Mittwoch, 29. November 2017

Die Reise um die Erde in 80 Tagen oder In 80 Tagen um die Welt von Jules Verne

Zum Inhalt:
Die Geschichte von Phileas Fogg spielt vor etwa 150 Jahren. Reisen dauert lange und ist aufwändig. Es gibt noch keine Flugzeuge. Züge und Schiffe fahren nur langsam. Aber Fogg will eine Weltreise machen: in 80 Tagen einmal um die Welt. Er wettet um viel Geld, dass er es schafft. Wird er rechtzeitig wieder da sein und gewinnen? Oder wird er alles verlieren?

Phileas Fogg lebt im Zeitalter der industriellen Revolution in London und bewegt sich in der gehobenen Klasse, in der es sich gezieht einen Butler zu haben und sich regelmäßig in den Clubs der Stadt zu treffen. Es wird viel über Herrn Fogg geredet, vor allem aber, da er keine Frau an seiner Seite hat und scheinbar ist Herr Fogg auch so sehr viele Neider. Als es wieder einmal im Herrenclub zu einer Diskussion kommt, schließt Phileas Fogg eine Wette mit seinen Clubmitgliedern ab. Wenn er es schafft in 80 Tagen die Welt zu umrunden, dann winken ihm viel Geld, schafft er es jedoch nicht, so wird er alles verlieren. Mit seinem treuen Butler Passepartout macht er sich auf den Weg, um seine Wette zu erfüllen. Zur gleichen Zeit wird in England ein Bankraub durchgeführt. Anhand der übermittelten Daten denkt der Kommissar Fix in Fogg den Täter gefunden zu haben und setzt sich an dessen Fersen. Doch nicht nur Fix allein wird für Fogg und seinen straffen Zeitplan zum Problem. Es gilt lange Fahrzeiten mit Schiffen oder Zügen zu toppen oder gar Alternativen für die Reiseroute zu finden, es gilt Elefanten zu reiten und eine junge Frau vor dem Tod zu retten. Kann Fogg das alles in 80 Tagen schaffen?

Die Geschichte "In 80 Tagen um die Welt " von Jules Verne ist ein absoluter Klassiker. Neben verschiedenen Buchversionen wurde das Werk mehrmals verfilmt und sogar als Zeichentrickserie - die Akteuere sind hier Tiere, einige können sich vielleicht noch daran erinnern - produziert. Die Reise des Herrn Fogg ist nach wie vor abenteuerlich, auch wenn man heutzutage schneller und komfortabler durch die Welt reisen kann. Trotzdem macht es Spaß die Reisen zu verfolgen und viel über die fernen Länder und die längst vergangene Zeit zu lernen. Jules Verne schreibt zwar in einer gehobenen Sprache, aber so anschaulich, dass das rein gar nichts ausmacht - manch jüngere Werke sind übrigens in einer für Jugendliche und Kinder verständlichere Sprache verfasst worden. Die Bilder die Jules Verne durch seine Details zeichnet sind einfach fantastisch. Er schafft es den Leser immer wieder in Staunen zu versetzen. Auch mit spannenden Szenen geizt der Autor keinesfalls. So muss sich Fogg immer wieder vor einer Haft durch Fix in Acht nehmen, immer wieder die Zeit im Auge behalten und zusehen, dass er seinen treuen Butler Passepartout nicht irgendwo verliert. Was mich besonders an dem Werk begeistert hat ist das detaillierte Wissen über fremde Kulturen und Landschaften zu der Zeit, als Jules Verne dieses Buch geschrieben hat. Das zeugt von einer detaillierten Recherche.


Da ich ein älteres Werk aus DDR-Zeiten aus dem Kompass-Verlag gelesen habe, kann ich leider nicht viel zum Cover sagen, da wohl kaum jemand etwas damit anfangen kann. Das Cover jedenfalls hat mich schon als Kind fasziniert und als mein Opa mir das Buch geschenkt hat war ich wohl der glücklichste Teenie schlechthin.


Für die Reise des Phileas Fogg gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung. Egal in welcher Ausführung sollte jeder einmal diesen Klassiker gelesen haben!

Idee: 5/5
Charaktere: 5/5
Details: 5/5
Spannung: 5/5
Logik: 5/5


Gesamt: 5/5


(Daten sind einem neueren Werk entnommen)
  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Anaconda (30. April 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866474792
  • ISBN-13: 978-3866474796
  • Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 3,5 x 19,5 cm

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