria von Akira Toriyama



Nachdem sich Bulma, Kuririn und Son Gohan auf dem Planeten Namek eingefunden haben, lassen Kuririn und Son Gohan Bulma in ihrer Basis zurück. Bald schon müssen sie mit ansehen, wie die Bewohner des Planeten von zwielichtigen Gestalten angegriffen werden und diese keine Skrupel gegen die Bewohner zeigen. Schnell wird für Son Gohan und Kuririn klar, dass sie eingreifen müssen und so retten sie den kleinen Namekianer-Jungen Dende, was aber nur zur Folge hat, dass sie von einem der Schergen mit dem namen Dodoria verfolgt werden. Unverhofft bekommen sie Hilfe durch Vegeta, welcher mit Dodoria sein ganz eigenes Hühnchen zu rupfen hat. Schließlich erfährt der Kriegerprinz, dass sein Boss Freezer Angst davor hatte, dass die Bewohner des Planeten Vegeta zu stark werden würden und diesen deshalb dem Erdboden gleich gemacht hat. Aus diesem neuen Blickwinkel wächst der Hass auf Freezer und Vegeta schwört Rache für seinen Heimatplaneten. Er will die Dragon Balls finden und sich seinen ganz eigenen Wunsch damit erfüllen. Währenddessen erkennt Meister Kaio, dass Son Goku und seine Freunde sich gegen eine Macht stellen, die ihnen erneut das Leben kosten könnte und warnt Son Goku davor sich in den Kampf zu begeben. Zeitgleich werden Son Gohan und Kuririn mit Dende gebeten zum Ältesten der Namekianer zu kommen, da dieser spürt, dass seine Zeit bald gekommen ist.

Die Fortsetzung um Son Goku und seine Freunde ist wieder einmal sehr spannend und vor allem sehr bildgewaltig. Akira Toriyama hat sich in der Schöpfung seiner Charaktere und deren Aussehen wieder einmal selbst übertroffen und besonders der Schönling Zarbon hat mich absolut begeistert, als er sein wahres, hässliches Gesicht zeigt. Während Bulma als Charakter in den Hintergrund rückt, zeigen Kuririn und Son Gohan, dass sie ein gutes Herz haben, indem sie dem kleinen Namekianer Dende helfen. Auch Vegeta übernimmt in diesem Band eine tragende Rolle. Während sich Son Goku noch auf dem Weg nach Namek befindet, ist es Vegeta der den Freunden, wenn auch unfreiwillig, hilft. Vegeta erkennt, dass sein Boss Freezer ihn gehörnt hat und für die Zerstörung seines Planeten verantwortlich ist. Die Emotionen die in dem Kriegerprinz aufkochen sind wirklich gut dargestellt und dessen Plan, die Dragon Balls für sich selbst zu suchen, durchaus nachvollziehbar. Dass er dabei trotzdem über Leichen geht macht ihn aber weiterhin sehr unsympathisch. Ich für meinen Teil bin gespannt, wie die Reihe weiter geht und welche Abenteuer die Freunde noch auf dem Planeten Namek erleben werden. Scheinbar wird Vegeta in diesem Kampf eine Schlüsselrolle übernehmen und Son Goku vielleicht sogar zur Seite stehen, bis die beiden sich erneut in einem Kampf messen können.


  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Carlsen (15. Februar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 355173562X
  • ISBN-13: 978-3551735621
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 2 x 17,7 cm